
Anständige Politiker, die den Bürger nicht unbedingt abzocken wollen und zu vernünftigen Lösungen in der Lage sind - unsere Politiker sind nicht vernünftig sondern leider Ideologen und Kurzdenker - hätten den Autoherstellern vorgeschrieben ab dem Jahre xxxx nur noch Autos zu produzieren, die eine grüne Plakette erhalten würden. Dann wäre im Laufe von etwa 10 bis 12 Jahren vielleicht auch die letzte Dreckschleuder (die vielleicht gar nicht so gefährlich ist) von den Straßen verschwunden und das Problem wäre kostengünstig für den Verbraucher und ohne Komplikationen und Kosten für die Verwaltung gelöst worden. Leider kann von Vernunft in diesem Lande bald nicht mehr geredet werden!
Weil die Durchführung dieser "Schwachsinnsverordnung" anscheinend schon zu weit fortgeschitten und - in unserem Land - sicher nicht mehr Rückgängig gemacht werden kann, sollten alle Autofahrer in Streik treten und diese fragwürdige und teure Verordnung ganz einfach durch Ignorieren befolgen und so den teuren Enteignungswahnsinn beenden!
Achatz v. Kerssenbrock Nörten-Hardenberg (Abonnent ihrer Zeitung)

Der finanzielle Aufwand zur Einrichtung der Umweltzonen wäre anders besser angelegt gewesen: Man könnte viele Tonnen CO2 und Feinstaub vermeiden, wenn man in die bestehende Infrastruktur hinsichtlich der Optimierung des Verkehrsflusses investieren würde. Lange und unverständlich geschaltete Ampelphasen und riesige Staus im Berufsverkehr sind eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen und auch Arbeitszeit! Im Straßenverkehr herrscht eine unglaubliche Langsamkeit und Ineffizienz.
Die Bürger in Deutschland sollen durch Reglementierungen und Verbote zu einem umweltverträglichen Handeln gezwungen werden, nun auch im Kampf gegen ein Phantom, das es (siehe Artikel) schon fast nicht mehr gibt.
Ist es sozial, Menschen zu etwas zu zwingen? Ist es sozial, z.B. einem ehemaligen Langzeitarbeitslosen, der nun für eine Apotheke Medikamente an alte Leute ausfährt, seine Arbeit zu verbieten, weil sein Auto zu alt ist?
Die Politik sollte lernen, den Bürger Anreize zu bieten, ihr Verhalten zu bessern. Umweltverträgliche Technik, die die Bürger viel kostet, sollte vom Staat gefördert und die viel zu hohen Preise des ÖPNV gesenkt werden.
Menschen reagieren auf Anreize, das ist eine altbekannte volkswirtschaftliche Regel.

Da reichen mir schon die ersten Zeilen. Muß ich da noch mehr lesen? Herzlich gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Als nächstes: rechtzeitig vor dem Sommerurlaubbeginn wird die Klimakatastrophe abgesagt.
Laßt Beamte unsere ach so marode Welt retten und ihr habt wenigsten etwas zu lachen. Steuern kosten uns die Beamten so oder so. ;-)

Regeln, Verordnungen, Vorschriften. Merkel wollte eigentlich den Wust an Gesetzen und Verordnungen reduzieren. Fakt ist, es kommen immer mehr Vorschriften dazu um den Bürger zu reglementieren und abzuschröpfen. Typischer Beamtenstaat, Bürokratie aufblähen um Kohle zu machen und Beamte zu beschäftigen.

Nur soviel: So lange ich in meiner Wohnung die Rückstände dieser Umweltverschmutzung (ekliger schwarzer rußiger Staub!) beinahe täglich beseitigen muss, lasse ich mich nicht gesund beten.
Liebe Grüße"

Der Hauptmann von Köpenick feiert fröhliche Urständ! Unformierte Umwelthelfer spielen Polizei!!!!
Und die FAZ merkt es nicht, sondern verlinkt das Video!

