Als TOP 3 amazon.de Rezensent mit ueber 1.000 online Rezenionen unterstuetze ich vorbehaltlos die Ansicht des Journalisten Herrn Lauer um Aufklaerung.
Die Verquickung von wirtschaftlichen nund privaten Interessen, fuehrt zu einer Verzerrung der Wirklichkeit und Wahrheit.
Dem Buch oder Hoerbuch wuerde eine solche Sache sehr schaden.
Leider verfaelschen und schoenen viele Buch/Rezensionsportale die ehrliche Kundenmeinung oder geben sogar geschoente Rezenionen in Auftrag - dieses Vorgehen ist widerlich.
Da ich selbst auch viele Rezensionen verfasse, bin ich entsetzt ueber eine derartige eventuell moegliche Kundenmanipulation.
Natuerlich darf man amazon.de hier nicht einfach so angreifen, denn es ist Aufgabe des amazon Unternehmens Gewinne zu erwirtschaften.
Sobald aber manipuliert wird, hoert der Spass sicherlich auf.
Einige Portale und Rezensenten sind aber in der Tat abhaengig vom Verkauf oder von wohlwollenden Bewertungen.
Sobald der Verbraucher betrogen wird, muss gehandelt werden.
Im Sinne des Buches oder Hoerbuches muss Schaden abgewendet werden und vorbehaltlos Aufklaerung stattfinden, damit ehrliche und unabhaengige Rezensenten auf amazon.de nicht Schaden nehmen.
Thorsten Wiedau
Literaturkritik
Wenn über 300.000 Rezensenten unentgeltlich schreiben, so ist das zunächst einmal aus Spaß an der Freud und ehrlich von Herzen (und zwar im glatten Gegensatz zu den bezahlten, also kommerziellen Rezensenten der Systemmedien, bei denen Filmindustrie, Verlage und Zeitungen zu 6 Mediengiganten eng verzahnt sind).
Natürlich können sich Autoren ihre eigenen Rezensionen schreiben. Wenigleser geben auch oft zu viele Sterne für Schrott. Aber das fällt auf, dann hagelt es negative Leserbewertungen. Noch mehr Sicherheit hat man bei Top-Rezensenten, denn die sind durch x-tausendfachen Leserzuspruch zu solchen gewählt - Gefälligkeitskritiken können die sich nicht leisten. Insgesamt kann man sagen: Je mehr Rezensionen und je mehr Top-Kommentare, desto solider und neutraler die Gesamtbewertung. Wer will sich da anmaßen, bei Millionen Rezensionen eine Zensur zu starten und zu entscheiden, bis wann ein Kommentar ehrlich und ab wann es "kommerziell" ist? Die Amazon-Plattform ist gelebte Demokratie! :-)
Der wichtigste Pluspunkt ist vielleicht, dass es den Systemmedien schlichtweg nicht möglich ist, alle Bücher zu kommentieren. Die Amazon-Plattform ist in ihrer Größe und Effektivität unschlagbar.
Christian von Montfort, Top3-Rezensent
Problematisch ist, dass Kundenrezensionen offensichtlich von einigen Autoren/Verlagen systematisch gekauft werden. Anders ist nicht erklärbar, wie es bspw. bei Sachbüchern zu stark divergierenden Ansichten kommen kann. So wird das Buch "Wie finde ich einen guten und schnellen Doktorvater an einer deutschen Universität?" von der Hälfte der Leser als schlecht und der anderen Hälfte als sehr gut beurteilt. Interessant zu sehen, dass die Rezensenten mit "sehr gut" auch viele andere Sachbücher bejubeln die von Mitlesern regelrecht verrissen werden. Das Business Modell sieht wohl so aus: Bekanntes paraphrasieren, ein Buch daraus machen, einen hohen Preis festlegen, ein paar "sehr gut" Rezensionen kaufen und damit schließlich Geld verdienen. Was wird Amazon unternehmen? Vermutlich nichts, denn mit jedem verkauften Buch verdient Amazon mit.
mag es ja in der Belletristik noch geben.Ich weiß das nicht, weil mich dieses Gengre wirklich nicht interessiert.-
Bei aktuellen politischen Büchern jedenfalls hat Amazon diesen "Dienst" schon vor geraumer Zeit eingestellt. Bespiel: Mearsheimer/Walt "DIE ISRAEL LOBBY". Zu diesem Titel finden Sie nur Rezensionen der Amazon-Redaktion und solche aus guten deutschen Zeitungen. Für Laien ist dort keine Möglichkeit, auch eine Rezension zu schreiben.- Als Grund für die "Einstellung" hat Amazon nach meiner Erinnerung angegeben, gewisse Autoren hätten -pseudonym-sozusagen "Selbstrezension" verübt und so ihre eigenen Produkte "hochgejubelt". Das mag schon sein, ist aber unschädlich in der Belletristik, weil "die Konkurrenz schläft nicht und merkt sowas subito".- Im politischen Bereich- ich selbst habe einige Rn. zu Büchern zum Thema "Orient" verfaßt-kann es für einen SORTIMENTER wie Amazon -er ist einer, wenn auch ein sehr großer- kritisch werden, wenn er Rn.durchlaufen läßt, die anderen Leuten politisch nicht gefallen.Die- positive- Rezension einer Neuauflage der SATANTISCHEN VERSE kann durchaus die Buchverteilungszentren der AMAZON bombenbedrohen-ausgelöst von einem Rezensions-Laien.-Soweit ist es schon gekommen-Deutschland!
Bevor ich mir Cds Kaufe, lese ich die Kundenreszensionen bei Amazon durch.
Allgemein würde ich sagen, dass es da eine Inflation von Spitzennoten gibt.
So viele "beste CD aller Zeiten" habe ich noch nie erlebt.
Generell lässt sich aber sagen: je mehr Rezensionen mit guten Noten es gibt, desto besser ist normalerweise das Produkt.
Die Verrisse oder Negativrezensionen sind viel interessanter. Meistens liegen die richtig.
Kriegt ein Produkt ein- oder zweimal eine richtig miese Note, ist es normalerweise auch schlecht.
... hat in etwa dieselbe Funktion wie das Rezensions-Forum auf amazon.de. Stichworte (ich zitiere) : 'Geschäftsidee', 'Kundenbindung', '...hat nichts mit kritischer Öffentlichkeit zu tun', 'Absatz', 'Umsatzsteigerung' etc. Genau unter diesem Blickwinkel sollte man daher diesen Beitrag hier auf FAZ.NAT zur Kenntnis nehmen ! Aber vielleicht wäre die auf amazon.de so erfolgreich eingeführte 'Liste der „Toprezensenten“' auch ein Ansatz für FAZ.NET !?
Ich grüße Sie,
Ihr (ich zitiere) 'Laienrezensent'
