Es fällt auf bei den Spekulationen um Klimaveränderungen, welche auf irdischen Einflüssen beruhen könnten, dass die wichtigste Komponente für die thermischen Gegebenheiten in der Atmosphäre, nämlich die Masse der Atmosphäre, hierbei völlig übersehen wird. "Wie sollen wir denn das feststellen, ob die Atmosphärenmasse sich verändert hat?" lautet üblicherweise die Gegenfrage, wenn man erkunden will, ob es denn Hinweise gibt, dass die Masse der irdischen Atmosphäre immer so viel ausmachte, dass deren Druck auf Meeresspiegelniveau stets bei den gegenwärtigen 1 bar lag. Stickstoff und Sauerstoff gibt es in der Erdkruste genug, um auch eine nennenswert größere Atmosphäre zu ermöglichen, in der es allein aus physikalischen, thermodynamischen Gegebenheiten am Boden derselben wärmer, heißer wäre. Ebenso könnten Reaktionen von Stickstoff und Sauerstoff zu festen Endprodukten zu einer nennenswert geringeren Atmosphärenmasse beitragen, und damit kältere Zustände, vergleichbar denen im Hochgebirge, herbeiführen. Es besteht hier Forschungsbedarf, der aus unerfindlichen Gründen nicht angegangen wird. Es ist doch viel öffentlichkeitswirksamer, irgendwelchen Unsinn als Klimasimulation zu verkaufen als maßgebliche Wirkungszusammenhänge zu erkennen.
Der derzeit dem Volk im Stile einer maoistischen Gehirnwäsche eingetrichterte Klimawahn beruht auf mehreren Grundannahmen, deren gemeinsame Merkmale darin bestehen, daß sie a) alle als Ergebnisse von "Wissenschaft" dargestellt werden, und b), daß sie allesamt falsch sind. "Das CO2 ist seit der vorindustriellen Zeit stark angestiegen". Das verkündet das IPCC, die FAZ druckt es, und (fast) jeder Lehrer erzählt es seinen minderjährigen Schülern. Bis auf einen! Das ist der in Freiburg tätige Gymnasiallehrer und Diplombiologe Ernst Georg Beck. Er hat dieses Kernfundament der Treibhauslehre unter die Lupe genommen - und zum Einsturz gebracht! Denn es gibt eine große Zahl von CO2-Luftmessungen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, und diese hatten deutlich höhere CO2-Werte ermittelt, als dies heute behauptet wird. Das IPCC unterdrückt nun diese Meßreihen und erklärt für die Zeit vor 1957 "Meßwerte" aus Eisbohrkernen für allein maßgeblich. Danach soll der CO2-Gehalt z.B. in Deutschland um 1940 bei 310 ppm gelegen haben. In einer von Beck wiederentdeckten Meßreihe (Prof. Kreutz in Gießen) waren allerdings in 60.000 Einzelmessungen Werte um 420 ppm gefunden wurde - deutlich höher als heute, und viel höher als nach dem Dogma des IPCC!
Ihr etwas vorschneller Kommentar legt nahe, dass sie die eigentliche Publikation, auf die sich vorliegender Artikel bezieht, nicht gelesen haben. Da heißt es nämlich unter anderem in einiger Deutlichkeit: "Based on our simulations, we are able to observe that global climate reacts less sensitively to reductions of atmospheric CO2 during times with increased glaciations." Die Analyse zeigt also lediglich, dass im Falle einer stark vereisten Erde eine sehr hohe CO2-Konzentration nötig ist, um den extrem erhöhten Rückstrahlkoeffizienten soweit zu kompensieren, dass eine Gletscherschmelze einsetzen kann. Im Schneeballszenario ist die mittlere Lufttemperatur so niedrig (-30 bis -45°C), dass die Temperaturerhöhung durch einen leichten Anstieg des CO2-Partialdrucks nicht ausreicht, die Eisschmelze einzuleiten, da hierzu eine Temperaturerhöhung um 30-45 Grad nötig ist! Davon abgesehen entspricht der Einfluss des Kohlendioxids aber genau der Erwartung: Wie aus Abb. 2 der Veröffentlichung ersichtlich ist, resultiert eine Erhöhung des CO2-Gehalts von 280 ppm auf 550 ppm in einer Lufttemperaturerhöhung um einige Kelvin, eben die wenigen Grad, um die es in der sogenannten "Klimadebatte" geht! Wo sehen sie also den Widerspruch zum "Kanon"?
Der letzte Absatz, daß die CO2-Konzentration keinen Einfluß auf die Temperaturentwicklung hatte, ist interessant. So ein Ergebnis darf es heutzutage gar nicht geben. Schließlich lebte ein milliardenschwere Katastrophenindustrie von der Propagierung des Gegenteils. Meinen Respekt haben diese Wissenschaftler für ihren Mut, denn solche Erkenntnisse werden sie bei ihren Kollegen nicht gerade beliebt machen, weil sie deren Pfründe bedrohen.