Der Mutter hat die Nase nicht gepasst: Necla Kelek

Den einen gilt sie als Nestbeschmutzerin, den anderen als jemand, der unbequeme Wahrheiten ausspricht. Die Publizistin Necla Kelek kämpft für die Befreiung der muslimischen Frau. Von Judith Lembke

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Februar 2008 16:26
Danke, Frau Kelek!  
Thomas Baader (TBaader)

Den Mut von Necla Kelek kann man gar nicht hoch genug schätzen. Sie setzt mit ihrer berechtigten Kritik an den unsäglichen Zuständen ihr Leben aufs Spiel, während ihre gutmenschlichen Kritiker sich in der Rolle des achso toleranten Fremdenverstehers gefallen.

Wir verdanken ihr viel. Wir - die Mehrheitsgesellschaft wie auch die Migranten.

Bewerten: schlecht gut
11. Februar 2008 13:28
...die unbeugsame Dogmatikerin  
Robert Bellmann (Robert-B)

Frau Kelek ist sicher keine Nestbeschmutzerin, aber eine Dogmatikerin ist sie wohl. Ich finde, ihr wird in der FAZ zuviel Platz eingeräumt. OK, mittlerweile wissen wir alle, dass sie islamische konservative Traditionen abscheulich findet und uns Deutsche (ein bisschen penetrant) vor dieser "Gefahr" warnen will. Da hat Frau Kelek also die Nische für ihren "Kreuzzug" gefunden und ist dabei selber schon längst kein Vorbild an Toleranz mehr. Sollen wir uns davon verunsichern lassen? Das wäre gerade der falsche Weg. Ich für meinen Teil finde es gut und ganz normal, dass bei uns auch viele Türken leben. Sie sind genauso Menschen wie wir, lieben ihre Kinder und wollen ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen. Negative Beispiele, wo Traditionen in Unterdrückung umschlagen, gibt es überall auf der Welt und übrigens auch bei uns. Manche sehen dies sicher anders, aber warum bekommen eigentlich nur Frau Kelek & Co. in der FAZ dauernd eine Publishing-Platform geboten? Andere Meinungen gibt's doch sicher auch, oder passen die etwa nicht in die Linie der Redaktion?

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