F.A.Z.-Sachbücher der Woche

Steile Thesen über Empathie

Drei Autoren suchen die Empathie, Alexandre Adler folgt den Tempelrittern - und Werner Busch erklärt, weshalb er Constable mehr schätzt als William Turner. Kann man es sich leisten, in Deutschland alt zu werden? Die Sachbücher der Woche.

Maigret-Marathon 62

Das Gespenst

75 Maigret-Romane hat Georges Simenon geschrieben. Gerade erscheinen sie in revidierter Übersetzung auf deutsch, chronologisch geordnet, ein Roman pro Woche. Tilman Spreckelsen liest mit und vervollständigt das Porträt eines epochalen Kriminalisten.

Iran-Tagebuch

Die Bewegung verbannt den Tod

Seit gestern befindet er sich in Deutschland, doch in den Tagen vor seiner Abreise hat er über die Ereignisse in seiner Heimatstadt Teheran Tagebuch geführt. Der Autor Amir Hassan Cheheltan verlässt eine Stadt, die sich ganz dem Gedenken an das tote Mädchen Neda hingibt.

 
Atomstreit mit Iran: Teheran antwortet nicht







Rezeption in Israel

Jonathan Littell zwischen Athen und Jerusalem

Mit seinem 2006 erschienenen Roman „Die Wohlgesinnten“ sorgte Jonathan Littell für anhaltende Diskussionen in der europäischen Literaturszene. Mit Spannung wurde die Reaktion Israels auf die Übersetzung ins Hebräische erwartet, die jetzt vorliegt. Von Jürg Altwegg

Großbuchhändler in der Krise

Kein Einfachhandel

Der Weg zum Buchautomaten ist nicht mehr weit: „Können Sie mir etwas empfehlen?“ Schon jetzt scheint diese Frage in großen Buchkaufhäusern ausgestorben. Nun entlassen Hugendubel, Weltbild und Buch Habel das dazugehörige Personal. Von Marguerite Seidel

Literaturland China

In Drachenblut gebadet

Das Milliardenvolk liest wie verrückt. Aber ist Chinas erstaunlicher Buchmarkt trotz Zensur auch fit für den Sprung auf die literarische Weltbühne? Ein Besuch beim Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Von Oliver Jungen, Peking

Onettis früher Roman, erstmals übersetzt

Als letzter Fluchtweg bleibt der Traum

Juan Carlos Onetti, der heute vor hundert Jahren in Montevideo geboren wurde, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein früher Roman „Für diese Nacht“ wurde nun erstmals ins Deutsche übersetzt. Von Richard Kämmerlings

Fragen Sie Reich-Ranicki

Gegen die heiligen Gesetze des Fernsehens

Ob er Lust habe, für das ZDF eine regelmäßige Literatursendung zu erfinden und zu organisieren, fragten die beiden Herren vom ZDF Marcel Reich-Ranicki. Der Kritiker antwortete: „Nein.“ Doch dann kam alles anders.

Bachmann-Preis

Die Revanche für Córdoba

Spezial Allenfalls ein solides Bild gab die junge deutschsprachige Literatur beim Klagenfurter Wettlesen ab, ohne literarische Großkatastrophen, ohne gleißende Entdeckungen. Wenigstens gewinnt mit Jens Petersen der Richtige den Bachmann-Preis. Von Sandra Kegel, Klagenfurt

Klagenfurter Bachmannpreis: Zweiter Tag

Kühne Perspektiven, uneinige Juroren

Nicht nur der Himmel über Klagenfurt hat sich aufgehellt, auch die Texte wurden interessanter. Juroren waren wie immer geteilter Meinung und die Moderatorin löste Befremden aus. Von Sandra Kegel

Wutausbruch in Klagenfurt

Tod eines Schülers

Clash der Kulturen, made in Austria: Zum Auftakt des Bachmann-Wettbewerbs schockiert der Büchner-Preisträger Josef Winkler die Klagenfurter Lokalprominenz mit einer fulminanten Attacke gegen die Mächtigen Kärntens. Von Sandra Kegel, Klagenfurt

Maigret-Marathon 61

Maigret gerät in Wut

75 Maigret-Romane hat Georges Simenon geschrieben. Gerade erscheinen sie in revidierter Übersetzung auf deutsch, chronologisch geordnet, ein Roman pro Woche. Tilman Spreckelsen liest mit und vervollständigt das Porträt eines epochalen Kriminalisten.

Klagenfurter Bachmannpreis: Erster Tag

Texte lesen, Texte essen

Am ersten Tag des Klagenfurter Wettlesens gab es allzu brave Texte zu hören. Und auch eine kleine Performance des Wiener Autors Philipp Weiss reichte nicht an Provokationen früherer Jahre heran. Von Sandra Kegel

Eric Carle zum Achtzigsten

Sie sagte: Raupe, und ich sagte: Schmetterling

Sein Kinderbuchklassiker wurde aus der Erfahrung des Traumas, der Sinnlichkeit und der Moral geboren: Eric Carle, dem Schöpfer der Raupe Nimmersatt, zum achtzigsten Geburtstag. Von Susanne Klingenstein

Uwe Tellkamps Romandebüt

Als der Turm noch ein Türmchen war

Der Nationalpreisträger Uwe Tellkamp, der mit seinem Roman „Der Turm“ im vergangenen Jahr den Deutschen Buchpreis gewann, hat die Welt jetzt vor seinem Erstling aus dem Jahr 2000 gewarnt, der gegen seinen Willen neu erscheint. Er weiß, warum. Eine Polemik von Volker Weidermann.

China

Dissident Liu Xiaobo verhaftet

Der bekannte chinesische Bürgerrechtler Liu Xiaobo ist formell verhaftet worden, nachdem die Polizei ihn schon seit sechs Monaten festhält. Ihm wird „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt“ zur Last gelegt. Von Till Fähnders, Peking

Fragen Sie Reich-Ranicki

Der Literaturkritiker hat's schwer

Den Friedenspreis erhält in diesem Jahr genau der richtige Autor, für Klagenfurt ist er nicht zuständig, Vicky Baum hat er zu lange nicht mehr gelesen und in der Tat einen sehr schweren Beruf: neue Fragen an und Antworten von Marcel Reich-Ranicki.

Louis Begley in Frankfurt

Alles, was die Menschheit braucht, ist Recht

In der Frankfurter Alten Oper hat der amerikanische Schriftsteller Louis Begley jetzt sein gerade erschienenes, in der F.A.Z. auszugsweise vorabgedrucktes Buch „Der Fall Dreyfus“ vorgestellt. Es war ein lehrreicher Abend über die Macht der Literatur. Von Edo Reents

1 - 15 von 36 Beiträgen
1 | 2 | 3 VorZum Ende blättern
Mehr als 30.000 Rezensionen
Buchtitel Buchautor Im Beitrag