Der mächtigste Literaturagent der Welt im F.A.Z.-Gespräch

Wie gierig muss ein Schriftsteller sein, Mister Wylie?

Von Felicitas von Lovenberg

In der Branche nennt man ihn den “Schakal“: Literaturagent Andrew Wylie

In der Branche nennt man ihn den "Schakal": Literaturagent Andrew Wylie

05. September 2008 Ein sonniger Spätsommertag. Andrew Wylie, der unter dem Namen „der Schakal“ bekannte und mitunter gefürchtete Literaturagent, empfängt mich in seinem Londoner Büro in Bloomsbury. Er ist blendender Laune und strotzt vor Vitalität.

Was ist eigentlich dran an dem Gerücht, dass Sie Jahr für Jahr an jenem Oktoberdonnerstag, an dem der Literaturnobelpreis verkündet wird, morgens um sechs in Ihrem New Yorker Büro zusammen mit Philip Roth vorm Telefon sitzen und darauf warten, dass es klingelt?

Gar nichts! (lacht) Zum einen bin ich meistens in Frankfurt auf der Buchmesse, wenn die Preismeldung kommt, und außerdem hat Philip Roth schon vor Jahren aufgehört, sich über den Nobelpreis Gedanken zu machen. Auf die Akademie in Stockholm trifft das hoffentlich nicht zu, aber auf ihn allemal.

Schriftsteller gelten ja gemeinhin nicht gerade als Zahlenmenschen. Unterschätzen viele Autoren Ihrer Erfahrung nach den eigenen Wert?

Meines Erachtens gibt es ein gewaltiges Missverständnis, was den Wert von Literatur angeht. Das beginnt bei den Verlegern und reicht bis zu den Autoren. Vom Buchhandel angestiftet, neigen viele Verleger fatalerweise dazu, Werke, die sich über einen kurzen Zeitraum hinweg gut verkaufen, überzubewerten. Und Schriftsteller, darin von Verlegern bestärkt, erliegen oft dem Eindruck, ihr Werk sei höchstens von regionaler Bedeutung und Relevanz. Als Agentur hingegen waren wir von Anfang an der Auffassung, dass für bedeutende Autoren zwei Dinge gelten müssten: Zum einen müsste ein solcher qualitativ hochwertiger Autor sich über lange Zeit hinweg verkaufen, und zum anderen müsste er überall gelesen werden.

Wenn sich demnach ein solcher Autor nicht langfristig verkauft, international keinen Anklang findet und sich niemand gebührend um seine Backlist kümmert, dann ist dieser Autor eindeutig nicht gut vertreten. Um also Ihre Frage zu beantworten: Meiner Meinung nach sind viele schlechte Autoren überbezahlt und erwarten mehr, als sie verdienen, und viele gute Autoren erwarten weniger, als sie verdienen, und sind unterbezahlt.

Gilt Letzteres vor allem für Schriftsteller, die nicht aus dem englischen Sprachraum stammen? Zwar vertreten Sie auch Autoren wie Orhan Pamuk, Czesaw Milosz oder Witold Gombrowicz – doch weder in Großbritannien noch in den Vereinigten Staaten gibt es häufig Bestseller, die aus anderen Sprachen übersetzt sind.

Das ist so wahr wie bedauerlich. Sogar von italienischen, spanischen und französischen Autoren müssen wir, um ihre Bücher global zu verkaufen, zunächst einen Auszug ins Englische übersetzen. Selbst so bekannte Schriftsteller wie Italo Calvino, Jorge Luis Borges oder Nabokov müssen erst ins Englische übersetzt werden, bevor wir in Verhandlungen eintreten.

Berücksichtigen Sie demnach beim Rechteverkauf regionale Unterschiede? Die Auflage eines Autors ist ja von Land zu Land verschieden. Wenn es etwa darum geht, den neuen Roth unters deutsche Lesevolk zu bringen, wird Hanser dafür doch wohl nicht so viel bezahlen müssen wie englische oder amerikanische Verlage . . .

