John Anthony Allan, der heute den Preis des Stockholmer Wasserinstituts entgegennimmt.

Der alljährlich verliehene und mit ungefähr 100.000 Euro dotierte Preis des Stockholmer Wasserinstituts wird heute an John Anthony Allan vergeben, der für seine Forschungen zum nachhaltigen Management der Ressource Wasser geehrt wird.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. August 2008 14:59
"Virtuelles" Wasser, eine demagogische Meisterleistung  
Gerhard stehlik (gstehlik)

Wasser kann - dem Wortsinn folgend - nicht verbraucht werden. Wasser bleibt nach dem Gebrauch nach wie vor Wasser. Technisch gegen Bezahlung geliefertes Trinkwasser wird konsumiert und verunreinigt. Was mit dem verunreinigten Wasser passiert, bestimmt der Zivilisationsgrad der Nutzer. Die Welt hat keinen Mangel an Wasser, wohl aber an Verstand, den Kreislauf des Wassers zu begreifen und weltweit optimale technische Wasserreinigung zu betreiben. Jeder Mitbürger weis heute, was Wasser wert ist und was es kostet. Der Wasserpreis ist in jeden Warenpreis bereits implementiert von der Kartoffel übers Auto bis zum Strompreis: Der Preis ist Geldverschwendung. Die demagogische Erfindung des virtuellen Wassers vertieft nur weiter die Zweiteilung der Allesfresserspezies Mensch in ökologiekranke Magersüchtige und ökonomiekranke Fettleibige. Dr. Gerhard Stehlik, Hanau

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23. August 2008 21:21
wasser ist nicht knapp, sauberes Wasser ist knapp  
stefan pauly (stefano2051)

wasser ist nicht knapp, sauberes Wasser ist knapp aber solange Kreuzfahrtschiffe in der Ostsee zum Beispiel ihre Abwässer einfach abpumpen dürfen: Wie ernst nehmen wir dies außerhalb unserer eigenen kleinen Umwelt?

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