Hoppla, Herr Knorr,
seit wann sind Beamte und Politiker dasselbe?
Gesetze und Verordnungen werden immer noch durch parlamentarische, also politische Gremien beschlossen. Das ist doch wohl staatsbürgerliches Grundwissen.
Nichts für ungut für die Belehrung und Richtigstellung.
Und wenn Sie unzufrieden sind, haben Sie und andere falsch gewählt.
Argo

neulich bei obi - bestandschutz für kaminöfen (welcher arbeiter hat schon einen in der wohnung stehen - nicht zum heizen, sondern zum wohlfühlen) - bis 2024. prost mahlzeit!
der vostellung allerdings, wir deutschen seien die schlimmsten:
2007 mit dem mopped auf nach brescello (vom gardasee richtung parma) - dem drehort für die außenaufnahmen der don camillo & peppone-filme in der "bassa" norditaliens:
allgemeines fahrverbot für fahrzeuge ohne "blaue plakette" (sic! - jährlich zu erneuen, eine art asu - jede "provinz" italiens regelt das allerdings anders) - nicht nur in innenstädten, sondern auf gut ausgebauten, wie würden sagen: bundesstraßen - zum teil mit einem zusatzschild, das die "elektronische überwachung der nummernschilder" ankündigt - ein hupen belehrt mich dann darüber, dass dergleichen zwar beschildert, allerdings noch nicht praktiziert wird.
ein trost: das "museo peppone e don camillo" ist - fast bin ich versucht zu sagen: natürlicherweise - chiuso.
ach ja - mein mopped hat das nummernschiuld nur hinten ...
www.rainerbayer.de

Die neue Feinstaubplakette ist wieder mal so ein Beamten-Schildbürgerstreich. Des deutschen Politiker liebstes Spiel ist halt immer noch "neue Verordnungen schaffen und Geld beim Autofahrer einzutreiben". Das Ganze muß dann noch verwaltet werden, schafft wieder neue Stellen und Beschäftigung für Beamten und kostet uns alle wieder Geld, der Nutzen ist zweifelhaft. Eine Irrenrepublik, man sollte diese Politiker zum Teufel jagen.

.. als nächstes wäre es an der Zeit den Verkehrslärm als zusätzliches Kriterium mit aufzunehmen. Laut einer Studie vom Umweltbundesamt aus 2006 sind 'jährlich 4000 Herzinfarkte auf Straßenverkehrslärm zurückzuführen'.
Dann würde sich nicht nur mancher Motorrad- und Sportwagenhersteller mal dafür interessieren was technisch machbar ist. Nicht wie heute, wo es darum geht daß ein schnelles Motorrad oder Auto laut sein soll. Und nur laut gut ist.
Das TCO Logo für PC Bildschirmen war Vorreiter das technisch machbare und nicht nur das geforderte zu realisieren.

Die Ökologie hat sich längst zur Ersatzreligion entwickelt: Mit Angst vor Weltuntergang (Erderwärmung), körperlichem Leid (Umweltkrankheiten durch Feinstaub, Verschmutzung, Ozon etc.) macht man die Menschen gläubig und strebsam das Böse: Auto, Flugzeug, Industrie, zu bekämpfen bzw. für Sünden (Verschmutzung) Ablässe (Zertifikate, Ökosteuer etc.) zu erwerben. Nach 25 Jahren sinnvoller Umweltschutzpolitik wurde das Ziel eigentlich erreicht: die Gewässer, die Luft etc. sind weitgehend sauber.
Vernünftige würden die Anstrengungen nun auf Bereiche lenken, wo mit verhältnismäßigem Mitteleinsatz viel zu erreichen ist, so haben beispielsweise die meisten Städte Lateinamerikas keine Kläranlagen, die Industrie verschmutzt wie bei uns in den 60gern.
Die Politik gehorcht hier jedoch nicht der Vernunft sondern anderen Zielen: die Einnahmen des Staates zu mehren mit unsinnigen weil nahezu wirkungslosen Umweltsteuern und Subvention gewisser Industrien, Wissenschaftlern, Bürokratie und Beratern (den Guten) und vom Erdöl unabhängiger zu werden. Letzteres ist richtig, warum bedarf es religiöser Verblendung um es zu erklären?