Roth ist ein interessantes Beispiel, denn er verkauft sich in Deutschland besser als in Großbritannien, obwohl er auch hier viele Leser hat. Ich kann nicht verhehlen, dass Michael Krüger und ich da gelegentlich unterschiedlicher Auffassung sind. (lacht) Er sieht vor allem die Vorzüge von Tantiemen, während ich entschieden die Nachteile von Tantiemen sehe. Für mich sind Lizenzgebühren ein Albtraum für die Buchführung, den ich unter allen Umständen zu vermeiden trachte.

Kann man sich Ihre Agentur als Teich mit vielen schönen und einigen größeren Fischen vorstellen?

Nein, es ist eher ein Spinnennetz. Die Agentur ist über 28 Jahre gewachsen, und jede einzelne Person, die wir vertreten, ist aus gutem Grund bei uns. Das hat nicht nur mit dem jeweiligen Werk zu tun, sondern auch mit den Freundschaften und Verbindungen untereinander. Es wäre verheerend, wenn uns ein Autor wichtiger wäre als ein anderer. Das ganze System würde kollabieren.

Gibt es Schriftsteller, um die Sie sich persönlich kümmern? Ist das überhaupt noch möglich bei gut sechshundertfünfzig Klienten?

Ich bin an den meisten Transaktionen beteiligt. Sarah Chalfant leitet das Londoner Büro, Scott Moyers das in New York, und die beiden kümmern sich ebenfalls um viele unserer Kunden. Ansonsten bilden wir Teams. Aber es gibt keine Entscheidung, die nicht entweder von Sarah, Scott oder mir autorisiert wird. Keine.

Zwischen Autoren und Lektoren entstehen über die Jahre oft enge Beziehungen. Mischt sich die Agentur auch beim Lektorat ein?

Wir sehen Manuskripte in der Regel noch vor dem Lektor, und wenn wir etwas anzumerken haben, tun wir das. Erst dann reichen wir das Manuskript an den Lektor weiter. So können wir auch überprüfen, ob er effizient arbeitet. Falls nicht, schreiten wir ein. Die Beziehung zwischen Autor und Lektor ist sehr wichtig, und ebenso wichtig ist, dass es eine positive Beziehung ist. Wir übernehmen den Job des Nörglers und sagen: Sie haben noch nicht gezahlt, Sie haben das Manuskript noch nicht gelesen, der Umschlag ist scheußlich und die Auflage nicht hoch genug. Wir raten den Autoren, ihren Lektor direkt zu kontaktieren, wenn sie gute Nachrichten haben. Haben sie schlechte, sollen sie uns anrufen lassen.

Müssen Sie noch Autoren umgarnen, oder kommen die inzwischen von allein zu Ihnen? Sie sind ja berühmt-berüchtigt dafür, dass Sie sich Autoren gern in strategisch geplanten Charme-Offensiven unter den Nagel reißen, ganz gleich, ob diese noch bei anderen Agenten unter Vertrag sind . . .

Es gibt in der Tat Schriftsteller, die freiwillig zu uns kommen. Das war nicht immer so! Es gab eine Zeit, nachdem ich einige Autoren verfolgt hatte, als sich niemand bei uns meldete und ich mich schon fragte, was bloß los ist. (lacht) Andere Agenturen sind schlecht organisiert, vergessen, Rechnungen zu überweisen, lesen die Manuskripte nicht, behandeln Autoren mit Herablassung . . . Aber wenn ihre Autoren dann zu uns wechseln wollen, erzählen sie, wir seien aggressiv, hätten mehr Geld geboten etcetera. Aber in Wahrheit kommen Schriftsteller zu uns, weil ihre bisherigen Agenten sich nicht genug eingesetzt haben. Das wiederum wollen diese nicht wahrhaben.

Lehnen Sie auch Autoren ab?

Oh ja! Allein heute Morgen drei.

Mit welcher Begründung?

Ach, ich sage, nach der Lektüre sei ich nicht enthusiasmiert genug gewesen, um mich voll einzusetzen. Manche Autoren kommen und sagen: Mit mir werden Sie viel Geld verdienen. Das interessiert mich nicht. Wenn wir uns nicht leidenschaftlich mit einem Autor und seinem Werk auseinandersetzen können, hat es keinen Zweck.

Wenn man sich Ihre Autoren-Liste anschaut, kann man Ihnen zu Ihrem guten Geschmack nur gratulieren. Es gibt allerdings auch Namen, die erstaunen. Sind Sie etwa wirklich leidenschaftlich begeistert vom Werk Christine Angots?

Ja, das bin ich. Ich schätze sie ganz außerordentlich, und ich schätze ihr Werk. Natürlich kenne ich das Ondit und weiß um ihren Ruf. Aber da bin ich, mit Verlaub, ganz anderer Meinung. Nehmen Sie nur ihren neuen Roman, „Le marché des amants“. Es gibt darin eine, na sagen wir: nicht ganz jugendfreie Szene. Und das Lektorat spielte gleich verrückt. Oh là là, Christine, das darf doch nischt sein, was werden les Kritiker dann wieder sagen! (ahmt französischen Akzent nach) Und ich sage: Herrschaftzeiten, es ist ein Roman! Wir wissen doch seit „Madame Bovary“, dass Flaubert nicht für ihr Verhalten verantwortlich war, trotz seines „Madame Bovary, c’est moi!“

Die Verwechslung von Protagonist und Autor findet nach wie vor statt. Und der Umstand, dass Angot ihren Finger in eine Wunde legt und darin herumreibt, und dass diese Wunde die ihre ist, macht einige Leute nervös. Aber sie schreibt phantastisch.

Wie werden die neuen E-Books Ihrer Meinung nach das Buchgeschäft verändern?

E-Books sind nur ein anderes Vertriebssystem. Es gehört weder zu meinem Geschäft noch liegt es in meinem Interesse, mich dem grundsätzlich zu verschließen. Was man sich anschauen muss, ist die Frage der Wirtschaftlichkeit des E-Books. Grundsätzlich gibt ein Verleger etwa zwanzig Prozent des Verkaufspreises eines Buches für „DPB“ aus – Druck, Papier und Bindung. Nachdem er diese Kosten aufgewendet hat, bleibt für Verleger und Autor so in etwa der gleiche Gewinnanteil. Sagen wir, ein Buch kostet zwanzig Dollar. Davon zahlt der Buchhändler dem Verleger zehn Dollar. Der Autor bekommt fünfzehn Prozent Tantiemen und der Verleger auch, sogar etwas weniger, aber dafür veröffentlicht er ja auch mehrere Titel. Was jetzt im Gespräch ist, ist, dass der Autor einen bestimmten Anteil von dem Preis bekommt, den der Verleger mit dem E-Book-Vertreiber aushandelt.

Als Agenten können und dürfen wir nicht zulassen, dass die Verhandlungen den Verlagen überlassen werden. Die Autoren müssen sagen: Der Prozentsatz, der bisher für DPB veranschlagt wurde, also jene zwanzig Prozent, die der Verlag beim E-Book einspart, sollen gerecht zwischen Autor und Verlag geteilt werden. Dafür plädieren wir. Und bestehen darauf, dass der Preis des E-Books identisch mit dem des gedruckten Buchs ist.

Warum ist das so wichtig?

Weil die Buchindustrie sonst genau den Weg gehen wird, den ihr die Anbieter der E-Books, Amazon und Sony, aufdrängen wollen. Die wollen natürlich einen niedrigeren Preis für die E-Books. Und im nächsten Schritt werden sie versuchen, die Verlage ganz zu umgehen, nach dem Motto: Wir brauchen keine physischen Bücher und keinen Vertrieb mehr, also brauchen wir auch keine Verlage. Das ist mehr oder minder das, was in der Musikindustrie passiert ist, und das Ergebnis ist katastrophal. Verlage sind notwendig, sie machen ihre Arbeit gut, und wir möchten, dass sie diese Arbeit weiterhin tun. Darum müssen E-Book und Buch gleich attraktiv sein.

