Von Dawkins ausgeblendet: Sinnvolle Gespräche zwischen Theologie und Naturwissenschaften

Religionskritik

Auch Himmelsstürmer können irren

Der Bestseller-Autor Richard Dawkins sieht sich als Protagonist des „neuen Atheismus“. Doch nirgendwo klärt er richtig, gegen wen oder was sich seine Religionskritik wendet. Unschärfe scheint bei Dawkins Erfolgsprogramm. Von Hermann Häring

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Januar 2008 21:36

Ist Glauben scharf oder unscharf?

Michael May (M.May)

Herr Härting beklagt die Unschärfe von Herrn Dawkins. Nun, unscharf ist eben auch, dass nahezu die Hälfte der Menschheit nicht an den monotheistischen Gott glaubt. Die interessiert der 'breite theologische Konsens' überhaupt nicht. Und das Herr Dawkins die Welt in hemmungslose Gewalt bomben will ist nicht nur unscharf, sondern schlichtweg eine dreiste Behauptung. Moral und Ethik gesteht man sich eben immer selbst zu, aber nicht anderen. Sorry, Herr Härting.
Auch ist von Respekt und vermeiden von Polemik die Rede. Leider läßt der Autor gerade dies vermissen. Mir gefällt zwar der Hinweis auf Küng und die durchaus manchmal fruchtbaren Diskussionen zwischen Theologen und Wissenschaftlern.
Man kann der Wissenschaft auch zu Recht viel vorwerfen. Aber es bleibt dabei: Glauben an Dinge, die in heiligen Büchern stehen, sind niemals Wissen. Die Juden haben ihren Glauben, die Muslime den Koran, die Christen die Bibel, die Mormonen das Buch Mormon und so weiter. Alle Bücher sollen die einzig richtige Wahrheit verkünden. Und für die Zeugen Jehova sind alle vorgenannten Herätiker.
Nicht die Wissenschaft ist Gefahr für den Glauben, sondern die ständige Behauptung Glauben sei Wissen. Glaube ist -niemals- objektiv, sondern unscharf.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 18:58

Alte Erfahrung: Die Theologen wissen immer sehr genau ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... was Gott NICHT ist, zum Beispiel - ich zitiere-: 'Gott ist kein Supermensch' oder 'Apparat', 'keine übernatürliche Entität' oder 'dingartige Natur' ... Unser Pfarrer früher in der Schule pflegte immer zu sagen: 'Gott ist kein Automat, in den man etwas (ein Gebet z.B.) hineinwirft, damit dann eine Lösung heraus komme'. Aber was 'Gott' nun ist, wird nicht erklärt. Daher ist die im Beitrag gezogene Schlussfolgerung immerhin logisch, dass sich 'Gott nur dem Vorschuss einer vorbehaltlosen Vertrauenshaltung (erschließt)', also grundsätzlich von einer Fiktion (oder Selbstsuggestion) nicht unterscheidbar ist. So weit, so gut. Unverständlich bleibt dann jedoch die Frage, warum Häring dem Verfasser des Buches 'Der Gotteswahn', Richard Dawkins, vorwirft, nicht präzise zu sagen, 'wen oder was genau er im Visier hat'. Denn, wie er ja selbst zugibt, er weiß es ja selbst nicht einmal !

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 17:00

Sinn und Unsinn

Philipp Kaehlitz (p-a-x)

Naturwissenschaft kann, genauso wie jede andere Wissenschaft Sinnhaftigkeit, nicht beweisen.
Also ist auch die Ethik von Herrn Dawkins ist nur ein Glaube.

Denn so ist die Welt beschaffen : ohne Ethik ohne Moral ohne Gut und Boese.
Wer behauptet jenes gibt es trotzdem, hat schon den ersten Glaubenssatz gesprochen.

Einige Atheisten "Glauben" deshalb an die Existenz von Menschenrechten, ohne deren Gueltigkeit tatsaechlich beweisen zu koennen.
Ein Rest Christentum steckt wohl in dieser Annahme.

Hinzu zu fuegen waere weiterhin, dass die Naturwissenschaft erst aus dem christlichen Glauben an eine verstandesmaessig verstehbare Welt entstanden ist, deren Existenz sie axiomatisch festlegt.
Etwas woran man nicht zwingend Glauben muss.

