
Ob Muslime einen Dialog wollen, kann icht über einen einzigen Artikel entschieden werden!!!!!
Was nun die Kontrolle der Moscheen aufsich hat, so herrscht in Deutschland Religionsfreiheit, die auch eine entsprechende Gebetsstätte mitsich bringt. Wenn nun eine Kontrolle von Moscheen eingeführt werden sollte, ohne einen Anhaltspunkt speziell auf Deutschland bezogen, so sollte dieses Verfahren dann auf alle Gebetsstätte Gültigkeit finden, denn vor wen ist man in der heutigen Zeit schon sicher.
Ich würde einigen auch raten, sich zunächst einmal persönlich mit einem Thema ausseinander zu setzten, hier Islam, bevor sie eine Meinung bilden.
mfg

Ist es so, daß man im Westen immer auch die Gegner zu Kongressen einlädt? Nein, man lädt bevorzugt die eigenen Freunde, das eigene Netzwerk ein. Das betrifft zumindest die Geisteswissenschaften. Albrecht Koschorke, Leibniz-Preisträger, hat einmal außerdem in einem kleinen Text über "Wissenschaftsbetrieb als Wissenschaftsvernichtung" gesagt, Tagungen seien wie Treffen von Medizinmännern (und im Abendland auch: Medizinfrauen): man singt sich durch die Vorträge in eine Art Trance. Auch im Westen benutzt man Tagungen dazu, sich seiner selbst zu vergewissern und mit anderen die eigene Wichtigkeit und die Richtigkeit der eigenen Anschauungen zu zelebrieren.
Ich fürchte, die westlichen Geisteswissenschaften gehen mit sich selbst nicht sehr "kritisch" um. Natürlich gibt es deutliche Unterschiede zwischen einem Disput in Medina und in München, aber er ist graduell und gar nicht so groß.