Erfolgreich durch Diesel - Feinstaub - Nachrüstfilter? Geh, geh, geh. Wer sich damit intensiv beschäftigt hat und den Wirkungsgrad kennt, kann nur denken: Politiker, für wie dumm haltet ihr uns eigendlich? Außer Spesen wirklich nichts gewesen! Und über die Abnahme von Feinstaub bin ich wirklich auch sehr verblüfft. Vielleicht sollte man immer nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort messen, am besten bei Dauerregen!...

Offenbar wieder einmal ein neuer Schildbürgerstreich der Politik. In die gleiche Richtung führt ja auch die angebliche "Umweltuntauglichkeit" der alten Fahrzeuge durch eine geplante neue "Umweltsteuer". Denn die betagten alten Fahrzeuge sind nur noch auf der Straße, da sie bislang vergleichsweise wenig benutzt wurden. Werden sie aus dem Verkehr gezogen und dafür neue KFZ angeschafft, dann ist die Umwelt durch die Produktion der neuen Fahrzeuge stärker belastet als durch den gelegentlichen Spritverbrauch der alten Kaloschen.
H.D.Scholtz

1. Es würde mich interessieren, wieviel Feinstaub sich eigentlich einsparen lassen könnte, wenn nur ein Zehntel all der vollkommen überflüssigen Ampelanlagen abgeschafft würde.
2. Lokalpolitiker, die sich beispielsweise im Deutschlandradio einer Diskussion zu Feinstaub stellen mussten, bekamen mehr als ein liebenswürdiges, aber sinnentleertes Stammeln nicht heraus, als es um Fragen ging wie: Wie sich Hartz IV-Empfänger denn eine 600 Euro teure Aufrüstung ihres Autos leisten könnten? Eine Kölner Politikdame erdreistete sich sogar, die Antwort zu geben, die meisten Hartz IV-Empfänger hätten doch gar kein Auto...
3. Was ist aus teuren Aktionen wie den Gelben Punkt geworden? Jeder Konsument bezahlt weiterhin die Verpackungsgebühr - aber ich kenne Städte, da kann man nicht einmal mehr den Müll in 'gut' (gelb) und 'böse' trennen. Sind solche Maßnahmen also à la longue schlicht nichts anderes als eine schöne Industriealimentierung - wie eben auch bei dieser Feinstaubplakette, die vor allem den Autoherstellern hilft? Die Politik jedenfalls kündigte diese Woche schon einmal an: Wenn die Feinstaubwerte durch die Plakette nicht sinken, würde diese nicht abgeschafft, nein! Es gäbe dann einfach noch strengere Bemessungsgrundlagen.

Ich verstehe die Industrie wenn man behauptet es gäbe gar kein Problem,
doch Fakt ist:
„Feinstaub ist eine reale Bedrohung der Gesundheit“
Bitte bedenken sie folgendes:
„Ein Grenzwert ist nur ein empfohlener Wert“, dass Feinstaub auch unterhalb dieses Wertes nicht schädlich ist wird kein Wissenschaftler definitiv Aussagen.
Daher sollte man sich freuen wenn dieser Wert unterschritten wird und nicht auf kosten der nächsten Generationen über Aufhebungen nachdenken, sondern Konsequent sein.
Gesetz ist Gesetz
Auch wenn es um Geld geht, aber geiz war gestern und darüber sollte sich die Industrie freuen.
Das war natürlich ein Beitrag aus Berlin

Als Besitzer eines Benzin-PKWs mit 3 Wege Kat und Eintrag Schadstoffarm bekomme ich trotzdem keine Plakette. Mit Feinstaub hat das nicht im geringsten zu tun. Erklären kann das keiner, höchstens die Autolobby, welche sich um Neuverkauf bemüht und den Politikern entsprechende 'Empfehlungen' unterjubelt. Mit 100.000 Arbeitsplätzen, die dadurch vermutlich gesichert werden sollen, wird das nichts : ich fahre dann meine 2-Takt Vespa in Köln . . . . .

Sehr geehrter Herr Lambeck,
auch ich muss Ihrer Analyse zu 100% zustimmen.
Die Gängeleien und die damit verbundene Abzocke soll offensichtlich, nach Grünem Punkt, Dosenpfand (das nicht einmal für alle Dosen zählt) und maßloser Steuererhöhung, JEDEN auch noch so unpolitischen Bürger treffen. Permanent getriezt und zur Kasse gebeten, kann die politische Kaste ihre Macht manifestieren-
auch ohne nennenswerte Leistung zu erbringen.
Aber einen Satz verdient zur Verdeutlichung der noch verblendeten Wahl-Lemminge eine nähere Betrachtung:
Im Jahre 18 nach Beerdigung de Sozialismus...
Da liegt der Knackpunkt den viele übersehen: der Sozialismus ist leider nicht tot... Totgeglaubt, verwesend hat er (fast) ganz Deutschland infiziert, unterminiert und erfreut sich, genesend, in einem neuen, viel schlagkräftigerem Gewande, bester Gesundheit.
So guter Gesundheit, dass selbst die CDU /CSU (!) sich als MITTE bezeichnet... :(

... schallte es in den Siebzigern von den Autoverbänden, der Wirtschaftspresse und allen selbsternannten Experten. Es war wohl zu erwarten, dass die Diskussion nun wieder aufbricht beim Dieselfilter. Niemand braucht Umweltschutz... Der Grund für den Rückgang kann man auch an der Zapfsäule ablesen, vor allem wenn man die Dieselpreisentwicklung beobachtet.

Die Ratsmehrheit in Hannover - eine der Städte, die sich in die vordersten Reihen des absurden Öko-Theaters drängen - ist sich nicht zu blöd, weiterhin auf der sog. Umweltzone zu bestehen und gleichzeitig mit weiteren Holzheizungen in öffentlichen Gebäuden die Feinstaubbelastung zu erhöhen - aber nachhaltig bitte.
In dieses absurde Theater passen einige Vorschläge aus dem Dezember, z.B.:
Man bringe die Küchenabfälle nicht mehr als Bio-Abfall oder Hausmüll auf die Deponie oder auf den Kompost, sondern man schreddere dieselben im Haushalt, um sie im Schmutzwasser zur Kläranlage zu befördern. Das spart auf jeden Fall den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge, die sonst den Bio-Abfall zu transportieren haben.
IRONIE: Auf die Verbrennung des täglich zu ermittelnden 'Größten-Umwelt-Schweins' wird in Hannover derzeit noch wegen des anfallenden CO2 verzichtet. Wie lange noch?

Und lassen uns nach Strich und Faden für Dumm verkaufen.
Feinstaub! Dosenpfand! Grüner Punkt! Gelber Sack! HartzIV! Gesundheitsreform! Die Liste der Unsinnigkeiten ist endlos.
Kaum ein Gesetz, dass nicht nachgebessert werden muß.
Kurz gesagt:"Wir werden von Deppen regiert!"
Jede Putzfrau könnte es besser machen. ES REICHT!

Die Frage , die ich mir jedoch noch zu stellen traue, beschäftigt mich schon länger:
Was eigentlich muss noch passieren, daß sich deutsche Bürger über ihre inzwischen wahrscheinlich als Gendefekt angeborene preußische Beamtenhörigkeit hinwegsetzen und ausfallend werden?
Ja, was noch?

Zitat:
>Die vielen tausend Gewerbetreibenden, die ihre nicht plakettenfähigen Transporter und LKW's ins nahe Polen verkaufen müssen, die Leute, die einen zwanzig Jahre alten, aber gepflegten Wagen nun nicht mehr benutzen dürfen, sollten sich überlegen, wem sie bei der nächsten Wahl Ihre Stimme geben.<
Tja, Herr Lambeck...
WEN kann man denn noch wählen???
Das ist hier die Frage...
Ob's edler im Gemüt den Griff nach Deinem Geld erdulden - oder die Stimme zu verweigern? Mit Widerstand sie Enden??? Arbeiten, zahlen - nichts weiter und zu wissen, dass dein Geld den totgeglaubten Sozialismus zu weit'rer Tat erweckt...
Es ist etwas (sehr) faul im Staate Deutscheland...
Erst wenn unter 20% der Berechtigten zur Wahl gehen, kommt vielleicht jemand auf die Idee den gesunden Menschenverstand gegen den herrschenden Sozialismus einzutauschen...

die Belastung mit Feinstäuben, Kohlenwasserstoffen, Kohlendioxid und Stickoxiden hat unmittelbaren Einfluß auf die Bildung von Ozon. Letzteres ist eine extrem flüchtige Verbindung zweier Sauerstoffmoleküle, die in großer Höhe unter kurzwelliger UV-Einstrahlung und sauberer Luft entsteht. Es wird durch Sommer-Fallwinde bis in Erdbodennähe verbracht, aber nur dann, wenn hier ebenfalls die Luft rein genug ist. Ozon verbindet sich nämlich begierig mit den meisten anderen Elementen und zerfällt unmittelbar. Je reiner die Luft, umso mehr Ozon kann also bis in Erdbodennähe transportiert werden.
2001 wurde zur Ozonminderung eine Extrasteuer erhoben. Ozon wurde politisch als besteuerbarer Umweltschädling eingestuft. Danach wurde es politisch jedoch still um Ozon, denn die Geldquelle sprudelt ja bis heute.
Nach einer erneuten Verkehrsberuhigung in den Städten durch die Plaketten-Abgabe wird Ozon im Sommer wieder vermehrt auftreten, mit der Folge, daß natürlich auch die Ozonsteuer wieder erhöht werden muß.
Das mit bewußter Fehlinformation arbeitende Umweltbundesamt handelt in Wahrheit weder mit Feinstäuben noch mit Ozon, sondern nur mit Steilvorlagen zugunsten des Staatssäckels, welches bekanntlich ein 1.600 Milliarden großes Loch hat.

Warum benennen wir die Umweltzonen eigentlich nicht einfach in "Neuwagenzonen" um? So könnte Herrn Wowereit relativ umstandslos geholfen werden!!!
Außerdem plädiere ich noch für "Gewaltzonen" speziell in Großstädten wie München. Vorbestrafte, Glatzenträger und nicht-Deutsch-sprechende dürften dann dort nicht mehr hinein und alle anderen wären glücklich?! Das wäre wenigstens mal was...

Sehr geehrter Herr von Dahlem,
es bewegt sich doch etwas in dieser Republik. Beim Waldsterben hat es immerhin fast 20 Jahre gedauert, bis eine Zeitung endlich darüber schrieb, dass es das Phänomen so nie gegeben hat. Bei der Umweltzone dauerte jetzt nur 3 Tage - gute journalistische Leistung. Dennoch ein paar Tage zu spät - die Zonen sind Fakt.
Leider weiss ich immer noch nicht, wie ich in Zukunft solchen Unsinn per Wahlzettel verhindern kann - alle Parteien streiten sich um einen Platz in der politischen Mittelmäßigkeit, kein Politiker wagt es, die Öffentlichkeit mit Scharfsinn oder gar fundierten Aussagen zu überraschen.
Die hannoverschen Stadtoberen haben zuvor versucht, den Autoverkehr weiträumig um die Feinstaubmessstation herum zu leiten, noch heute kündet ein 40km/h Schild auf der B6 von diesem Schildbürgerstreich. Das hat die Messwerte seinerzeit nicht positiv beeinflussen können, dennoch fand man die Umweltzone politisch wohl opportun.
Wie dem auch sei: Ich genieße die freie Fahrt und das entspannte Einkaufen in der auto- und menschenleeren Innenstadt und bin froh, dass sich die Rostlauben jetzt auf den Parkplätzen der Einkaufszentren in Hannovers Umland stapeln. Dass dort jetzt bloss keiner Feinstaub misst!

Was soll das? Ich bin mit einem entsprechend plakettierten PKW ein Vorbild für möglichst geringfügige Umweltbelastung und neben mir an der Ampel steht ein von keiner Vorschrift betroffener LKW ukrainischer oder weißrussicher Herkunft. Und dieser Diesel-Dinosaurier nimmt mir mit seiner dunklen Rußwolke nicht nur die Sicht, sondern bläst auch noch ein vielhundertfaches an Dreck (Feinstaub und anderes) in die Luft als die feinstaubverordnungszwangsplakettierten Vorbildwägelchen aus heimischer Herstellung . . .
Die Wut steigt und steigt!

Wo immer Bund, Länder und Kommunen gegenwärtig mit ihrem durchschaubaren Aktionismus den Klima- und Umweltschutz für sich neu entdecken und mit der regelnden Begrenzung von Emmissionen die vermeintlichen Ziele durch die gleichzeitige Zulassung eines Neo-Ablaßhandels (Sondergenehmigungen, Emmissonshandel, etc.) ad absurdum führen, gibt es nur einen Profiteur dieses verlogenen Engagements: das Staatssäckel. Die Umweltplakette für Pkw bekomme ich in Hannover in Autowerkstätten ohne Kontrolle des Emmissionsschlüssels auf Zuruf (grüne Stufe-4-Plakette für 15 Jahre alte Benziner ohne Schadstoffnorm oder mit U-Kat!), während sich die Erlaubnis zum Befahren der Umweltzonen grundsätzlich bereits aus dem Kfz-Schein ergibt und keiner zusätzlichen Dokumentation durch Plaketten bedarf.
Wenn ich hingegen bei offenkundig übermässigen Feinstaubbelastungen außerhalb der Innenstadtbereiche etwa auf Grund von saisonbedingtem ununterbrochenem Ziel- und Quellenverkehr mit schweren Lastkraftwagen das für die Messungen jeweils zuständige Staatliche Gewerbeaufsichtsamt bestelle, sieht und hört man nichts von unseren selbsternannten Anwälten des Klimas. Übrigens: die Anwohner der Einflugschneise des Flughafens Hannover hätten da auch noch ein Problem!

darum geht es den angeblichen Umweltaktivisten vor allem.
Die Haltung der offiziellen Berliner Verkehrspolitik ist im Artikel ganz richtig beschrieben.
Nicht gucken, wo es echte Probleme gibt, und die dann rational lösen.
Vielmehr: gucken, was man dem bösen Auto noch so vorwerfen und wie man es noch doller schikanieren kann.
Grüne/linke Rechthaber verbessern die Welt. Hilfe!

Die kaum mehr steigerbare (oder doch?) Inkompetenz des politischen Klüngels beweißt sich täglich aufs Neue. Unfähig die eigentlichen staatspolitisch-kulturellen Aufgaben ins Auge zu fassen, überführt sich Politikertum immer wieder selbst abderidenhafter Bastelarbeiten mit spießig kleinem Horizont. In Form von „Gartenzwerg-Verordnungen“, wie hier in Bezug auf den vermeintlichen Feinstaub, wird regelnd und verordnend herumgefummelt und all dies auch noch als gutmenschlich politische Großtaten von größter historischer Bedeutung für die Menschheitsentwicklung großtönend emittiert. Nicht plumpe Politikschelte ist das, sondern eine Zustandsbeschreibung der tatsächlich gegebenen geistigen Verarmung der von der Weltentwicklung längst abgehängten deutschen Politisiererei. Den Zustand der Politik, gleich welcher Einfärbung, kann mit Fug und Recht als äußerst prekär bezeichnet werden!

Plötzlich sei das Problem "Feinstaub" gelöst. Unsinn, m. E., man schaue zu unserem Nachbarn Köln: Aufgrund hoher Werte wurde die Messanlage ganz einfach von einer Hauptverkehrsader in den Grüngürtel verlegt. Bzgl. der Frequenz der PKW in diesem Bereich hält der "Grün"-gürtel, was er verspricht.
Und wieder ein Beweis: Traue keiner Statistik...