So wird der naturwissenschaftliche Atheismus entlarvt als Glaube (denn er setzt als wahr was er nicht beweisen kann) der seinen Ursprung im Christentum hat.
Wahrscheinlich ist er auch nur eine christliche Sekte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 14:04

Kritik der Kritiklosigkeit

alex otto (Chefarztfrau)

Lieber Herr Häring,

was sagt uns ihre Formulierung „Wie Küng und andere eindrücklich darlegen, erschließt sich Gott nur dem Vorschuss einer vorbehaltlosen Vertrauenshaltung, also einer inneren, verstehenden Rationalität.“?

Sie postulieren also: Eine vorbehaltlose Vertrauenshaltung gegenüber den Vertretern ihrer Profession sei Ausdruck von Rationalität. Sorry guter Mann, der Volksmund kommt da ohne theologische Wortdrechseleien aus. Man/frau nennt so etwas gemeinhin Gutgläubigkeit.

Eine Kritik am Buch ist allerdings angebracht. Richard Dawkins hat nichts wirklich Neues zu bieten – und lässt sich auch noch gute Argumente entgehen!

Trotzdem beste Grüße

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 13:16

Physisch bedeutet real ( =macht BUMM)

Frank Wohlgemuth (fwohlgemuth)

"Dawkins bombt die Welt physisch in hemmungslose Gewalt zurück" ??

Die Funktion der Anzahl der von Dawkins geworfenen physischen Bomben ist direkt proportional zur Zahl der Götter im Universum und verfügt nicht über ein absolutes Glied.
(An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen: Mit dem "verbissene Fundamentalismus" auf den sich die Bomben beziehen, kann nur der der gottesfürchtigen Fundamentalisten gemeint sein. Wenn Ihr (=FAZ) es mir nicht glaubt, fragt Häring. Oder lernt lesen. Diesen Satz auf Dawkins zu beziehen, ist eine freudsche Fehlleistung der Redaktion.)

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 12:23

Die böse Wissenschaft

Sebastian Salchart (ssalchart)

"Die Wissenschaft" kann dieses nicht beantworten, "die Wissenschaft" kann jenes nicht beantworten.... Hallo??? Hängt das u.U. entfernt damit zusammen, daß der Mensch an sich dieses oder jenes nicht mit Sicherheit beantworten kann?

Und man kann nun einerseits kein religiöser Mensch sein und bzgl. der noch nicht beantworteten Fragen sagen, ja schau'n mer halt mal (Feynman: "I'm not scared to say I don't know!"), oder eben sich auf einen Glauben festlegen. Das steht natürlich jedem frei.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 12:08

Das Übliche

Frank Jakobs (Jakobs75)

Der Artikel von Hermann Häring stellt leider ein typisches Beispiel für die Reaktion vieler religiöser Menschen auf Kritik an ihrem Glauben dar. Er ist weit von jeglicher fundierten Sachkenntnis und damit Seriösität entfernt. Ein Sprichwort, welches mir bei solchen Kommentaren immer wieder spontan einfällt, ist das altbekannte "getroffene Hunde bellen".

Man kann Dawkins durchaus an einigen Stellen des Buches eine gewisse Polemik unterstellen; diese ist jedoch nichts verglichen mit derjenigen, die ihm und ähnlich denkenden Menschen von Seiten religöser Menschen und Organisationen entgegenschlägt, die oft nicht nur ihr Leben nach obskuren theologischen Maßstäben ausrichten, sondern auch vielfach ihre Macht und ihr Vermögen darauf gründen, dass andere diesen Maßstäben ohne Reflektion folgen.

Leider wieder einmal ein Artikel der vor allem eines aussagen will: Gott muss es geben, weil Gott das so sagt und Richard Dawkins hat sicherlich irgendwo in seinem Buch einen Fehler gemacht, der beweist, dass er unrecht hat und es demzufolge Gott geben muss.

Schade

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 12:05

Die Frage nach einem "verantwortbaren Gottesbild"

Christoph Niederkleine (C.Niederkleine)

Wenn man von Wissenschaft spricht, wird generell nicht von "verantwortbaren wissenschaftlichen Theorien" gesprochen. Warum ist das so? Weil sich die Wissenschaft der Wahrheit verpflichtet fühlt und die Wahrheit und die Realität nach allgemeiner Erfahrung nicht menschlicher Verantwortbarkeit unterworfen ist, richtig?
Wenn Thologen also von der Frage nach einem "verantwortbaren Gottesbild" sprechen, haben sie den Anspruch auf Wahrheit und Realität aufgegeben. Dann sind sie bereits Vasallen des Atheismus. Das Feld ist geräumt, die Schlacht ist geschlagen, die Theologie hat kapituliert. Sie darf aber noch ihr Mäntelchen behalten.
Worüber streiten wir dann überhaupt? Ach ja, es gibt noch ein Dorf Unbeugsamer...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 11:48