Wenn der Kunde dann die Wahl hat und sagt, ich möchte lieber ein E-Book, soll es mir recht sein. Aber ich will keine Zukunft, in der es Roth nurmehr als E-Book gibt und nicht gedruckt. Und ich will auch keine Zukunft, wo ein Verleger sagt, wir haben die Hoheit über die digitalen Rechte, und da gibt es eine Version im Äther, die bei Amazon verkauft wird und uns nichts kostet, aber in der Buchhandlung gibt es keine Bücher mehr, weil es für uns bequemer ist, nichts zu tun und die Gewinne einzustreichen.

Wie reagieren die Verlage auf Ihre Position?

Niemand hat sie direkt verworfen. Das können sie sich aufgrund der Liste unserer Klienten und der Bedeutung unserer Autoren auch gar nicht leisten. Erst gestern Abend habe ich zu jemandem gesagt: Von Jorge Luis Borges wird es E-Books entweder zu unseren Bedingungen geben – oder gar nicht. Dann heißt es gleich, dann werde aber Borges weniger gelesen. Dazu kann ich nur sagen: In zwei Jahren fallen die spanischsprachigen Rechte zu hundert Prozent an den Nachlass zurück. Und das Arrangement, das wir dann für Borges machen werden, wird höchstwahrscheinlich das stärkste in der Geschichte der Agentur sein. Ich kann Ihnen versichern: Es wird mehr Borges-Leser geben als jemals zuvor.

So wie Sie jüngst eine Renaissance von Evelyn Waugh in den Vereinigten Staaten eingeleitet haben, an dessen Nachlass Sie ja kürzlich erst die Rechte erworben haben . . .?

Nicht nur in den Vereinigten Staaten! Die Italiener zum Beispiel sind ganz wild auf Waugh. Es ist schon komisch. Da gab es Waugh, viele, viele Jahre ohne uns, sicherlich gut gemanagt von meinen verehrten Kollegen bei PFD, Peters Fraser & Dunlop. (lächelt fein) Und dann übernehmen wir die Vertretung des Nachlasses, und plötzlich bekommen wir eine Flut von Briefen, E-Mails und Anrufen. Dabei haben wir noch nichts getan! Alles, was passiert ist, ist, dass die Namen Waugh und Wylie plötzlich in einem Atemzug genannt werden – und schon werden die Verlage nervös. Sie wissen, dass wir gründlich sein werden. Wir werden prüfen, wer seinen Waugh nicht pflegt, nicht nachdruckt, wer wo die Rechte an welchem Buch hat. Und wir werden etwas unternehmen. Wir werden nicht einfach dasitzen, Kommissionen einstreichen und alles beim Alten lassen.

Das scheint Ihnen großen Spaß zu machen.

Ja, es ist richtig schön. (strahlt) Wir verfügen aber auch über ein System, das für die globale Vertretung internationaler Autoren gerüstet ist. Wir haben sehr viel Geld in Computerprogramme investiert, die uns genau sagen, wo auf der Welt für unsere Autoren gerade Handlungsbedarf besteht.

Verhandelt die Agentur auch über Filmrechte?

Es gibt drei Möglichkeiten. Entweder die Interessenten kommen zu uns und wir führen die Verhandlungen allein, wie beispielsweise für Roth, Rushdie oder Amis. Wir haben aber auch einen Filmagenten in L.A., der uns Bericht erstattet, wie bei den Verfilmungen von Louise Erdrich und anderen. Oder aber Autoren haben eigene Agenten für Filmrechte wie Paul Theroux, dann sind wir gar nicht beteiligt. Unsere Autoren wissen, dass wir zurückhaltender mit Filmrechten sind als viele Kollegen in der Filmindustrie.

