
Deutsch wird vielmehr auch in Oesterreich und der Schweitz gesprochen und geschrieben. Die Schreibweise der Deutschen ist nicht massgeblich. Das haette auch Joachim Fest nicht bezweifelt.

Wenn es nach den "klugen Köpfen" geht, hat Martin Walser also schon vor über 30 Jahren sein Tagebuch in kultusministeriellem ss-Deutsch verfaßt. Merkwürdig, sehr merkwürdig. Auch ein kürzlich im FAZ-Feuilleton erschienenes Gedicht von Robert Gernhardt war auf staatstragende Orthographie getrimmt, schließlich kann sich der verstorbene Dichter nicht mehr dagegen wehren. Soll das seriöser Journalismus sein? Ihnen fehlt ein Joachim Fest, liebe FAZ.