Wissenschaft als Glaubenssurrogat

Gerhard Bandorf (MAGNIFIER)

Immer wieder die alte Leier, das all zu kurz Gedachte, die offensichtliche (berechtigte) Anti-pathie gegen die Kirche mit Wissenschaft oder gar Geisteswissenschaft zu verwechseln.
Insofern muß neben der Frage, „Was hat Dawkins Modell Religion zu tun?“ die zweite und dritte gestellt werden: Was hat Kirche mit Geisteswissenschaft zu tun? Und was haben Biologie und Neurophysiologie mit der Erkenntnis des Seins zu tun?!
Man kann sich der Erkenntnis des Seins nur geisteswissenschaftlich nähern, indem man nicht nur äußerlich Mensurabeles in seinen Erkenntnisblick nimmt, sondern sein eigenes Denken wahrnimmt. Hier beginnt für jeden das Dasein. Daß man das Denken selbst als Wahrnehmung erlebt und erkennt, was allerdings voraussetzt, daß einem das Erkennen des Denkens eine empirische Erfahrung sein muß, wird man zu dem Schluß gelangen: neben dem durch die Sinne gegebenen Wahrnehmungen gibt es ein ebenso reales nicht an die Sinne gebundenes Wahrnehmen. Es ist damit empirisch in der Wahrnehmung die jederzeit nachvollziehbare Erkenntnis gegeben, die somit zurecht als geistig bezeichnet werden kann. Wenn man jedoch diese geisteswissenschaftlich empirische Erkenntnis nicht wahrhaben will, so ist das eben allenfalls ein Willensakt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 11:44

Diskussion auf verschiedener Augenhöhe

Andreas Henke (AndreasHenke)

Erstens: Die unverhohlene Aggressivität und aufgeregte Empörung über die Religiösität an sich erschüttert mich als gläubigen Menschen.

Religion hat nur gutes im Sinn und ist die stärkste Macht, die wir Menschen haben um dieses Gute zu erreichen. Vernunft allein, ohne Religion kann alles hervorbringen: vernüftig umgesetzt gutes, aber auch vernünftig umgesetzt böses (wie man z.B. am Dritten Reich sieht).

Zweitens: Die Ebene auf der viele Atheisten (und auch Dawkin) Religion kritisieren ist einfach zu tief. Wenn man sich vorher nicht ausreichend damit beschäftigt hat und auch nicht tief genug unter die bildsprachliche Oberfläche der Heiligen Schriften blicken kann (denn es gibt mehrere Bedeutungsebenen bei fast jedem Satz in der Bibel), dann darf man sich einfach kein Urteil erlauben. Ich würde es als Wirtschaftswissenschaftler auch nie wagen den analytischen Ansatzes meines Arstes oder KFZ-Mechanikers zu hinterfragen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 11:27

Nebelkerzen des Autors

Wolfgang Paetzold (WolfgangPaetzold)

Der Autor behauptet, es sei unklar, wogegen sich Dawkins Kritik richte.
Das halte ich für massive Verdrängung oder Unaufrichtigkeit.
Dawkins formuliert im Eingangskapitel sehr genau, welche Form des Glaubens er bezweifelt:

Der Glauben an einen personalen Gott, der dieser Welt die erste Ursache und die letzte Bestimmung gebe.

Und genau gegen diesen Glauben richtet sich seine Kritik.

Dieses Hauptanliegen ist klar formuliert.

Damit klammert Dawkins - als guter Wissenschaftler - ganz bewußt alle metaphysierenden Systeme, transzendentalen Empfindungen oder pantheistisch / immanenten Theorien, (Küngsche theologischen Ehrenrettungen) aus seiner Kritik aus.

Dawkis formuliert zudem, daß er anstellle des theologischen Sinns nun keinen naturwissenschaftlichen Sinn setzen wolle.
Er falsifiziert nur die theologischen "Sinn-Ansprüche".

Der Artikel zielt daher, aus meiner Sicht, am Thema bzw. am Buch vorbei.
Theologische Nebelkerzen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 11:25

Unschärfe ist gewollt....

