Sparsam und hässlich

Der Dacia-Fahrer

29. August 2008 Wer sich ein Auto kauft, bezahlt nie nur das Blech, sondern immer auch für die Marke; mal mehr, mal weniger – im Falle von Dacia eher gar nichts. Die rumänische Billigmarke aus dem Hause Renault mag vieles können, Pluspunkte im Sozialprestige verschafft sie sicher nicht. Auf die Frage nach der Attraktivität der Marke landet Dacia in unserer Umfrage auf dem letzten Platz, hinter den Massenherstellern Opel und Ford.

Wer in den Wagen steigt, muss damit leben, von der Umwelt als mäßig gebildeter, tendenziell hässlicher Arbeiter mit geringem Einkommen angesehen zu werden, bescheiden und schüchtern, eher unsportlich, außerdem spießiger als jeder Audi- und BMW-Kunde. Sucht ein blendend aussehender, vor Intellekt sprühender Topverdiener folglich ein Auto zur Tarnung – er muss zum Dacia greifen.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Illustration: Christoph Blumrich

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Nutzen Sie jetzt Ihr Sonderkündigungsrecht. Beim Wechsel Ihrer Kfz-Versicherung winken bis zu 500 € Ersparnis. Jetzt online vergleichen und gleich abschließen.

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche