
Fthenakis stellt die These auf, dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt ist, das eliminiert werden muss.
Stimmt das? Ist es eine blosse Äusserlichkeit, dass wir entweder in männlichen oder weiblichen Körpern zur Welt kommen? Ist es zutreffend, hier nur von "Rollen" zu sprechen, die beliebig ausgewechselt werden können? Sollte es nicht zu denken geben, dass bei der Zeugung menschlichen Lebens ein Mann und eine Frau beteiligt sind, dass Kinder sowohl einen Vater als auch eine Mutter zum gesunden Aufwachsen benötigen?
Können wir es einfach unter den Teppich kehren, dass geschichtlich und geographisch gesehen bestimmte Aufgaben in überwiegender Weise entweder von Männern oder von Frauen wahrgenommen wurde (werden)? Das ist vielleicht "patriarchalisch" -- aber woher kommt das Patriarchat?
Von tiefgreifenden Unterschieden zu sprechen heisst nicht, der Ausbeutung der Frau das Wort zu reden. "Diskriminierung" hat zunächst einmal etwas mit Unterscheidung zu tun und nichts mit Abwertung.
Männer und Frauen sind komplementär angelegt. Beide leisten einen eminent wichtigen Beitrag zum Leben, der jeweils Intelligenz und Engagement verlangt. Geschlechtliche Umerziehung / Verleugnung ist nicht hilfreich und letztlich unmöglich.

Ist Umkehr möglich?
Offenbar nicht. Das Bildungswesen ist fest in der Hand von Leuten, die ehrlichen Herzens glauben, das Geld würde nicht erarbeitet, sondern käme aus dem Automat. Herr Fthenakis ist der lebende Beweis. Und solche lehren die Kinder.
Die Folgen sind mit Händen zu greifen und in PISA dokumentiert.
Den Herrn Prof. interessiert nicht die Bohne, ob jemand was produziert was andere nicht können (nur damit kann man Geld verdienen) oder ob jemand sein Geld dafür bekommt, dass er auf von der Gemeinschaft finanzierten Sesseln sitzt.
Als Folgen der heutigen Entwicklung sieht er gerade mal eheliche Instabilität und mehr Krankheiten.
Als wenn es nur das wäre!
Er schwadroniert über „weibliche Kompetenzen wie Interaktion, Kommunikation und Emotionalität“ und kommt dabei nicht mal auf die Idee, dass wenn Männer nicht mehr arbeiten überhaupt niemand mehr arbeitet.
Werden wir demnächst in von Frauen gebauten Häusern wohnen?
In von Frauen konstruierten Autos fahren?
Schön wäre es ja. Aber Frauen arbeiten leider nicht.
Ist das dem Prof. noch nie aufgefallen?
Offenbar ist es so, denn sonst würde er nicht so munter drauflos schwatzen, sondern vor Angst zittern.

mir geht es wie einigen anderen auch: das Gelaber beispielsweise von Herrn Altmann (nach Studium seiner sonstigen Leserbriefe muß man fragen, in welcher Frauen-Selbsterfahrungs-Unterstützungsgruppe er tätig ist) kann einen nur aufregen.
Erst werden die Jungen und jungen Männer seit Jahr und Tag diskriminiert und systematisch unterdrückt, und am Ende müssen sie sich auch noch beschimpfen lassen.
Dabei weiß jeder halbwegs psychologisch oder pädagogisch Informierte, daß renitentes Verhalten u.a. gerade durch Unterdrückung oder Unterforderung (Stichwort: Förderung geistiger Elite statt Gleichmacherei auf kleinstem gemeinsamen Nenner) hervorgerufen wird.
Es ist also nicht die Ursache, sondern das Ergebnis ! ! !
Mein Dank an Tobias. Seit rund 30 Jahren verfolge ich mit zunehmender Sorge die o.a. Entwicklung und glaubte, mit meinen offenen Augen und Ohren allein zu sein, oder im falschen Film gelandet. Bislang hörte ich nur "Unverständnis" für meine diesbezüglichen Warnungen.
Endlich wird es zum Thema.
OHNE MÄNNER KEINE ZUKUNFT

Dies Wortkreation für die Benachteiligung der Jungen und Männer ist heute Programm. Frauenquoten sind diskriminierend und die Rückgang der männlichen Lehrer beängstigend. Männliches Kindergartenpersonal gibt es überhaupt nicht.
Ein hoher Prozentsatz der Jungen muß sich heute durch Grundschulen kämpfen, die von Lehrerinnen pädagogisch dominiert werden. Jungen werden damit vermädchend (Basteln, Malen, Stricken und Häckeln). Sie finden sich schon im Kindergarten als Randgruppe wieder, die niemals so viel Anerkennung von ihrem weiblichen Aufsichtspersonal erlangen können wie die Mädchen.
Es wäre ja ein Unding, wenn sich die weibliche Aufsichtsschaft auf Konstruktionen von Baumhäusern und Fußball einlassen müßte. Noch schlimmer ist es, wenn Frauen akzeptieren sollen, dass sich Jungs nun mal anders austoben als Mädchen.
Die Mädchen sind sich ihrer Vormachtsstellung schon sehr früh bewußt und wissen gekonnt diese gegenüber den Jungs unter Unterstützung der Aufsichtspersonen auszuspielen.
Jungs haben es wirklich schwer und träumen davon ein Mädchen zu sein.

