Der neue A4 ist meiner Meinung nach optisch sehr gelungen, natürlich ist es eine Frage des Geschmacks. Tolle Technik, tolles Design. Audi muss sich schon lange nicht mehr hinter der Konkurrenz verstecken.
Wer fährt A4 Diesel? Eben.
Was machen die bei der Fahrt? Am Handy und am Navi spielen.
Da braucht das Auto weder eine Heckscheibe und auch die die monierte Breite der Säule spielt im Alltag keine Rolle: Den Kopf zu drehen ist megaout.
Nach 20 Jahren TDi-Genagel nun endlich auch CDI wie bei Benzens und den Bayern schon lange Usus. Wer macht denn daraus noch ein Fass zum Aufmachen?
Ach ja, und der Verbrauch ist zu hoch, für einen Handschalter, wie der Kritiker ja selbst anmerkt, im Vergleich zum Automatik Benz.
Aber wenigstens extrem hippe englische Namen für die Ausstattungsvarianten ;-)
An dieser Stelle möchte ich den Autor darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur zwei sondern drei, zählt man die S line Variante dazu sogar vier, Ausstattungsvarianten gibt. Der komfortorientierte Fahrer wird hier sicherlich auf die unerwähnt gebliebene Variante "Ambiente" zurückgreifen, welche über Audi-Parksystem, Geschwindigkeitsregelanlage, Sitzheizung, Mittelarmlehne vorne und Multifunktionslenkrad serienmäßig verfügt. Hierbei ist auch ein Normalfahrwerk verbaut, welches trotz straffer Abstimmung, im Vergleich zu der getesteten "Ambition" Variante mit Sportfahrwerk, einen höheren Fahrkomfort bietet.
Beim Durchlesen des Artikels mußt ich mir immer wieder das Foto anschauen. Das ist ein ModellWECHSEL? Nun, ich bin durchaus ein Autofan und technikinteressiert. Habe die Modellwechsel der C-Klasse und des 3er aufmerksam verfolgt. Aber was bitte ist an diesem Auto NEU?? Habe ich doch schon heute morgen auf der Autobahn zigmal gesehen.
Na dann liebe "Audi 80 mit Hut und Mantel-Fahrer". Mal flink das Scheckbuch zücken und für rd. 88.000 DEM (ja ... ich bin einer der Euro-Umrechner) einen untermotorisierten 4-Zylinder mit Frontantrieb bestellen! 88.000 TAUSEND DEUTSCHE MARK für eine emotionslose, langweilige und kantige Kiste!!!!! Gab es vor noch nicht ganz so lange Zeit nen Porsche für! Da stimmt doch was nicht!!!
In ihrem "Fahrtbericht" über die C-Klasse C200CDI Automatik erachtet der FAZ-Tester den da ermittelten Wert von 6,8L/100km als lobenswert. Der Audi, mit ähnlicher Leistung aber mit manueller Schaltung, ist mit gleichem Testwert zu durstig?
Sehr schön, dass Sie diesen Punkt erwähnen! Ich bin dass Vorgängermodell fast 6 Jahre lang gefahren und schon bei diesem war der dicke Dachpfosten beim Blick nach rechts sehr lästig und hinderlich. Soviel Spaß ein A4 auch macht – die breite B-Säule ist eine Zumutung! Wenn man sich beim Einbiegen auf eine Straße nach links etwas schräger stellt, verdeckt dieser dicke Dachpfosten manchmal die komplette Straße beim Blick nach Rechts. Eine echte Sicherheitsgefährdung. Eigentlich ein Witz, dass dies den ganzen Horden an Ingenieuren bei Audi noch nicht aufgefallen ist.
Was ich als definitiven Rückschritt betrachte, ist die Einführung der elektronischen Feststellbremse. Sie ist von der Bedienung her einfach umständlicher und fummeliger als eine normale Handbremse. Genauso fummelig und nervig übrigens wie bei vielen neueren Modellen der „moderne“ Schlüssel, den man jetzt entweder in einen Schacht drücken muss oder der im umständlichsten Fall noch durch einen „trendy“ Startknopf ergänzt wird.
In Anbetracht von Hybridautos und sogar von den allgegenwärtigen Mini-Vans hate ich eine Stufenheck-Lomousine, die noch dazu ihren Vorgängern aufs Haar gleicht für ziemlich altbacken. Soll das "Nichts für konservative Audi-Käufer" heißen das dieser Fortschritt, der in den Details zu suchen ist, bereits das Maß des eines Audi-Kunden überschreitet? Sollte das wirklich so sein, wäre das wirklich traurig in Zeiten so harten Wettbewerbs.
Der Hersteller ermittelt den Verbrauch nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), der lediglich der Vergleichbarkeit der Fahrzeuge aller Hersteller dient. In diesem Zyklus sind beispielsweise keine Steigungen bzw. Gefälle berücksichtigt und keine Geschwindigkeiten über 120 km/h. Dazu kommen sicher noch optimale Testbedingungen wie z.B. schmale Reifen mit optimalem Rollwiderstand, ein warmer Motor und besonders geeignete Schmiermittel, weiterhin sind keine Verbaucher wie Licht, Radio und Klimaanlage eingeschaltet. Und schließlich wird auch jeder Hersteller zum Test nur Fahrzeuge heranziehen, die in der Produktion durch besondere Qualität auffallen.
Der so ermittelte sogenannte Normverbrauch hat mit dem im Alltag feststellbaren durchschnittlichen Verbrauch so gut wie gar nichts mehr zu tun.
Audi hat viel Aufwand getrieben, um die Vorderachse trotz des Frontantiebs weiter nach vorn zu verlagern. Das ist sicher löblich, aber warum hat man die Baureihe nicht gleich auf Transaxle Antrieb (Motor vorn, Getriebe und Antrieb hinten) umgestellt? Dann wäre die Gewichtsverteilung noch viel günstiger, und man könnte auch auf den optionalen Allradantrieb verzichten, weil die Traktion fast genau so gut wie mit diesem wäre. Das hätte Herrn Piech aber sicher nicht gefallen, der den Allradantrieb bei Audi zum Dogma erhoben zu haben scheint, selbst der R8 und die Lamborghinis haben ihn, obwohl sie ihn dank Mittelmotor gar nicht bräuchten. Der Wechsel zur Common Rail Einspritzung hat den Komfort verbessert, das fordert beim Verbrauch seinen Tribut, was zu erwarten war. Da der Wagen mit 1,5 t Masse nicht gerade ein Leichtgewicht ist, ist der Verbauch aber noch vertretbar.