Die versteinerten Reste eines Stachelhäuters in der Wuppertaler Baugrube

Paläontologie

Fossilienfund schließt Überlieferungslücke

In einer Baugrube in Wuppertal wurden Versteinerungen von Echinodermen, ausgestorbenen Verwandten von Seeigel und Seestern, entdeckt. Der Fund dokumentiert diese Urtiere zum ersten Mal in einem bis dahin von keinen Fossilien abgedeckten Zeitfenster im Oberdevon.

Bedroht durch die Auswirkungen der Hangabbrüche: Ölplattform im Ostchinesisch...

Hangabbrüche unter Wasser

Marine Rutschpartien

An fast allen Kontinentalhängen treten untermeerische Rutschungen auf, die sich oft über hunderte Kilometer ausbreiten und Tsunamis auslösen können. Forscher haben diese Ereignisse nun im Wasserbecken und numerisch simuliert

Die Pinguine dürften sich über die Forschungsergebnisse der “Polarstern“-Expe...

Antarktis

Kälterekord lässt Eisdecke wachsen

Jahrzehntelang hatte sich das Südpolarmeer aufgeheizt - nun ist der Trend durchbrochen worden: Die Tiefsee der Antarktis hat sich nach Angaben von Forschern merklich abgekühlt. Satellitenbilder hätten zudem die größte Ausdehnung der Eisdecke gezeigt, die je im antarktischen Sommer gemessen wurde.

Phytoplankton-Wolke vor der kalifornischen Küste (Satellitenaufnahme)

Meeresflora

Planktonwachstum durch natürlichen Dünger

Wodurch entstehen Algenblüten im Meer? Anhand von Forschungen an Phytoplankton haben Wissenschaftler erstaunliche Düngequellen ausgemacht: von Stürmen übers Meer gewehter Wüstenstaub und submarines Vulkangestein. Von Horst Rademacher

Jürgen Graeser auf dem Rückweg aus der Arktis

Arktisforscher Jürgen Graeser im Interview

„Man ist unter Russen nicht einsam“

Sieben Monate war Jürgen Graeser, Wissenschaftstechniker des Alfred-Wegener-Instituts, auf der russischen Drifteisstation „Nordpol-35“ in der Arktis unterwegs. Nicht einmal Eisbären konnten ihm etwas anhaben. Henning Sietz hat ihn interviewt.

Angepasst: Baumringe und Eisproben führen nun zu denselben Ergebnissen

Klimaforschung

Altersskalen angepasst

Datierungen mithilfe von Baumringen und Eisproben führten lange zu unterschiedlichen Ergebnissen. Nun wurden die Zeitskalen aufeinander abgestimmt. Hilfreich ist dies auch bei der Beurteilung aktueller Klimaentwicklungen. Von Horst Rademacher

Klimarat

Weltretter unter Feuer

Klimatologen haben dem Weltklimarat vorgeworfen, die Annahme, man könnte den Klimawandel mit den vorgeschlagenen Mitteln noch verhindern, sei falsch und längst überholt gewesen. Was hat der Rat verschleiert? Ihm droht nun ein Imageschaden. Von Joachim Müller-Jung

Anthropologie

Amerika 1000 Jahre früher besiedelt als gedacht

Viele Erkenntnisse über Tiere hat die Wissenschaft aus dem Kot der Lebewesen herausgelesen. Nun haben auch Exkremente auch über den Menschen Neues verraten: Unsere Art hat Amerika offenbar deutlich früher besiedelt als bisher bekannt.

Heftige Gewitter, Hagel und Regenmassen sind im Vorfrühling nichts ungewöhnli...

Klimawandel

Hitze, Malaria und Hochwasser

Forscher sind sich einig, dass die Sommer im Durchschnitt immer heißer, die Winter immer milder werden. In Deutschlands Nordosten verhält es sich allerdings anders. Doch nicht jedes Wetterphänomen hat auch mit dem Klimawandel zu tun. Von Frank Pergande

Neuseeland sollte Millionen Jahre lang No-go-Area für Säugetiere gewesen sein

Fossilienfund

Die Evolution hat immer noch einen Plan B

Als Maori im 13. Jahrhundert auf Neuseeland landeten, nannten sie die Inseln „Land der Vögel“. Doch winzige Fossilien stürzen nun ein Weltbild um: Gab es auf Neuseeland, bevor der Mensch sie mitbrachte, vielleicht doch schon Landsäugetiere? Von Sascha Karberg

Hellblau schimmert die brüchige Region im Schelfeis (Bildmitte)

Antarktis

Riesige Fläche bricht vom Eisschelf ab

Ende Februar zeigten sich die Vorboten. Ein kleineres Stück löste sich vom Wilkins-Eisschelf an der südwestlichen antarktischen Halbinsel. Inzwischen sind Hunderte Quadratkilometer Eisfläche brüchig geworden.

Gletscherschmelze

Die Flucht der Eispanzer: Eine Rekordbilanz

Es tropft immer schneller: 2006 war Rekordjahr für die GletscherschmelzeWie lange noch möglich? Gletscherwanderung in PatagonienImmer noch beeindruckend: El Calafate, die Südwand des Perito Moreno in Patag...Beispiele für Gletscherschmelze: Der Halong in Tibet 1981 (oben) und 2005

Bildergalerie Die Gebirgsgletscher ziehen sich offenbar schneller zurück als ohnehin befürchtet. Aktuellen Daten des „World Glacier Monitoring Service“ zufolge war der Verlust der Eismassen selbst im Jahr des Jahrhundertsommers nicht so groß wie 2007. Von Joachim Müller-Jung

Video in voller Größe

Sudanesisches Niltal

Neue Erkenntnisse zum Reich von Meroë

Im sandigen Boden des sudanesischen Niltals, 300 Kilometer nördlich der Hauptstadt Khartum, haben französische Archäologen einen bedeutenden Fund gemacht: In einem 5500 Jahre alten Grab entdeckten sie Hinweise darauf, dass dort Menschen geopfert wurden. Es soll sich um das älteste bekannte Menschenopfer auf dem afrikanischen Kontinent handeln.

Meteorologie

Golfstrom streckt seine warmen Hände zum Himmel

Nicht nur das Klima auf der nördlichen Hemisphäre wird durch den Golfstrom beeinflusst, sondern über Winde in höheren Schichten auch das Wettergeschehen fern des Atlantiks. Diese Winde folgen offenbar dem Strömungsmuster des Wassers. Von Joachim Müller-Jung

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