Liebe Leser
Eine Untersuchung der Sauberkeit meines Küchentisches ergab für die Feststellung der Menge der auf ihm liegenden Brötchenkrümel folgendes Ergebnis:
Tag 1 = 27 Krümel; Tag 2 = 43 Krümel; Tag 3 = 121 Krümel; Tag 4 = 528 Krümel; Tag 5 = 2543 Krümel
Die Ergebnisse entsprechen einem Zählergebnis, welches jeweils um 10 Uhr morgens in einem vorher festgelegten Tischareal, einem Quadrat mit einer Kantenlänge von genau 10 cm, fest gestellt wurde.
Interpretieren Sie das Ergebnis, besonders hinsichtlich der Schwankung der gezählten Brötchenkrümel!
Und Churchill sagte anläßlich der Propaganda der Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg, dass er keiner Statistik glaube, die er nicht selbst gefälscht habe. Damit ist nicht unbedingt die bewußte Manipulation von Ergebnissen gemeint. Manchmal ist es die Perspektive, die ein Ergebnis verzerren kann. Perspektiven ergeben sich durch den Untersuchenden und den Interpretierenden. Die Interpretationsperspektive eines Politiker führt eigentlich immer zu unseren Geldbörsen!

formuliert Ihr Beitrag - Besten Dank. Ohne Kenntnis, dass nicht sogleich am 1.1. 2008 vom Ordnungshüter abgezockt wird, bin ich am 28.12. mit meinem Benziner, dem ich eine grüne Plakette genehmigte, nach Berlin gefahren. Bilanz ist, dass mein 4 Jahre alter Diesel zu Haus bleiben durfte, der bei gemütlichem Fahren ca 5-6 Liter Diesel schluckt. Der Benziner braucht in etwa 9-10 Liter. Die CO2-Bilanz ist also katastophal, aber wen kümmerts. Die Hauptsache ist weniger Feinstaub, von dem ich noch nicht mal weiß ob ich davon überhaupt weniger produziert habe. Eigentlich läßt sich das so zusammen fassen: Die spinnen, die Deutschen. Ich wohl auch!

Das war doch klar,daß im Land der Täuscher und Beutelschneider die Umweltzonen nicht eingeführt werden wegen des vermeintlichen "Feinstaubs",den sowieso nur ein gewisser Teil des Fahrzeuge überhaupt emittieren.
Nein,hier geht es ganz schlicht und einfach um das lange gesuchtes Zwangsmittel zur Demotorisierung gewisser Teile der Bevölkerung .
Mobilität,ja bitte,aber gefälligst ohne Auto!
Wenn sich dann wenigtens die grünen und linken (Ver)Führer genauso demotorisieren und mit der Straßenbahn fahren würden,wäre das ja noch zu ertragen.
Aber es steht zu befürchten,daß die Richtungnahme hin zur sozialistischen Volksrepublik nun das erste Mal einer praktischen Erprobung Stand halten soll: Während die großen "Führer" in der teuren (Staats)Karrosse chauffiert werden,bleiben für den Plebs nur das Fahrrad oder die Trippelschuhe.

Die Politik gängelt uns Bürger gnadenlos. Diesmal durch VERMEINTLICHE Umweltschutzmaßnahmen.

und ide Kölschen mit ihrem knödelig-dödeligen Klüngel-Schramma sind auch ganz vorn dabei, allen Expertenmeinungen zum Trotz.
Wie immer halt,
haupsache de zoch kütt...