Michael Fichtner (ebaristo)

denn, wenn der Auto sich in seiner Religionskritik nicht direkt an eine Religion, sondern an die Gesamtheit der religiösen Volksvertummung, angefangen vom Christentum, Judentum, über den Islam und Hinduismus und Buddhismus, bis zu den ganzen Naturreligionen, die in vielen Ländern der Welt verbreitet sind. Bei diesem Kommentar sieht man schon, das ich exemplarisch nur die bekanntesten Religionen genannt habe, denn alle aufzuzählen und zu kritisieren, würde den Rahmen eines Kommentares und eines Buches sprengen. Der Westen kritisiert den Umgang des Islam mit den Frauen, aber selber wird im Westen das Christentum gepredigt, vor allem im Süden Deutschlands, Italien und Spanien, wo gerade die Katholische Kirche bekannt ist für seine frauenfreundliche Politik, was man auch schon in der Politik der CDU sieht, die nach außen empanzipiert wirkt, siehe Kanzlerin Merkel und gleichzeitig die Frauen unterdrückt, siehe Männerdominierte CSU, die Frauen in der eigenen Partei unterdrücken, siehe Frau Pauli und sie aus der Partei mobben, wenn die Männerbasition angegriffen wird und am liebsten hätte die CDU und die Katholische Kirche die Frauen zurück an den Herd! Siehe Kritik an Schaffung von Grippenplätzen

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 11:05

Das selbstsüchtige Gen und die Religion

Lukas Werth (lukaswerth)

Schon in "The Selfish Gene" versuchte sich Dawkins an einer Welt- und Kulturerklärung, die auf einem völlig unhaltbaren Menschenbild beruht, das seine Überzeugungskraft, wie die mechanistische Soziobiologie im allgemeinen, nur der Anwendung gängiger Denkmodelle wie dem des Marktes als Wettstreit eines jeden gegen jeden verdankt. Er war immer schon ein Meister völlig unzulässiger, doch gut verkaufbarer Verallgemeinerungen, und denkt man seine Thesen zu Ende, wird nach ihnen in der Tat jede Diskussion über freien Willen, Ethik oder Sinn menschlichen Handelns sinnlos.
Religion ist etwas völlig anderes als Dawkins es sieht: sie beruht nicht, um Ludwig Wittgenstein zu paraphrasieren, auf einer These und daher auf keinem Irrtum, sondern sie drückt etwas aus, einen Sinngehalt, eine Dimension des menschlichen Daseins, oder wie Wittgenstein wohl sagen würde, einen Aspekt des Sprachspiels. Oder, um Emmanuel Levinas zu bemühen: was wir Gott nennen, ist die Spur des anderen in uns selbst. Inwieweit das/er/sie unser Sein bedingt, ist eine offene Frage, doch Dawkins scheint die Probleme, die in ihr liegen, nicht einmal zu sehen, wie er überhaupt die wissenschaftliche Diskussion um das Phänomen Religion nicht zur Kenntnis genommen hat.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 11:04

Unschärfe?

michael neser (danto)

Wen oder was Dawkins im Visier haben mag, wenn er sich gegen Religion wendet? "Religion" vielleicht? Wie wär's damit? Das ist vielleicht kein wissenschaftlich definierter Begriff (– wie ja auch Dawkins Buch keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt). Aber im Sinne des allgemeinen Sprachgebrauchs hat doch sicherlich auch der Autor dieses Artikels eine relativ klare Vorstellung, von dem, was wir meinen, wenn wir "Religion" sagen. Auch wenn der Begriff nicht sauber abgegrenzt ist. An einen gewissen begrifflichen Schmutzgrad müsste der Autor als Theologe doch gewöhnt sein.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 11:02

Ziel verfehlt

Frank Wohlgemuth (fwohlgemuth)

Die Gesprächslosigkeit Dawkins zur Theologie ist begründet: Dawkins ist Wissenschaftler und die Theologie bewegt sich wissenschaftstheoretisch immer auf der Ebene des Donaldismus - ein Gespräch kann da nur auf der Ebene der Satire stattfinden.
Auch Häring begegnet dem Problem der Theodizee nicht wirklich und wenn ich Küng folge, der Gott von der Wirkung auf den glaubenden Menschen her sieht, dann redet der nicht mehr von einem persönlichen Gott, sondern von einem Mantra. Meditationstechniken sind wiederum nicht der Gegenstand Dawkins' .... "Gott bleibt ein Geheimnis." ist eine faule Ausrede. Denn wenn er früher gewirkt hat, wirkt er auch heute. Und dann ist er die Personifizierung der unterlassenen Hilfeleistung - oder ein Sadist.
Die Ratlosigkeit der gläubigen Gemeinde - ich will nicht verhehlen, dass es existenziell erschüttert, den kleinkindlichen Vater in Frage zu stellen; darauf beruht ja der Erfolg der monotheistischen Religionen - kann man erkennen, wenn man sieht, wie der verantwortliche Redakteur in der Absicht, den "Feind" auch als solchen darzustellen, in seiner Überschrift Dawkins physisch bomben lässt, während Häring dies im Text von den gottgläubigen Fundamentalisten tun lässt - wie es ja auch geschieht.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:55

kindliches Verhältnis zur Naturwissenschaft

Dirk Grote (Daquino)

