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Diskussionsfreudig Matthias Schirmer holt Promis nach Heidelberg Von Nadja Kirsten 
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20. März 2006 Am Ende siegte die Angst. Im zweiten Wahlgang setzte sie sich durch gegen die Konkurrenten China und Familie. Thema des diesjährigen Mai-Symposiums der Studenteninitiative Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur wird also das Phänomen Angst sein.
Einmal pro Jahr stellen wir ein solches Symposium auf die Beine, mit rund 500 Besuchern und interessanten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur, sagt Matthias Schirmer, der zum dreiköpfigen Vorstand des Vereins gehört. Der 26jährige Jura-Student ist schon seit 2001 dabei. Ich finde es spannend, mit Leuten der verschiedensten Fachrichtungen ein interdisziplinäres Thema zu erarbeiten, begründet er sein Engagement. Wir sind ein buntes Team - Physiker, Ökonomen, Politologen, es ist alles vertreten. Die Studenten versuchen, hochkarätige Redner in die Neckarstadt zu locken. Wolfgang Schäuble und Lothar Späth waren zum Beispiel schon da, genauso Dieter Hundt, Michel Friedmann, Fritz Kuhn und Norbert Walter. Diesmal werden Gregor Gysi und Friedrich Merz darüber diskutieren, wie die Politik mit Angst umgeht, freut sich Schirmer. Um an spannende Redner zu kommen, bereiten sich die Studenten gut vor, Standardanschreiben kommen nicht in Frage. Wir begründen inhaltlich möglichst genau, warum wir jemanden hier haben möchten. Erfolgversprechend sei aber auch noch eine andere Methode: Wir gehen zu Veranstaltungen, wo die Leute auftreten, und sprechen sie dann hinterher gezielt an. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. www.heidelberger-symposium.de www.hcwk.de Text: Hochschulanzeiger Nr. 83, 2006 Bildmaterial: privat
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