Mein Weg

Ich über mich: Anselm Grün

08. Dezember 2008 

Ein guter Arbeitstag beginnt mit . . .

Anselm Grün

Anselm Grün

... einem Segensgebet für die Mitarbeiter.

Die Zeit vergesse ich, wenn . . .

... ich Musik höre (Bach oder Mozart), meditiere und in der Stille bin.

Wer es in meinem Geschäft zu etwas bringen will, der . . .

... muss Hoffnung und eine Vision haben und darauf vertrauen, dass das, was er anpackt, sinnvoll ist.

Erfolge feiere ich . . .

... nicht nach außen, sondern ich bin dankbar und gebe es Gott weiter.

Es bringt mich auf die Palme . . .

... wenn Mitarbeiter umständlich und kleinkariert sind und Dinge vor lauter Bedenken nicht mehr anpacken.

Mit 18 Jahren wollte ich . . .

. . . schon ins Kloster gehen – und ein gutes Abitur schreiben.

Im Rückblick würde ich nicht noch einmal . . .

... ich würde bei manchen Finanzgeschäften etwas vorsichtiger sein.

Geld macht mich . . .

... dankbar, wenn genug da ist, damit wir unsere Aufgaben erfüllen können. Ich habe nur 100 Euro im Geldbeutel, um zu tanken, kaufe mir aber nichts, außer einem Cappuccino.

Rat suche ich . . .

... bei Mitbrüdern, und ich habe auch einen Supervisor, mit dem ich meine Probleme bespreche.

Familie und Beruf sind . . .

... – Familie ist die Wurzel, aus der ich lebe. Beruf ist etwas, wo ich dem Menschen diene.

Den Kindern rate ich . . .

... sich für etwas zu engagieren, das größer ist als sie selber, damit sie ihre Fähigkeiten entwickeln und nicht um sich selber kreisen.

Mein Weg führt mich . . .

... in immer größere Gelassenheit, Frieden und Liebe, so hoffe ich.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Frank Röth

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
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