Die Naturwissenschaft klammert ja die Frage nach Gott aus, und zwar aus rein methodischen Gründen. Sie will also gar keine Aussage über die Existenz Gottes machen. Wenn man also seinen Atheismus naturwissenschaftlich begründen will, dann zeigt das ein eher unreifes Verhältnis zur Naturwissenschaft, das etwas in sie hineininterpretiert, das sie gar nicht leisten kann und will. Auch Dawkins' Religionskritik ist voll von diesem unreifen Naturwissenschaftsverständnis. Die Naturwissenschaft liefert vereinfachte Modelle der Wirklichkeit, aber sie spiegelt die Wirklichkeit nie 1:1 wider. Das Bohrsche Atommodell ist richtig, es ist aber gleichzeitig falsch, je nachdem welche Anfrage an das Modell gestellt wird. So geht es jedem naturwissenschaftlichen Modell. Sogar der Evolutionstheorie.

Dirk Grote, Dr. rer. nat.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:46

Ich bin ein fundamentaler Christ

Josef Bujtor (Mramorak)

Besonders in unserem Land ist ein fundamentaler Christ ein Ungeheuer. Und wissen Sie vor mir sind noch nie Menschen davongelaufen. Ich verstehe mich auch sehr gut mit Kindern, kleinen und grossen. Aber mit Großköpfigen, wie Dawkins, verstehe ich mich überhaupt nicht - und auch nicht mit seinen Scheuklappen-Trganden Anhängern. Herr Dawkins ist ja nicht der einzige Atheist, der Klarheiten schaffen will und dabei alle Klarheiten beseitigt.
Dass ein solcher Menschenleerer (kein Schreibfehler), der die Menschen total leerpredigen will, so grosse Leserzahlen in unserem Lande findet, besorgt mich. Das spricht leider nicht für die Kirchenleitungen noch für die "christlichen" Politiker. Wer selber nur lehre, inhaltslose Predigten hält, darf sich eigendlich nicht wundern, dass solche Blechdrommler soviel Anhang finden. Ich glaube auch an den Schöpfer-Gott! Die Evolution lehrt keinen gegenseitigen Respekt! Daher müssen wir uns nicht wundern, dass soviele Menschen, jung und alt, keinen Respekt vor dem menschlichen leben haben. Man sollte endlich aufhören, aus Jesus einen Friednsprediger und Sozialarbeiter zu machen. Er war, ist und bleibt der Schöpfer und Herr der Weltgeschichte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:40

super Artikel

Jonathan Geiss (john316)

Dieser Artikel ist etwas schwierig geschrieben, aber ansonsten notwendig und gut.
Natürlich haben religiöse Organisationen ( Kirchen) viele Fehler gemacht und machen sie immernoch. Die meisten Fehler beruhen aber nicht auf der Bibel ( kenne eigentlich keinen), sondern in der Politik machthunriger oder unfähiger Leiter. ( Es steht ja nicht geschrieben das die Erde eine Scheibe ist und sie im Universum alles um sie dreht) Das die Wissenschaft die Wahrheit aller Dinge ist und immer das letzte Wort hat und sich nun zum Richter aufspielt, ist aber auch lächerlich. Vieles ist nicht wirklich bewiesen, sondern nur wahrscheinlich. Dann wird es so theoretisch, dass man die Sache ohnehin nicht mehr beweisen kann oder braucht. Dann bleibt die Wissenschaft auch nur in ihrem Rahmen, d.h. Materie!
Was ist mit unserer Seele, oder Geist oder Sachen die nicht mehr logisch sind, völlig verrückte Zufälle, oder Wunder, oder jemand der über heiße Kohlen laufen kann.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:23

@Fred Seibert

Stephen Soßna (Cronos988)

