In Diekmanns Welt gelten andere Gesetze

„Der große Selbst-Betrug“

Und das Wetter war früher auch besser

Der Chefredakteur der „Bild“-Zeitung beklagt in seinem Buch die Verlogenheit der Politiker und die Verkommenheit der Jugend. Von den nackten Brüsten in seiner Zeitung und den fetten Lügen in den Schlagzeilen ist darin freilich nichts zu finden. Von Stefan Niggemeier

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Januar 2008 13:20

@D_Völker  

Gerd Lehmann (Gerd_L)

Donnerlüttchen, selten so einen arroganten, überheblichen Kommentar gelesen ! gute Besserung :)

Bewerten: schlecht gut
14. Januar 2008 17:05

Spinner  

Elisabeth Koch (Beth80)

Der Mann weiß doch gar nicht mehr was er redet. Aber das paßt zu seiner Zeitung, die nur darauf aus ist, Klatsch und Tratsch zu verbreiten. Und dann diese Schlagzeilen sind teilweise wirklich gruselig.

Bewerten: schlecht gut
14. Januar 2008 15:00

Leser sind dumm !  

Andreas Noreikat (derherold)

Niggemeier hat Recht ! Ist das relevant ?
Ein Boulevardblatt sorgt also nicht für das "Schöne und Wahre" ? Potzblitz, das ist eine Erkenntnis, die mit Sicherheit ein Grimme-Preis wert ist.

Diese Mischung aus Denunziationseifer, Unterschichten-bashing und verzweifelte Suche nach irgendwelchen "Dieter Bohlens", die für "Fehlentwicklungen" verantwortlich sein sollen, deutet darauf, daß der eine oder andere leichte Schwierigkeiten hat, den Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit auszuhalten.

Mich erinnerte dies an die leicht verwirrte Habermas-Position, daß der Gegner totaaal dumm aber waaahnsinnig gefährlich ist.

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14. Januar 2008 12:23

Entlarvend? Ja.  

Marvin Parsons (mapar)

Die Bildzeitung ist zweifellos Müll und taugt höchstens zu Fischeinwickeln. Ihr Chefredakteur mag auch nicht das vom Rezensenten erwartete Intellektuellen-Niveau erreichen, auf dem man sich die Wirklichkeit politisch-korrekt zurechtlügt. Das Buch ist wahrscheinlich wirklich nur dumm.

Der Artikel versprüht jedoch nur den Haß des Gutmenschen gegenüber Andersdenkenden, ebenso wie viele Leserkommentare hier. Viele Menschen, die täglich mit der Realität konfrontiert werden, haben die Denkverbote und Verlogenheit der "Intellektuellen" satt. Das Buch des Chefredakteurs einer Schrottzeitung würde weniger Beachtung finden, wenn die Selbstgleichschaltung der "seriösen" Medien nicht so vollkommen wäre.

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14. Januar 2008 12:17

Niggemeier  

Werner Grunewald (perplexo)

Herr Niggemeier sollte BILD-Chef werden. Er würde ganz sicher alles anders machen.

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14. Januar 2008 11:34

Natürlich sind es nicht primär die Ausländer, die ...  

K.P. L1949 (microplan2002)

... für diese - inzwischen unübersehbaren - Probleme verantwortlich sind, sondern die 'Ausländer-Rein'-Lobby, eine 'Große Koalition' aus Grünen, linken Gruppierungen, Sozialdemokraten, Kirchen, Gewerkschaften und Unternehmern. Und die Union hat durch jahrzehntelanges demonstratives Nichtstun die Schleusen weit offen gelassen! Verantwortlich sind daher primär alle die Deutschen , die diese Massenzuwanderung gefördert oder fahrlässig geduldet haben. Was habe ich mir in Diskussionen in den letzten 30 bis 40 Jahren nicht alles anhören müssen: 'wir' (gemeint haben sich die Zuwanderungsbefürworter dabei aber wohl selbst) Deutschen wollen uns ja angeblich nicht die Hände schmutzig machen und bräuchten daher Leute aus aller Welt, die für uns die 'Drecksarbeit' machen würden, im übrigen hätten wir mit Blick auf unsere Vergangenheit und das Grundgesetz eine moralische Verpflichtung (u.a. für alle Verfolgten und Verarmten dieser Welt), Multikultur sei eine Bereichereung und 'Deutsch' ohnehin nur eine Fiktion, die in der sich internationalisierenden Welt überholt sei uns so weiter. Nicht die Ausländer, die die so ausgesprochenen Einladungen angenommen haben, sondern die Verantwortlichen für solche Propaganda sind zur Rechenschaft zu ziehen!

Bewerten: schlecht gut
14. Januar 2008 11:34

Ein Aufschei ...  

Gerd Lehmann (Gerd_L)

der Pseudointellektuellen und Möchtegern-Eliten geht durch das Land ... danke für die vielen Kommentare ... Satiere pur :)

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14. Januar 2008 11:16

Ich wollte auch noch etwas dazu sagen ...  

Ralf Schelberg (ralfsb)

... aber treffender als Herr Färber oder Herr Schranze könnte ich meine Meinung auch nicht ausdrücken. Ich mag mir nicht vorstellen, dass einige der hier postenden Personen tatsächlich FAZ Leser sind. Ich hoffe inständig, es mögen nur radikale Schreiber sein, die sich in dieses Forum verirrt haben.
Herr Niggemeier, weiter so!

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14. Januar 2008 10:53

Wer ist Stefan Niggemeier??, soll man den kennen???  

Mike Franz (haim)

Das Wetter wurde nicht richtig gewürdigt.
Völlig am Thema vorbei!

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14. Januar 2008 07:52

Gelungener Artikel  

Morten Andersen (morten75)

Den Autor als Quotenlinken der FAZ zu verunglimpfen (s. Kommentar W. Gaenger, weiter unten), lässt mich an die Machart der BILD erinnern. Für mich, als Wertkonservativer Mensch, geht die Kritik an Herrn Diekmann nicht zwangsläufig mit der politischen Denkrichtung einher; Auch ein linker wie Lafontaine hatte, falls ich es richtig in Erinnerung habe, eine Kolumne in dem auflagenstärksten Blatt des Axel Springer Konzerns. Das selbst der Papst einen solchen Menschen empfängt, konnte ich mir nur mit der Vergebung seines Nächsten, wie Johannes Paul II. bei seinem Besuch bei Ali Agca, erklären.
Nein, Diekmann und einhergehend die BILD, sind etwas, mit dem man sich gar nicht beschäftigen oder zumindest verachten sollte. Tagtäglich zeichnet dieser Mensch dafür Verantwortung, andere zu Verleumden, zu Verunglimpfen und ja: den Mob weiter zu verdummen und niederstes Verlangen zu befriedigen. Das Buch Diekmanns als eine Art Leitkultur der BILD, deren Überschriften mir morgens am Kiosk ins Gesicht schlagen und Mitleid für die Kunden vor mir, die auch noch ohne Scham diese Zeitung kaufen.
Nein, man muss kein linker sein, Herrn Diekmann und die BILD in der Art und Weise wie Herr Niggemeier zu kritisieren, sonder einfach: ein Anständiger Mensch.

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14. Januar 2008 07:15

Max Goldt sagt...  

Ralf Becker (mfoe)

... zu Mitarbeitern der BILD-Zeitung sollte man so unfreundlich sein, wie es gesetzlich gerade noch erlaubt ist.

Dem kann ich nur zustimmen.

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14. Januar 2008 05:53

und das wetter....  

Andreas Bergemann (AndiBerg)

Danke, Herr Niggemeier. Ich wäre sicher eh nicht so weit gesunken, das besprochene Buch zu lesen, geschweige denn, es zu kaufen, aber Ihren Beitrag habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Sie schreiben mir aus dem Herzen. Und was meine drei Virredner angeht: ich konnte leider keine Bewertung abgeben, da "belanglos" sicher nicht richtig, "lesenswert" aber zu positiv wäre. Es fehlt die Kategorie: entlarvend.

