Neue Mädchen, alte Muttis

Man muss nicht alles ergründen wollen

Jana Hensel und Elisabeth Raether sind ausgezogen, das Generationengefühl heutiger Frauen zu ergründen. Sie schreiben ein Buch, arbeiten sich darin an Männern, plötzlich verblassender Liebe und Ost-West-Problemen ab und gelangen zu der Erkenntnis, dass man zum Glücklichsein keinen Mann braucht. Von Ernst Horst

Lesermeinungen zum Beitrag

25. April 2008 20:36

Faszinierend ...

Emmanuel Declerq (Declerq)

Geradezu bezeichened für alle neue deutsche Mädchen ist der abschließende Satz von Fräulein Raether "Es war für mich eine erleichternde Einsicht, dass nicht ein Mann mich glücklich machen würde, sondern mir dies selbst gelingen muss". Der Satz zeigt, dass Fräulein heutzutage sich nicht nur auschließlich hedonistisch über Gelücksgefühle definiert und nur danach strebt, dass Fräulein nicht nur auch im fortgeschrittenen Alter die pubertäre Anforderung nach dem Traumprinzen selbstverständlich fordert, sondern dasss Fräulein so viele Jahre für so ein Erkenntnis braucht. Mensch, gratuliere! oder wie der Autor hier treffend formulierte "so weit kann man immerhin kommen".

ich hoffe, dass alle neue deutsche Mädchen und Fräunlein möglichst schnell zu der gleichen Quintessenz kommen. Man kann dadurch so etliche Tragödien vermeiden und sein Ansehen verbessern. Vielleicht schneiden die Mädchen ja dadurch besser ab als die Frauen, die in einer aktuellen Umfrage, was ihre Beliebtheit angeht, abgeschlagen im Mittelfeld den fünften Platz mit der deutschen Bockwurst teilen müssen. Wem wundert's.

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25. April 2008 17:34

Positive Kritik. O.K. Vorsichtiger Versuch wird gewagt.

Peter Zentner (Caterwaul)

Ich kenn' das Buch noch nicht, bin aber dankbar für den Hinweis und werde meinen Buchhändler diesbezüglich aufsuchen.
Nach Madame Roches "Feuchtgebiete" (nach Lektüre bis Seite 32 aus Notwehr dem Altpapiercontainer anvertraut) und Schmidt-Pochers Unsäglichkeit gestern nacht (die Herren nahmen, Pocher wohlwollend daran schnuppernd, ein Gefäß mit dem offenbar über Wochen gesammelten Scheidensekret einer als Promi-Gast auftretenden Gunstgewerblerin entgegen, die ihre Spende weit deftiger beschrieb) ...

Alsdann, nach diesen Erfahrungen kann's ja nur besser werden, oder? Wenigstens im Abspann gab Harald Schmidt durch das Heben einer Braue zu erkennen, dass er das Ganze unappetitlich fand; aber er hat eh sichtbar keinen Bock mehr auf Fernsehen und nimmt die Kohle halt mit zusammengebissenen Zähnen mit, solange sein Vertrag ihn noch bindet.

Egal. Allmählich reicht's mit anatomisch, dermatologisch und olfaktorisch exakten Nahaufnahmen aller möglichen Sexualorgane. Lasst uns hoffen, dass die beiden hier rezensierten Damen, wie Herr Horst andeutet, was Lesenswertes auf die Beine gestellt haben und nicht nur zwischen dieselben.

Der Deckel meines Altpapiercontainers bleibt jedenfalls weit offen.



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