Ich kann ihren Kommentar nicht nachvollziehen. Erstens ist Religionswissenschaft wohl kaum ein Oxymoron, denn eine Religion ist eine rein weltliche, Menschengemachte Institution und lässt sich damit auch wissenschaftlich erschließen. Anders verhielte es sich vielleicht mit dem Wort Gotteswissenschaft, doch davon ist im Artikel wohl kaum die rede.
Ich wüsste gerne was an dem von ihnen Zitierten Satz über einen Gottesglauben falsch sein soll. Tatsächlich lässt sich die vorstellung einer sinngebenden Instanz durch naturwissenschaftliche Überlegungen natürlich nicht widerlegen. Denn wie der Artikel schon darlegt geht es dabei ja gerade um eine außerweltliche Instanz. Diese mit weltlichen Mitteln widerlegen zu wollen ist absurd.
Widerlegen kann man nur religiöse Dogmen und vorstellungen, da diese, wie ich bereits gesagt habe, weltlich sind.
Ob man an einen Gott glauben möchte oder nicht bleibt dabei aber jedem selbst überlassen, das müssen Atheisten und gläubige gleichermaßen anerkennen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:22

Wohltuend

Volker Fleischhauer (volkertheo)

Es tut mir richtig gut, mal so einen fundierten und unaufgeregten Artikel zum Thema zu Lesen. Menschen wie Dawkins bleiben leider immer die Antwort schuldig, wie Zusammenleben auf hoher ethischer Basis funtionieren soll, wenn es nur auf die "Vernunft" der Menschen reduziert wird. Evolutionär gesehen ist die Entwicklung des Religiösen eindeutig die fürs Überleben bessere Strategie. Der reine Glauben an die Wissenschaft hat immer erst den Boden für Terror und Gewalt vorbereitet. Ein Buch möchte ich auch empfehlen: Prof. Behe, Darwins Black Box. Eine, wie ich finde sehr spannende, Auseinandersetzung auf den Grundlagen der Biochemie.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:22

Ausweichtaktik

Joerg Eitner (laudanum111)

Dieser Kommentar ist typisch für den Kurs von Kirchenvertretern oder der Kirche nahe stehenden Personen in Bezug auf Kirchenkritische Schriften.
Zunächst wird stets versucht die Religion insgesamt als Opfer einer boshaften, unreflektierten Kritik darzustellen. Dabei wird gerne unterschlagen, dass Bücher wie z.B. das von Herrn Dawkins im Grunde eine Reaktion auf Äußerungen und Veröffentlichungen aus theologischen Kreisen sind (z.B. Kreationismus). Weiterhin wird das vertretene Gottesbild soweit aufgeweicht bis es nichts mehr mit dem christlichen, in der Bibel beschriebenen Gott, gemein hat. Dabei wird gerne die falsche, bei Theologen beliebte, binäre Logik verwandt, die impliziert, dass so z.B. die Ursache des Urknalls durch die Wissenschaft nicht erklärt werden kann, diese als Schlussfolgerung göttlich sein muss. Diese Schlussfolgerung entbehrt jeglicher Grundlage. Die Ursache könnte alles sein (unter anderem natürlich auch ein göttliches Wesen). Mit solchen argumentativen "Bauerntricks" versuchen moderne Theologen immer wieder eine Nische für die Religion in der modernen Wissenschaft zu finden. Nebenbei werden selbstverständlich noch möglichst viele positive Beispiele von Religionsausübung kumuliert aufgezählt.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:19

Bademeister in der Sahara

Andreas Termansen (andreastermansen)

Natürlich wird der Bademeister von der Notwendigkeit des Schwimmunterrichts überzeugt sein, auch wenn er mitten in der Sahara wohnt. Es scheint ein Medienphänomen zu sein, jedes Mal Theologen zu Fragen des Atheismus die Rezension schreiben zu lassen. Mir würde auch nicht gefallen, zu lesen, dass ich einem Hokuspokus aufgesessen bin und meine Karriere darauf aufgebaut habe.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:06

Ergänzung zu Herrn Seibert:

Heinz Mayer (Bundespraesident)

......., hat in der Geschichte viele Menschenleben gekostet und ist heute eine Verschwendung von Steuergeldern.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 10:02

Meinung

Steffen Keller (Prometeus)