Bis vor etwa 10 Jahren war Feinstaub (PM10) kein mediales Thema. Stolz wiederholte damals das Schweizerische Bundesamt für Umwelt in ihren Berichten, der Staub-Grenzwert zum Schutz der Gesundheit und Umwelt sei praktisch immer eingehalten. Mit der Einführung neuer Messmethoden und einem bei hartnäckigen Inversionslagen (Kaltluftseen) nicht einhaltbaren Grenzwert für Feinstaub änderte sich das: Verbreitet wird Hysterie - ohne Rücksicht darauf, dass auch Angst körperlich und psychisch krank machen kann.
Was nun Umweltzonen neben dem ideologischen Effekt wirklich bringen, ist vorhersehbar: Wegen dem dominanten Einfluss des Wetters werden Grenzwertüberschreitungen weiterhin auftreten. Die Veränderung der Luftqualität hängt dagegen weitgehend von der Positionierung der Messstationen ab. Im Normalfall werden die Feinstaubwerte kaum variieren. Stark sinken werden sie hingegen, wenn an schlecht durchlüfteter Lage oder unmittelbar neben einer Rotlichtanlage gemessen wird, wenn also eher die Emissionen statt die Immissionen ermittelt werden. Sowohl die Vertreter von Pro als auch von Kontra haben folglich recht. Wegen der individuellen Belästigung sowie aus grundsätzlichen Überlegungen sollten neue Dieselfahrzeugen trotzdem mit Partikelfiltern sowie Entstickungsanlagen ausgerüstet werden.

Was her Ingo v. Dahlern vielleicht nicht voll erfaßt hat, es kann mit den Umweltzonen generell die Schadstoffbelastung in den Innenstädten verringert werden. Die betroffenen Fahrzeuge stossen nicht nur Dieselruß aus, sondern auch weitere hochgiftige chemische Substanzen.
Darüber hinaus dürfen wir froh sein, dass bestimmte Politiker etwas für die Verbesserung der Atemluft tun. Die Industrie sieht bekanntlich freiwillig keinen Handlungsbedarf, eine ökologisch verantwortungsbewußte Produktpolitik zu implementieren.
Schließlich sein Herrn Ingo v. Dahlern empfholen, sich ein wenig mit Meteorologie zu beschäftigen. Schlagen Sie z.B. den Begriff Inversionsschicht nach und versuchen Sie ihn in Verbindung mit der Dieselrußdebatte (viele sprechen euphemistisch von Feinstaub) zu setzen!

Endlich wieder freie Straßen und Parkplätze in Hannover und ich kann mich in einem neuen Cayenne auch noch als Umweltaktivist fühlen.... Das Ganze bestärkt mich dann auch noch in meinem Vorurteil, dass der ÖPNV eher etwas für finanzschwache Mitbürger ist, die sich - möchte man Herrn Koch glauben - sich dort mit marodierenden Horden ausländischer Jugendlicher auseinandersetzen müssen.
Spaß beiseite: Natürlich macht es umwelttechnisch sehr viel mehr Sinn, ein altes Fahrzeug länger zu fahren als ein neues zu kaufen - immerhin verbraucht die Herstellung eines KFZ nicht nur zwischen 20 und 50% der Energie, die über seine Lebensdauer für seinen Betrieb notwendig ist, auch machen die Feinstaubemissionen der Industrie mehr als 50% des gesamten Aufkommens aus.
Ich hoffe, dass die Umweltaktivisten, die die Einhaltung der Umweltzone in Hannover kontrollieren, sich wenigstens zuhause an Ihrem mega-feinstaubigen Pelletofen aufwärmen können - es ist ziemlich kalt hier.
Viele Grüße aus Hannover
C. Jäger

Selbstverständlich muß die Reduzierung der schädlichen Emissionen unser Ziel sein. Aber bitte mit Sachverstand!
Erschreckend, letztlich aber zwangsläufig ist, daß Politiker in ihrer Hilflosigkeit extrem bürokratische, den Bürger belastende und letztlich ineffektive Maßnahmen planen und umsetzen.
Andererseits treffen sie Entscheidungen, die ebenso populistisch sind, aber uns allen schaden: Abbau der Atomenergie bei gleichzeitigem Ausbau von Braun- und Kohlekraftwerken. Wie sieht da die Feinstaubbilanz aus?
Vielleicht geht von den "Emissionen" der Politiker heutzutage die größte Gefahr für uns alle aus!?