Bodo Kirchhoff als Autor gerecht zu werden, ist nicht ganz leicht. Seine Rollenspiele als Erzähler verleiten den Leser zu leichtfertigen Identifikationen. Am besten begegnet man dem Autor, der am heutigen Sonntag sechzig wird, mit angemessener Distanz und purem Textbegehren, meint Rose-Maria Gropp.
Lesermeinungen zum Beitrag
05. Juli 2008 15:57
Was wohl Reich-Ranicki über Kirchhoff sagen würde?
Das wäre interessant. Weil bei aller Eigensinnigkeit und dogmatischem Anspruch - man würde RR wenigstens verstehen. Diesen Artikel von Frau Gropp verstehe ich nicht, - auch nach mehrmaligem wiederholten Lesen.