
Ich gönne allen die Freude am Lesen der Harry Potter Bände. Ich selbst bin über die ersten 30 Seiten des ersten Bandes nicht hinausgekommen, da mir die literarische Qualität für zu gering erschien. Ich halte es für bedenklich, sich über Jahre hinweg mit zum Teil abstrusen Phantasiegestalten zu beschäftigen. Was leisten sie für die konkrete und positive Lebensbewältigung?
"Nur die Bibel hat eine höhere Auflage". Diese Unterüberschrift lenkt auf die Aufmerksamkeit auf ein so oft gekauftes, aber so wenig gelesenes Buch. Dabei bieten die Geschichten des Alten Testaments soviele wechselhafte menschlichen Schicksale, aus denen man wirklich etwas lernen kann und die eine Allgemeinbildung vermitteln, die uns Heutige mit früheren Generationen und mit der gesamten Heilsgeschichte verbinden können.

Nach dem furchtbaren Band 5, in dem rein gar nichts passierte und eine hektische Auflösung auf den letzten 20 Seiten zusammenbebastelt war, nach dem "solala" Band 6, wo auch zu wenig passiert und zuviel doziert wird, bietet dieser letzte Band ein beruhigendes Ende. Das Erzähltempo und der "Irrwitz" der Harry Potter-Welt sind wieder nach alter Manier vorhanden.
Klar hat auch dieser Band einige Schwächen und Längen, aber das, was die beiden vorigen Bände kaputtgemacht haben, repariert er vorzüglich und hinterlässt nur leichte Narben. Den meiner Ansicht nach am besten gelungenen Band Nr. 3 schlägt er aber nicht.
Endlich durfte ich einen Harry-Potter-Band wieder mit einem einigermaßen zufriedenen Gefühl beiseite legen und das freut mich genug, um meinerseits das Prädikat "Gelungen" zu vergeben.

Erwachsenwerden heißt Verantwortung zu übernehmen -
im realen Kosmos -
zwischen Omnipotenz und Minderwertigkeitsgefühlen -
und selbst den
witzigen , meistens integeren Dalai Lama
auf die Füße fallen zu lassen und
zu sehen .....
auch (nur) ein Mensch

.. waren konfus und haben zu nichts außer verwirrung bei mir beigetragen...
außer diesen beiden elementen finde ich den 7. band durchaus gelungen.
und der "neue" protagonist, der als nachfolger taugen könnte ist zufälligerweise schon 19 und damit erwachsen ^^

Wie schrecklich, diese "Rezension".
Als ich das Buch gestern las, konnte ich (mal wieder) das Buch nicht aus der Hand legen, habe (mal wieder) mit-gelacht, mit-geweint und mit-gefürchtet, und bin überzeugt: besser hätte J.K. Rowling diese Geschichte nicht abschließen können.
Sie schloss das JUGEND(!)-Buch perfekt ab, der letzte Satz "All was well" hat bei mir die wirkliche Erleichterung erst hervorgerufen und jemand, der alle Bücher gelesen und miterlebt hat, würde einen solchen Artikel nicht schreiben.
Ich hoffe, dass sich jeder Leser selbst überzeugt.
Wer den siebten Band aus der Hand legt, wird sehr wohl Glücksgefühle verspüren.
Der siebte Band ist keine Enttäuschung.

im Gegensatz zu der möchtegern humorvollen Selbstinzenierung, die uns dieser Herr Schmidt gestern hinterlassen hat. Vielleicht hätte er sich lieber ganz dem Umzug widmen sollen und sollte in diesem Bereich wohl besser auch in Zukunft bleiben.

...einen Potter-Kenner an diese Aufgabe heranzulassen?
Herr Schmidt will sich ja nur selbst profilieren. Das ist keine Potter-Analyse, sondern (...) Selbstvermarktung.
(...)

Ich weiss zwar nicht, wie man zu Ihrer Zeit den banachschen Fixpunktsatz bewiesen hat, aber die Version die ich für meine Prüfung gelernt habe, ist kaum eine DinA4-Seite lang und in einer halben Stunde locker zu verstehen und auswendig zu lernen.

Es scheint mir, das Herr Schmidt es leider überhaupt nicht geschafft hat sich vollständig auf das Buch und die von Rowling erschaffene Welt einzulassen. Autobahn, Umzug der Schwester... Wen interessiert das ?
Wo sind die Kommentare über die verflochtenen Handlungsstränge, wie die Puzzlestücke sich in einander fügen...Es geht nicht ums durchbeissen, es geht ums verstehen, und da befürchte ich hat Herr Schmidt nicht die Energie aufgebracht oder es nicht ganz verstanden dieses Buch zu analysieren,und die Genialität herauszustellen oder zumindest zu entdecken die dahinter steckt.
Ein Meisterwerk.