Klaus Theweleit über Léon Degrelle

Der belgische Hitler-Sohn und der deutsche Überleib

Léon Degrelle war ein Faschist par excellence: frauenfeindlich, aggressiv und körperlich gepanzert. Jonathan Littell benutzte ihn als Vorlage für seinen Roman „Die Wohlgesinnten“. Er spielt dabei das Motiv des faschistischen Körpers durch, der aus Ekel vor allem Weichen einen Panzer um seine Seele legt. Von Klaus Theweleit

Lesermeinungen zum Beitrag

26. April 2008 20:11

eine Perspektive, die Angst macht und doch völlig klar ist

Franz Fendel (mildfranz)

Bravo Herr Theweleit, ich kann körperlich spüren, was Sie meinen. Wirklich erstaunlich, dass die Körper-Perspektive in meiner Sichtweise als Nachkriegsjunge überhaupt nie vorgekommen ist. Dabei liegt sie für mich wirklich "auf der Hand". Bei jedem ernsteren Arztbesuch oder bei jeder Krankenhausuntersuchung kommt bei mir die existenzielle Frage "was wäre, wenn Du denen jetzt ausgeliefert wärest - wo wäre der Strohhalm, an dem Du Dich noch festhalten könntest?" Ich glaube, Sie treffen voll in eine Männer-Tabu-Zone. Danke!

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25. April 2008 17:15

Schwache Phantasien

Martin Streit (Streit100)

Herrn Theweleits "männliche" Phantasien sind für die Geschichtsschreibung vollständig irrelevant. Allenfalls in ihrer Post-Modernität spiegeln sie ein Stück Ideengeschichte. Eine Untersuchung historischer, aus ihrem menatlitätsgeschichtlichen Zusammenhang herausgelöster, und oft unvollständiger Zitate ergibt kein historisch gültiges Bild, allenfalls eine postmoderne Textkritik à la Foucault auf Abiturientenniveau. Traurig.

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25. April 2008 11:30

den Vorkommentierern..

Michael Meier (never1)

..ist nichts hinzuzufügen.

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25. April 2008 10:43

Klaus Theweleit über Léon Degrelle?

Rolf-Michael Henkel (mhenkel)

Ich denke, der Artikel sollte treffender Weise "Klaus Theweleit über Klaus Theweleit" oder "Die besondere Fähigkeit, sich anderer zu bedienen um sich letztendlich selbst zu bestätigen" betitelt werden.


Gruß

mhenkel

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25. April 2008 08:33

oh je

Josef Müller (Josefmueller)

Darf Theweleit nun seinen Unfug auch in der FAZ absondern. Man muss sich schon wundern, mit welchem Schwachsinn man Professor wird.

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1 - 5 von 5 Lesermeinungen
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