Video-Filmkritik

Ein Film, ein Wunder: „Juno“

Von Michael Althen

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20. März 2008 Ein 16-jähriges Mädchen wird beim ersten Sex schwanger - das ist der Horror, der die Nachmittagstalkshows rauf und runter bevölkert. Und nichts, aber auch gar nichts bereitet einen auf das Wunder vor, das Jason Reitmans „Juno“ darstellt, außer dem Umstand, dass diese Komödie bei den Oscars unter die letzten Fünf kam, ihre Hauptdarstellerin Ellen Page als guter Außenseitertipp galt und die Drehbuchautorin mit dem teuflisch verqueren Namen Diablo Cody tatsächlich die Trophäe gewonnen hat. Und dies alles zu Recht.

Was am Anfang noch wirkt wie einer jener Filme, die eine Idee zu smart sind, um wirklich gut zu sein, entwickelt in kürzester Zeit einen Witz und eine Wärme, die wirklich herzerweichend sind. Die Figuren scheinen aus einem Leben gegriffen, das irgendwie besser ist als das unsere und ihm doch aufs Haar gleicht, und die Art und Weise, wie Ellen Page Lebensweisheit und Kindlichkeit in sich vereint, ist so bestechend, dass man unbedingt sein wollte wie sie, wenn man ein Mädchen wäre.



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Fox

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Surreal und leichtfüßig: „Jellyfish“

Spezial Wasser ist das äußere Element, Nervosität die innere Verfassung, die alle Personen dieser absurden israelischen Komödie miteinander verbinden. „Jellyfish“ gewann in Cannes eine Goldene Kamera für den besten Debütfilm.

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Liebe, Trauer und Tod: „Kirschblüten - Hanami“

Spezial Als seine Frau (Hannelore Elsner) plötzlich stirbt, reist Rudi (Elmar Wepper) in ihr Sehnsuchtsland Japan. Doris Dörrie erzählt uns in „Kirschblüten - Hanami“ vom Leben und vom Tod, aber leider glauben wir weder das eine noch das andere.

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Der Oscar-Gewinner: „No Country for Old Men“

Spezial Der Beginn eines reifen Werks: „No Country For Old Men“ von den Coen-Brüdern, der große Sieger bei der diesjährigen Oscar-Verleihung, ist ein extrem verlangsamter Thriller, der nie seine Spannung verliert. Von Verena Lueken

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Haarsträubend genial: „I'm Not There“

Spezial „I'm Not There“ von Todd Haynes soll ein Biopic über Bob Dylan sein und will es auch wieder nicht sein. Gespielt wird der Sänger von sechs Männern, einem kleinen schwarzen Jungen und einer Frau.

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Zerrissen: „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“

Spezial Die „Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel García Márquez ist einer der größten Romane des zwanzigsten Jahrhunderts. Mike Newells Verfilmung versucht den Spagat zwischen Marktgängigkeit und Texttreue. Von Andreas Kilb

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Alttestamentarische Wucht: „There Will Be Blood“

Spezial Daniel Day-Lewis als Ölmann ist noch härter und steiniger, noch schwerer zu durchdringen als der Felsenboden: Paul Thomas Andersons „There Will Be Blood“ ist ein großer Film, den man nicht leicht aushalten kann. Von Claudius Seidl

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Scharfsinnig: „Der Krieg des Charlie Wilson“

Spezial Mike Nichols hat über das Ende des Kalten Krieges eine starbesetzte Komödie gedreht. „Der Krieg des Charlie Wilson“ mit Tom Hanks, Julia Roberts und Philip Seymour Hoffman fußt auf einer wahren Geschichte. Von Verena Lueken

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Sean Penns stärkster Film: „In die Wildnis“

Spezial „Ich hatte ein glückliches Leben“, sagt Christopher McCandless, vierundzwanzig Jahre alt, bevor er irgendwo in Alaska verhungert. Der Film „Into the Wild“ erzählt seine Geschichte. Von Verena Lueken