
Och, jetzt kommt wieder das Totschlagargument "Neid"... Für einen 130.000 € Geländewagen würde es bei mir vermutlich nicht reichen, aber irgendwas Umweltzerstörendes könnte ich schon noch bezahlen. Wie wäre es, sich mal wirklich mit der Thematik auseinanderzusetzen? Wer hat hier irgendetwas über Einheitsautos geschrieben? Mann, Mann, Mann, ein bisschen was Konstruktives wäre vielleicht sinnvoller. Aber wenn auf dem Niveau Kommentare abgegeben werden, kann man sich eine Kommentarfunktion eigentlich auch sparen...

Gemeint sind selbstverständlich Hans im Glück und Occams razor und alle anderen neidzerfressenen Schwafel-Gleichmacher die kurz aufblicken von der Individualisierung ihres Vorgartens um ein solidarisches Statement abzugeben.

... sollten sich zusammen setzen und gemeinsam ein Einheitsauto bauen aus dessen Tank man Benzin ZAPFEN kann ( oder Bier? ). Dann wird man sich halt mit den Aufklebern seiner Lieblings-Biermarke "individualisieren müssen. Halt! Logischer Fehler. Vielleicht sollte man auch alle Braumeister der Welt zusammen bringen für das Einheitsbier ... wie wärs, Bierström ... ?

Mag sein, dass sich kaum jemand ein solches Auto kaufen kann (allerdings kenne ich die Statistik nicht, aus der man solche Zahlen herleiten kann). Aber: es setzt einfach vollkommen falsche Zeichen - seht her, ich hab' es geschafft, ich muss mich nicht um Verbrauch und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer scheren, ich fahre mein SUV. Technisch ist es heut zu Tage mit Sicherheit keine große Leistung, ein solches Auto zu bauen, bei diesem Preis. Es muss einfach viel stärker vermittelt werden, dass sich hohe technische Kompetenz in niedrigem Verbrauch äußert. Und zwar nicht relativ, sondern absolut

Sieht fuer mich aus wie ein typischer Firmenwagen, schoen von der Steuer abgesetzt und privat genutzt. Eigendlich sollte man dieses "Firmenwagen-Prinzip" wie es momentan vorherrscht total umkrempeln. Ich sehe ein, dass ein Unternehmen, wie z.B. Handwerksbetriebe ein Transporter brauchen, der von der Steuer abgesetzt wird und durch seine Groesse mehr kostet. Aber einen Personenkraftwagen, der nur zum Transport von 1 bis zwei Menschen genutzt wird, sollte auch nur mit einem Maximalbetrag von meinetwegen 20 000 EUR abgesetzt werden koennen, so dass man quasi Abschreibungskategorien je nach Nutzungsart definiert. Wenn man bedenkt, dass die Autohersteller 60% ihres Umsatzes durch solche dubiosen Steuersparmodelle macht ist es auch nicht verwunderlich, warum diese keine Produktgruppe fuer die Allgemeinheit zur Verfuegung stellen. Meiner Meinung nach leistet die Politik der Wirtschaft hier einen Baerendienst.

Als Sündenbock für die mittlerweile üblichen Umweltdiskussionen eignet sich dieses Auto hervorragend. Wirklich relevant sind die Schadstoffbelastungen jedoch nicht. Denn wer kann sich überhaupt ein Auto für 130.000 € leisten?

der Weltmarktführer bei Feinstaubschleudern erweist sich erneut als der PS-Treiber in Deutschland und beglückt uns mit einem Auto, das so gut in unsere Zeit passt, wie eine Warze auf die Nase. Was sich BMW und Mercedes angesichts der drängenden Umweltprobleme bisher verkniffen haben, scheint für Audi überhaupt kein Problem darzustellen, mit dem Ergebnis, dass die Konkurrenten jetzt nachziehen müssen, um dem Audi-Marketing keine offene Flanke zu zeigen. Dass Audi den eigenen Irrweg auch noch durch einen hochgradig unrealistischen Verbrauch von 11,3 l zu kaschieren versucht, passt da perfekt ins Bild, das Audi jetzt schon seit einiger Zeit abgibt.