Wie schon so oft ein überaus gelungener FAZ-Artikel.
In der Tat versucht Dawkins zu zeigen, dass Religion und Wissenschaft zwei nicht zu verbindende Einheiten seien, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse kollidierten mit einem Gott als Schöpfer. Dabei kann die Naturwissenschaft lediglich Innenarchitektur der Welt betreiben; Sinnfragen wie "warum ist nicht Nichts" (Leibniz) kann sie nicht beantworten. So wie es in einem literarischen Text zwar möglich ist, die Grammatik zu untersuchen, wird sich ein Goethe damit allein nicht erschließen lassen. Wer nun davon überzeugt ist, Darwins Evolutionstheorie widerlege Gott, beweist nur philosophische Kurzsichtigkeit, mehr nicht.
Unseriös wird Wissenschaft immer dann, wenn sie von Wahrheit spricht. Nicht nur deshalb kann Dawkins kein seriöser Naturwissenschaftler sein.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 09:52

Abwehrschlacht eines Theologen...

Bjorn Schumacher (bjornschumacher1)

...dem nichts besseres einfaellt als in dieser 'Rezension' ein anderes Buch anzupreisen. Dawkins kritisiert Reglioesitaet als solches, egal ob durchgeknallter Selbstmordattentaeter oder gelehrter Theologe. Beide haben naemlich das gleiche Defizit: sie ersetzen die Suche nach Wahrheit durch absurden Glauben an das jeweilige Buch das ihnen in der Kindheit eindoktriniert wurde. "Aufgeklaerte Religioesitaet"? Das ist ein Widersrpuch in sich, entweder man ist 'aufgeklaert' ODER Religioes. Das infantile Argument, Wissenschaft koenne auch nicht alles erklaeren, ist vollkommen belanglos, da Wissenschaft die Suche nach Wahrheit in der komplexen Natur ist, der sich nur durch Experimentalwissenschaft angenaehrt werden kann. Stattdessen einfach irgendwas als Wahrheit zu behaupten was in irgendeinem alten Buch steht ist eigentlich nur albern, wenn es nicht so ernst waere und Menschen zu Mord und Gewaltherrschaft antriebe.
In einem hat der Rezensent jedoch recht, Religion verliert eine Abwehrschlacht nach der anderen, wenn es um Rationalitaet geht. Warum also nicht endgueltig schluss machen mit dem ganzen Humbug. Religioesitaet wird aber leider nicht automatisch durch Rationalitaet ersetzt und wir erleben derzeit erstarkenden Fundamentalismus.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 09:52

Dieser unsägliche Artikel zeigt vor allem...

Burkhard Grosche (KommentatorX)

...dass der Verfasser das besprochene Buch entweder nicht gelesen hat oder - wahrscheinlicher - nicht wirklich lesen wollte. Irgendwas muss an Dawkins´ gut dargelegtem Atheismus dran sein, wenn sich die versammelte Theologenschar (nicht nur in mehreren Artikeln in der FAS, sondern auch in anderen Publikationen/Medien) solche Mühe im Herabwürdigen, Lächerlichmachen und Polemisieren gibt. Und bitte: Man kann Dawkins bestimmt Emotionalität ansehen, aber eine "Voodoo-Theologie" stellt er garantiert nicht auf. Ist sicherlich ein toller Kampf-Begriff, der leider sofort zum Verfasser zurückkehrt, oder was habe ich unter einer "verstehenden Rationalität" zu verstehen?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 09:45

Abwehrreaktion

Danilo Sachse (Danilo20)

Der Beitrag klingt nicht wie eine neutrale und nüchterne Buchkritik, sondern wie eine rechtfertigende Abwehrreaktion eines überzeugten Christen gegen diesen bösen, bösen Atheisten. Was Herr Häring meinen sie damit das er nicht klärt gegen wem er sich wendet? Er wendet sich allgemein gegen Spiritualität, gegen Menschen oder Kirchen(Sekten) jeder Art, welche Götter verehren die es (vielleicht) gar nicht gibt und sich deswegen gegenseitig die Köpfe einschlagen, wie es in der Vergangenheit auch sehr oft passiert ist.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 09:11

Jesus treffen - dann braucht's den Glauben nicht

Ogdan Ücgür (Ogdan)

Für viele Menschen sind Diskussionen wie die hier geführte akademisch und fern. Tatsächlich hat sich in Europa ein lebensferne Praxis der Gottlosigkeit durchgesetzt, die wissenschaftliche Erkenntnisse genauso wie philosophische Diskurse einfach ignoriert. Es besteht eine säkulare Grundhaltung, die einfach davon ausgeht, daß es die Erde schon immer gab (seit wir vom Urknall wissen widerlegt), daß der Mensch vom Affen abstammt (widerlegt, seit wir wissen, daß Menschen und heutige Affen nur gemeinsame Vorfahren haben) und daß alles durch Ursache und Wirkung erklärbar ist (widerlegt seit es die Quantentheorie gibt).