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14. Januar 2008 03:46

die vier bunten Buchstaben und ihr Chef  

Francis Bacon (fbacon)

Herr Niggemeier zeichnet ein ordentliches Bild von dem Kopf hinter Deutschlands Oberflächlichkeits-Organ Nummer 1. Besagter Diekmann ist leider so sehr in der „Scheinwelt“ abgetaucht die sein Blatt propagiert, dass er selbst an eine Welt zu glauben scheint in der man einfach zwischen richtig und falsch, schwarz und weiß unterscheiden kann. Es sind nicht mehr die Hintergründe die es zu verstehen gilt, sondern es gilt einzig der Versuch die Aufmerksamkeit möglichst vieler Leser zu erhalten. Hierfür ist der größte gemeinsame Nenner (=Oberflächlichkeit), geschmückt mit Alliterationen der effektivste Weg. Die Quote ist entscheidend, wie auch andere Aushängeschildern unserer Medienlandschaft zeigen (siehe D.Bohlen).

S. Niggemeier zeigt nachvollziehbar an Herrn D. auf, welche Art von Gedankenkonstrukten ein Mensch sich aneignet der es sich von Berufswegen nicht erlauben kann, an einer tiefergehenden Welt teilzuhaben.

Bezüglich anderer Lesermeinungen: Lassen Sie sich nicht einschüchtern Herr Niggemeier.

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14. Januar 2008 01:13

An meine Vorredner  

Max Rapp (maxrapp)

Man muss kein Linker sein, um die Bild-Zeitung mit ihrem Populismus und ihren teils menschenverachtenden Auswüchsen zu verabscheuen. Wenn sich nun deren Chefredakteur dazu berufen fühlt in einem Buch dem ganzen Lande eine Moralpredigt zu halten, so ist Kritik durchaus angebracht. Jemand der offensichtlich nicht erkennt, dass die Existenz der von ihm geleiteten Zeitung ein wesentlich größeres Übel darstellt, als die angebliche moralische Verderbnis, gegen die sie zu kämpfen behauptet, ermangelt ganz offensichtlich selbst des von ihm geforderten "gesunden Menschenverstandes". Vielleicht fehlt es ihm aber auch nicht an Ver-, sondern lediglich an Anstand.
Jedenfalls ist es keineswegs niveaulos eine solche Perversion zu kritisieren, sondern meines Erachtens sogar die Pflicht eines Journalisten. Dies stellt keineswegs ein Denkverbot dar, denn die angeblichen "unbequemen Wahrheiten" sind meist solche, die auf den Lügen weniger, die es besser wissen müssten, und der Dummheit vieler, die es nicht besser wissen können, fußen. Sie versimpeln die Realität durch ihre Monokausalität auf das Schlimmste und appellieren in menschenverachtender Weise an unsere niederen Triebe. Mit Erfolg; denn schließlich sind wir alle ein bisschen Bild.

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14. Januar 2008 00:49

Und die FAS war früher auch besser  

Anton Zwielicht (falkandreaszorn)

Gerne lese ich jeden Sonntag auch die Seite 9 mit den "Ansichten". Und ich erwarte gar nicht, dass meine bestätigt werden. Aber an ein normales bis hohes Niveau habe ich mich gewöhnt. Deshalb bin ich ja Abonnent der FAZ und ihrer Sonntagszeitung.
Was Sie uns aber mit dem Artikel des selbstgerechten Herrn Niggemeier aufgetischt haben, ist ungenießbar. Möglicherweise hat die tägliche Lektüre der Bildzeitung auf den Herren Bildblogger abgefärbt. Wir wissen, dass er einen guten Teil seiner Einnahmen durch Bildkritik erzielt. Aber das Buch des Herrn Diekmann wurde schon überall besprochen, meistens zerrissen. Was soll diese verspätete Schmähkritik?
Herr Niggemeier hat offensichtlich Probleme mit dem "heterosexuellen Mann", sonst würde er nicht über seine "Leiden" fabulieren. Ich dachte, es gäbe inzwischen ein Anti-Diskriminierungs-Gesetz in Deutschland, das Benachteiligungen wegen der sexuellen Orientierung verbietet.
Mich nerven schon länger die albernen Portraits des Herrn Niggemeier auf der Medienseite der FAS. Aber das kann ich angesichts der Qualität der restlichen Sonntagszeitung verkraften. Aber bitte verschonen Sie mich und viele andere mit solchen hasserfüllten, lächerlichen Artikeln im Politik-Teil.

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