Gesine Schwan gegen Horst Köhler - führt der Nominierungs-Streit zum Koalitionsbruch?

Der Kandidaten-Streit über die Nominierungen für das Bundespräsidentenamt entzweit die große Koalition. Die SPD gebe klare Signale für ein künftiges rot-rotes Bündnis, sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder. Und die CSU fürchtet gar einen Bruch der großen Koalition.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. Mai 2008 12:47
Harakiri der CSU  
Konstantin Schneider (bundesboy)

So langsam gleitet die CSU in eine arge Verzweiflung hinein, die möglicherweise einen Harakiri zur Folge hat. Denn Tatsache ist, dass durch die hohen Sympathiezuwächse der LINKEN auch in Bayern, der bayrische Sonderweg mit einem absolutistisch regierenden Ministerpräsidenten an ein Ende gerät. Dies aber ist eine für die noch um Profil kämpfenden Huber's, Beckstein's und Hadertshauser's so unvorstellbar, dass sie sich lieber schon vorher ins Schwert stürzen, mit dem sie die eigene Wahrheit verteidigen wollen.

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24. Mai 2008 12:02
Kein Freund von Schröder, aber  
Martin Krämer (mkraemerm)

es wäre vielleicht besser gewesen ihn ein bisschen länger dran zu lassen. Hätte nie gedacht das ich das mal sage (das Schröder länger bleiben sollte), aber die SPD rutsch dermaßen ab das manches von früher (Im vergleich zu jetzt) gar nicht so schlecht war.

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24. Mai 2008 11:57
"Auswahl" ist in der Demokratie nichts falsches  
Paul Rabe (heidelpaul)

Eine "Wahl" mit nur einem einzigen Kandidaten steht einer Demokratie nicht gut zu Gesichte, das erinnert mehr an die "Wahlen" in ehemaligen Ostblock. Das die SPD eine relativ aussichtslose Kandidatin ins Rennen schickt, schadet der SPD aber nutzt der demokratischen Kultur im Lande.

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