Oft genug haben Agenten dort ein Buch – und sie haben Brad Pitt. Und dann wägen sie ab und kommen zu dem Schluss, dass Brad Pitt viel mehr wert ist als irgendein Buch. Und dann widmen sie Brad Pitt sehr viel und dem Buch sehr wenig Aufmerksamkeit. Da ich ausschließlich das Buch vertrete, kann ich nur sagen: me ne frego Brad Pitt! Ich schlage in solchen Fällen gern vor, dass man dem Autor für die Rechte so viel bezahlt wie Brad Pitt. Darauf wird müde gelächelt. Und dann sage ich, dass der Autor auch viel besser Englisch spricht als Brad Pitt.

Sie machen den Eindruck einer belebenden Mischung aus altmodisch und visionär.

Lassen Sie es mich so ausdrücken: Mein Vater war Lektor und Verleger, und meine Onkel waren Banker. Und was wir mit der Agentur anstreben, ist die Kombination beider Perspektiven. Wenn man sich der Verlegerei einmal ohne Interesse an der Literatur zuwenden würde, also nur aus Businessgründen, würde man feststellen, dass Häuser wie Gallimard, Hanser, Feltrinelli die bestgeführten und profitabelsten Verlage sind. Das sind alles Verlage in privater Hand. Auch Penguin, wo sich alles um die Backlist dreht, ist eine wunderbar strukturierte Firma. Dort versteht man den Wert guter Ideen. Wenn gutes Geschäft auf Qualität beruht, ist es einfach viel interessanter.

Haben Sie auch eine weiche Seite?

Was meinen Sie? Etwa Schwächen?

Nein, ich meine den „human factor“, Sympathien, die stärker sind als Geschäftsinteressen.

Na ja, wenn man bedeutende Autoren vertritt, schaut man sich natürlich auch die Verleger an. Es gibt richtige und falsche Verlage für unsere Autoren. Wenn Sie eine Hermès-Tasche im Supermarkt anbieten, bringt das weder Hermès noch dem Supermarkt etwas. So ist das auch mit Verlagen. Das ist keine emotionale, das ist eine strategische Entscheidung.

Zur Person

Andrew Wylie wird am 4. November 1947 in New York City geboren. Sein Vater Craig Wylie arbeitet beim Verlag Houghton Mifflin Company. Seine Mutter Angela Fowler entstammt dem Bostoner Großbürgertum.

In Harvard studiert er romanische Sprachen. Er träumt davon, Dichter zu werden, und schlägt sich in New York, wo er zum Kreis um Andy Warhol gehört, einige Zeit als Taxifahrer durch.

1980 gründet er die Agentur Wylie in New York. Zu seinen frühen großen Autorenakquisitionen zählen I.F. Stone, dem er für „The Trial of Socrates“ einen hohen Vorschuss sichert, und Salman Rushdie. 1986 schließt er sich mit der Londoner Agentur Aitken & Stone zu Wylie, Aitken & Stone zusammen. Nach knapp zehn Jahren wird die Partnerschaft aufgelöst, und Wylie eröffnet 1996 ein eigenes Londoner Büro, wo er in der Regel einen Tag im Monat verbringt.

Kurz zuvor hat Martin Amis' Agenturwechsel von Pat Kavanagh, der Frau von Julian Barnes, zu Wylie ebenso für Aufsehen gesorgt wie der daraufhin für Amis' Roman „The Information“ gezahlte Vorschuss. Wylie bekommt in der Branche den Spitznamen „The Jackal“ verpasst.

Heute arbeiten vierzig Leute für The Wylie Agency in New York und London. Andrew Wylie ist nach wie vor der alleinige Besitzer der Agentur, die inzwischen mehr als 650 Schriftsteller, Fotografen und Politiker vertritt.

Andrew Wylie ist seit 1980 in zweiter Ehe mit Camilla Carlini verheiratet. Er hat zwei Töchter und einen Sohn aus erster Ehe.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AP, ASSOCIATED PRESS, Burkhard Neie, CINETEXT, Cinetext/Omega, picture-alliance / dpa, The Wylie Agency

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