Das einfachste wäre es für die meisten Menschen, offen zu sein für eine Begegnung mit Jesus. Jesus lebt ja und man kann ihm persönlich begenen.

Die ganzen Fragen nach Wahrscheinlichkeit der Existenz GOttes oder den Vor-/Nachteilen oder dem Glauben etc. - das alles wird für jeden einzelnen Menschen völlig hinfällig, wenn er Jesus begegnet ist, ihn kennengelernt hat und sich mit ihm unterhalten hat. Jeder der ihm begegnet ist, WEIß, daß es GOtt gibt, da braucht er nichts mehr zu glauben. Jesus lebt!

Freilich: Jesus drängt sich nicht auf. Er zwingt niemanden, mit ihm Freundschaft zu schließen. Daher: Augen auf!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 08:55

Religion verstellt den Blick

Thomas Frieling (TFrieling)

Die Frage, wogegen sich die Kritik der Nicht-Gottesgläubigen denn eigentlich richtet, läßt sich beantworten: Religion verstellt den Blick auf die Realität, auf das Leben.

Sie ist die Reaktion auf die Tatsache, daß es Dinge gibt, die bisher unerklärt sind oder vielleicht generell unerklärt bleiben müssen. Sie ist letztlich ein Ausweg aus oder eine Flucht vor dieser für manche Menschen sehr beunruhigende Realität.

In der Geschichte hat sich gezeigt, daß Menschen gleichermaßen Sehnsucht nach einem solchen Ausweg haben wie auch durch Verheißung darauf bereit sind, sich unter Fremdbestimmung zu begeben. Das Christentum hat die schlimmsten dieser Auswüchse offenbar überwunden, bei anderen Religionen ist dies nicht der Fall.

Will die Menschheit sich weiterentwickeln, so ist die Überwindung dieser Hingabe an einen Fluchtgedanken vor der Realität ein unausweichlicher Schritt. Ebenso, wie wir uns irgendwann vom schönen Gedanken an das Christkind lösen mußten.

TF

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 08:54

na ja - Küng vs Dawkins

Erwin Steinhauer (hauer2)

Nix für ungut, aber beim Abgleich Küng gegen Dawkins fehlt nur noch, dass SAT1 live überträgt.

Zur Einordnung des "Dawkins-schen Ansatzes", so es einen gibt, genügt ein Blick in Poppers "Logik der Forschung", um festzustellen, dass der Evolutionsbiologe weit hinter den Induktivismus der Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts zurückfällt. Die Verabsolutierung der Beobachtung bzw. des Experiments taugt - wie jeder durchschnittliche Erstsemester eines naturwissenschaftlichen Faches wissen sollte - schon lange nicht mehr als brauchbare Basis für (absoluten) Erkenntnisgewinn. Aus wissenschaftlicher Sicht also: Kein Ruhmesblatt. Als Universität Oxford sollte man endlich daran denken, die seit weit mehr als 50 Jahren antiquierten Ansätze des Herrn Dawkins in einem Wissenschaftstheorie-Seminar zu beleuchten: Mit Dawkins als Erstsemester-Studenten.

Aus religiöser, christlicher Sicht ist das Buch gar nicht der Rede wert: Dawkins hat, wie Herrr Häring, richtig aufgereift, schlicht keinen Schimmer von wesentlichen Glaubensfragen. Statt Küng (pardon, Herr Häring - der ist mir zu populistisch) empfehle ich neben Popper zum Einstieg: "Dialektik der Säkularisierung. Über Vernunft und Religion" von Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
11. Januar 2008 02:41

Überflüssig

Fred Seibert (fred_2007)

Dieser Artikel ist überflüssig, weil Häring Dawkins Buch, wie viele andere Gläubige auch, nicht verstehen wollen oder können, da sie unfähig sind, sich aus ihrer religiösen Binnenperspektive zu lösen.
Der Satz "Nach breitem theologischem Konsens braucht sich ein aufgeklärter Gottesglaube nicht vor dem naturwissenschaftlichen Wissensstand zu fürchten."
spricht Bände und führt den weiteren Diskurs ad absurdum.
Dawkins ist hier schon weiter - und "Religionswissenschaft" ist ein Oxymoron...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 15 von 31 Lesermeinungen
1 | 2 | 3 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche