
Als nächstes kommt ein im Helm integriertes, für einen gewisse Übergangszeit auch nachträglich anmontierbares Blitzlicht für ALLE Zweiradfahrer. Brüssel arbeitet schon intensiv an den Spezifikationen. Und anschließend geht es den vermaledeiten Fußlatschern an die Geldbörse. Was für ein Markt....!

betrieben durch Kommissionen. Diese unterscheiden sich kaum von denen Ihrer früheren sozialistischen "Vorbildern". Diese Arbeitskreise und Kommission - mit sehr wichtigen Leuten besetzt - erklären uns hier unten wie man richtig das Leben zu führen hat. Die EU-Kommissionen wollen unbedingt den normgerechten EU-Bürger - in allem Belangen des Lebens. Diese Regelungswut und die daraus abzuleitenden Bevormundung übertrifft bald den der früheren sozialistischen Staaten, wenn sie nicht bereits schon viel größer ist.

der größte Unsinn aller Zeiten. Wir reden von Energeisparen und verplempern dann bei Sonnenschien Licht. Übrigens, ein nicht zu unterschätzender Effekt: es kann Brillenträger blenden Aber offenbar müssen die hirnkranken Beamten irgendwie beschäftigt werden. Kein Mensch hat all diese Heinis in Brüssel je gewählt. Sie haben von niemandem eine Legitimation für den vielen Irrsinn den sie produzieren und das Frechste daran ist, dass sie es ständig diktatorisch verlangen, wozu sie eigentlich überhaupt kein Recht haben. Diese Diktatur Brüssel muß als nächstes neu geordnet werden. Eine schöne Idee einst von zwei großen Staatsmännern ins Leben gerufen, wurde völlig zerstört zum Nachteil der Bürger

1.) Die Österreicher schaffen es gerade wieder ab weil es keine Verbesserung bezüglich der Unfallstatistik gebracht hat und 2.) Die aktuell alleine in Deutschland fahrenden 50 Millionen Autos sind dafür noch nicht ausgestattet, müßten aber mit Licht fahren. Licht braucht Energie die aus der Lichtmaschine entnommen wird die vom Verbrennungsmotor getrieben wird. Warum das wichtig ist? Wegen der Wirkungsgrade :-) Wenn einfach am bestehenden Auto das Licht eingeschaltet wird wird mehr Treibstoff benötigt. Ein Auto in D fährt etwa eine Stunde am Tag, braucht dann ca. 0.2kWh Strom für Licht und dafür 0,6kWh Primärenergie aus Benzin oder Diesel. 0.6kWh entspricht etwa 200ml Treibstoff. Nicht viel?? Naja: 0,2L an 50 Millionen Fahrzeugen macht alleine in D einen täglichen Mehrbedarf von 10 Millionen Litern Treibstoff. Täglich! Sehr umweltverträglich Gruß - 4of4

Seit Jahrzehnten wird sehr viel für die Verkehrssicherheit von Autofahrern getan, ich bin selbst Autofahrer, aber auch Fußgänger und Radfahrer und nachdem ich in diesem Jahr zwei Mal als Radfahrer BEI BESTEN SICHTVERHÄLTNISSEN von Autofahrern "übersehen" wurde und mir die Vorfahrt genommen wurde, ist mir klargeworden, dass bei Unfällen vor allem die schwächeren Verkehrsteilnehmer geschädigt werden. Wenn man dann noch von der Polizei offiziell bestätigt bekommt, dass man am Unfall keine Schuld hat, ist das besonders bitter. Als Autofahrer steht mir für meine Verkehrssicherheit selbst mit meinem 13 Jahre alten Polo eine Knautschzone, ein Gurt und ein Airbag zur Verfügung. Als Radfahrer habe ich nur mein Rad und meinen Helm. Als Fußgänger nichts davon. Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit? Soll jeder Fußgänger und Zweiradfahrer nur noch Autofahren, weil das erwiesenermaßen sicherer ist? Wer schützt die schwächeren Verkehrsteilnehmer davor übersehen zu werden, wenn die meisten sowieso nur noch auf die ach so toll ausgeleuchteten Autos achten? Tagesfahrlicht reduziert die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer. Siehe dazu die Position des ADFC zum Thema Tagesfahrlicht (ich bin dort kein Mitglied): http://www.adfc.de/2624_1

Bleibt die Frage, wer denn korrupter ist: Die Auto- und Scheinwerferindustrie oder unsere Spezialfreunde aus Brüssel. Zur Vermeidung von tausenden von Todesfällen ist der Gebrauch von Tagesfahrlicht bestimmt unumgänglich. Wer's glaubt zahlt 'nen Taler. Ach übrigens: Bei Tempo null gibt's dann gar keine Unfälle mehr - vielleicht sollten wir dem Bürger auch dringend empfehlen, das Atmen einzustellen - solches Tun kann nämlich zu lethaler Entwicklung der Atemwege führen.

die Länder Mittel- oder gar Südeuropas nicht zwangsläufig richtig sein, da die Licht- und Sichtverhältnisse bei Tag entscheidend unterschiedlich sind. Wenn europäisches Zusammenwachsen auf diese Weise sichtbar werden soll, wird diese Maßnahme das Verständnis und die Einsicht der mündigen Bürger diesbezüglich nicht fördern, sondern das Gegenteil bewirken, weil ein schlüssiger Beweis für die Notwendigkeit fehlt. Brüssel rückt für den Bürger immer mehr ins Abseits mit dem Ziel, nur Aktionismus zu betreiben. Es ist offensichtlich für die Bürokratie in Brüssel einfacher, solche Dinge als "nice to have" zu produzieren, als wirkliche Herausforderungen wie z.B. in der Finanz-, Verteidigungs-oder gar in der Aussenpolitik zu schultern. Armes Europa.

Um auch den letzten Zweifler von der Sinnhaftigkeit zu überzeugen bleibt eigentlich nur noch eine Maßnahme übrig: Eine DIN Norm für Tagfahrlicht muss her! Dann könnte man mit nach Brüssel getragener deutscher Gründlichkeit die Helligkeit der Tagfahrleuchte an die jeweilige Umgebungshelligkeit anpassen, die Regelkonstanten der zusätzlich erforderlichen Elektronik im Auto trefflich beschreiben und sogar einmal jährlich (gegen eine geringe Extragebühr versteht sich) von TÜV und anderen nationalen Überwachungsstellen Funktion und Helligkeit prüfen lassen. Und natürlich die notwendige Plakette - Rot, Gelb, Grün sind vergeben, wie wäre es mit Schwarz? - für die ordnungsgemäße Ausrüstung/Umrüstung/Nachrüstung der Fahrzeuge. Mir fehlen weitere Worte, obwohl noch gut 400 Zeichen Kommentar frei wären .. SET SARKASM OFF ;

Es ja nicht zu glauben! Ganz Europa führt einen erbitterten Kreuzzug für die Rettung unserer Umwelt und gleichzeitig wird das Tagfahrlicht beschlossen. Mal abgesehen davon, daß hier wieder ein Zwang über alle Ländergrenzen und national unterschiedlichen Meinungen über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme etabliert wird, wird der europäische Bürger im Grunde für dumm verkauft. Wenn das Tagfahrlicht auch nur ein Schnapsglas (!) voll Sprit auf hundert gefahrene Kilometer mehr verbraucht, so heißt das, daß wir alleine in Deutschland einen Mehrverbrauch von geschätzten 12 Millionen Litern Sprit jährlich zu erwarten haben! Andererseits sind die Behauptungen über mögliche Vorteile des Tagfahrlichts doch in keiner Weise eindeutig belegt. Vor diesem Hintergrund kann ich die getroffene Regelung nicht verstehen und finde damit persönlich einen weiteren Ansatz für eine europakritische Meinung.

ich halte die aussage es würde weniger blenden für ein großes Gerücht. Gerade die LED-Lampen von Audi und VW sind dermaßen hell, da ist es mir lieber einer kommt mit Neblern. Die nehmen weniger die Sicht zumal sie tiefer angebracht sind und nicht genau auf augenhöhe. Zudem gebe ich Recht: Wie sollen die Motorradfahrer wieder stärker auffallen? Das ganze ist eine gute Idee, aber die Umsetzung halte ich nicht für ideal.

Warum schaltet man nicht einfach das Standlicht ein? Energieeffizient, nicht blendend, man übersieht, wie hier moniert, Motorradfahrer nicht so leicht wie wenn alle mit Abblendlicht fahren...

Nicht nur Motorradfahrer werden die Leidtragenden sein, auch Radfahrer und Fußgänger werden leichter übersehen. Meines Wissens ist man in Österreich von diesem Unsinn wieder abgekommen, weil die Unfälle mit nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern zugenommen haben. Aber auf soviel Einsicht wird man auf EU-Ebene vergebens warten dürfen.

Als Österreicher amüsiert mich das königlich. Gerade hat unsere scheidende Kasperl-Regierung das abgeschafft. Ich finds sinnvoll, weil zumindest in Österreich der Großteil der Autofahrer Licht auch in der Dämmerung für überflüssig zu halten scheint. Außer natürlich sie haben so tolle Nebelscheinwerfer, die permanent eingeschaltet sind und wirklich brutal blenden...

Das große Problem bei der ganzen Sache ist eben, dass Motorradfahrer dann wieder leichter übersehen werden. Mal schauen wie man es hinbekommen möchte, dass die wieder auffälliger werden.

Jeder Mensch, der vernünftig genug ist ein Fahrzeug lenken zu dürfen, ist in der Lage einzuschätzen, wann Licht angebracht ist. Eine allgemeine Pflicht, wie derzeit in Italien, auch mittags im Hochsommer bei strahlendem Sonnenschein das Licht anzuschalten, ist offensichtlicher Schwachsinn. Ich frage mich, ob Politiker und Bürokraten eine derartige Pflicht aus populistischem Aktionismus, wegen Lobbysmus der Scheinwerferhersteller oder schier aus grenzenloser Dämlichkeit wollen.