Rezept zur Destabilisierung des Staates:
1. Schlichte nicht, sondern verschärfe die jeder Gesellschaft innewohnenden Spannungen. Hetzte Gruppen und Schichten gegeneinander auf (Jung gegen Alt, Arbeitnehmer gegen Arbeitslose, Ost gegen West, Frauen gegen Männer)
2. Konditioniere die Menschen. Nutze dazu alles verfügbare, die Medien, die Filme, die Werbung. Verknüpfe immer und immer wieder den Mann mit negativen Assosiationen, und die Frau mit positiven.
3. Zersplittere. Unterbinde Geschlossenheit in Volk, nähre Zwietracht.
4.Lass die Kugel einfach rollen. Wenn alles durcheinander gerät, kannst du im Hintergrund bequem die Fäden ziehen.
5.Bringe die Schwachen nach oben, das stärkt die tieferliegenden Schichten der Hierarchie. Wirke von dort aus, und du bleibst unerkannt und unangreifbar.
6. Verbinde die Macht von Konzernen mit der Macht der Politk und der Medien.

Hier scheint es einige Personen zu geben, die der feministischen Ideologie auf den Leim gehen:
Wer behauptet, Frauen müssten sich mit 400 Euro Jobs zufrieden geben, leugnet die Tatsache, dass diese häufi freiwillig gewählt wurden, da der Mann genug verdient um beide zu versorgen, und die Frau deshalb das Privileg hat nicht voll arbeiten zu müssen.
Bei den Kindern: Nur wenige Frauen geben freiwillig die Kindererziehung aus der Hand so das die Männer arbeiten müssen.
Zu ihrer Frage ver verdient mehr: Die besser ausgebildete Person in der anspruchsvolleren Position mit mehr Verantwortung und mehr Arbeit.
Den Gehaltsstatistiken schenkle ich keinen Glauben da alle Männer und alle Frauen unabhängig von der Arbeitszeit in einen Topf geworfen werden und die Millionengehälter einiger Vorstände den Gehaltsdurchschnitt der Männer signifikant heben!
Wer lebt im Alter an der Armutsschwelle:
geschiedene Männer und unverheiratete Personen, die in ihrem Leben wenig gearbeitet haben. Die verheiratete Nur-Hausfrau bekommt nach dem Tod ihres Mannes einen Großteil seiner Rente als Witwenrente.

Ich bin schockiert, wenn ich die Kommentare von Leuten wie Sie lese..
Ist die feministische Gehirnwäsche à la Schwarzer, Dorn, Meischzberger & Co in den Köpfen vieler Menschen schon soweit fortgeschritten?
Hier tut mal etwas Aufklärung not:
Inder Politik sind Frauen überproportional vertreten. Die Mehrzahl der Parteimitglieder sind männlich. Wenn man Quoten für den Bundestag proportional zum Geschlechteranteil in den Parteien einführen würde, gäbes es WENIGER Frauen im Bundestag. Lesen Sie mal das Frauenstatut der Grünen und auch folgende abgewandelte Form.
Frauen werden überall gefördert und Männer entsprechend benachteiligt. Das ist politisch so gewollt und mittlerweile fast so normal, daß es vielen gar nicht mehr auffällt.
In der Wirtschaft müssen viele Männer einen steinigen Weg nach oben zurücklegen, während Frauen in einigen Fällen einfach nach oben befördert sind, weil sie Frauen sind.
Und noch etwas: Das Sagen in den Großunternehmen haben die Eigentümer/ Aktionäre der Firmen und die sind nicht selten weiblich.

Was hier gesagt wird, sagt Eva Herman doch schon lang.
Sie wird medial verfolgt und hier beschwert man sich, wieso keiner das Thema aufgreift. Heuchelei ist sowas.

nur weil Jungen benachteiligt werden, heißt das doch nicht, dass Männer sich in besondererweise für eine Verbesserung der Situation einsetzten müssten. Bei Männern gibt es diese IMHO völlig unverständliche erhöhte Solidarität mit Geschlechtsgenossen schlicht nicht. Benachteiligte Jungs jedenfalls haben nicht das geringste davon, wenn ein Drittel ihrer Geschlechtsgenossen große Karriere macht. Individuelle Gerechtigkeit ist das entscheidend nicht Gruppengerechtigkeit.
Eltern und zwar egal welchen Geschlechts müsste es eigentlich am meisten stören, wenn ihre Kinder benachteiligt werden.
Zu der Behauptung, dass Frauen mehr reden gab es in der FAZ übrigens auch gegenteilige Berichte bzw. es wurde berichtet, dass die Varianz innerhalb eines Geschlechts vielfach höher ist, als zwischen den Geschlechtern. Die anderen schon angesprochenen Probleme scheinen mir zusammen mit der Auswahl der Themen und Texte im Sprachunterricht jedenfalls die entscheidenderen Dinge zu sein.

Jasmin Lattmann (sminja)
Erst wird eine Pogromstimmung geschaffen (Kavemann, Väter sind Täter), wo jeder Mann der ein Mädchen auch nur ansieht zum Kinderschänder gestempelt wird. Und hinterher gehetzt, dass Männer sich angeblich nicht für Kindererziehung interessieren.
Die Hexenprozesse sind allgemein bekannt. Selbst wenn in einigen die zu Unrecht beschuldigten freigesprochen wurden, ist der Schaden kaum wieder gutzumachen.
Jeder Interessierte konnte anhand des Montessoure-Prozesses miterleben, mit welch niederträchtigen Methoden das feministische Establishment die Männer von den Kindern zu entfremden versucht, die Väter von den eigenen Kindern und die Lehrer von den Schülern.
Solange der Mann in diesem Land sich in einer Verteidigungsposition befindet, solange wie Männer in diesem Land in der Situation sind, dass die ihre Unschuld beweisen müssen (wie soll das gehen?) wird es sich jeder dreimal überlegen, ob er sich des Risikos des lebenslangen Verdachts der Kinderschändung aussetzt.
Ihre Bemerkungen, Jasmin Lattmann, sind angesichts dessen der Gipfel der Niedertracht.

Wunderbar, dass sich die Männer jetzt – aus eigener Betroffenheit – mit dem Thema Diskriminierung beschäftigen. Mütter von Söhnen wissen längst, dass Jungen in den öffentlichen deutschen Kitas und Schulen „hinten runter fallen“. Frau möchte fast sagen: Kommt davon, wenn diese wichtigen Jobs so mies bezahlt werden. Männer halten von diesen Berufen auch tunlichst Abstand. Das Blatt wendet sich aber für die Jungen später fundamental. Soziale Defizite sind in der modernen Leistungsgesellschaft ungeheuer profitabel. Insofern mache ich mir um die Jungs nicht allzuviel Sorgen. Zur Förderung der Mädchen in den letzten Jahrzehnten: Bei uns fehlt – traditionell – der integrative gesellschaftspolitische Ansatz. Ohne Ausgrenzung und Diskriminierung irgendeiner Gruppe geht es einfach nicht. Werden die einen gefördert, müssen die anderen bluten. Diskriminierung ist Alltag bei uns. Wie lächerlich ist bspw. die ganze Aufregung um die „political correctness“. Den wenigsten ist der "Affirmative Act ein Begriff, kaum jemand weiß das geringste über den Ursprungsgedanken. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz – von der EU uns quasi zwangsverordnet- sitzt doch den meisten Deutschen wie ein Stachel im Fleisch. Selber schuld.

Bei manchen Kommentaren wird mir übel. Was soll das Aufrechnen von Jungen-Benachteiligung in der Schule mit der angeblichen Benachteiligungen von Frauen in Beruf und Politik?
Dass Frauen seltener Karriere machen als Männer und kaum in die Top-Positionen von Wirtschaft vorstoßen, dass sie weit mehr als Männer in Teilzeitjobs arbeiten und im Durchschnitt 20 Prozent weniger verdienen, liegt nicht daran, dass sie benachteiligt werden. All das sind die Konsequenzen freiwilliger Entschlüsse freier Menschen.
Eine Frau, die Verkäuferin oder Friseuse wird, weiß ganz genau, dass sie nie das Geld verdienen wird, das ein Bauarbeiter oder Automechaniker verdient. Eine Frau, die - das ist heute immer noch der Normalfall - einen Mann heiratet, der in der Lage ist, die Familie zu ernähren, braucht keinen Vollzeitjob auszuüben und ist auch nicht auf das gleiche Gehalt angewiesen wie ein Mann.
Und, Herr Martischewski, der Frauenanteil im Parlament ist überdurchschnittlich hoch, wenn man den Anteil der Frauen zum Vergleich nimmt, die Mitglieder der betreffenden Parteien sind. Und um Bundestagsabgeordnete zu werden, muss man nun einmal in eine Partei eintreten.
Frauen werden nicht benachteiligt, sondern in allen Bereichen privilegiert.

Stimme Louise Mossner voll und ganz zu.
Ihr 1. Absatz erklärt die Mißverhältnisse zu diesem Thema.
Wäre Grundschullehrer ein hochangesehener und gut bezahlter Beruf, so gäbe es nicht die Überzahl an Frauen darin, die dann auch die armen Jungs nicht benachteiligen könnten, bevor ein Teil davon später im Gegensatz zu den Mädchen die gut bezahlten, von Männern den Männern vorbehaltenen Chefposten antreten...
Wer zuletzt lacht, lacht am besten, heißt es. Das sind nach wie vor die Männer mit ihrem höheren Sozialprestige, das bei uns ja v.a. vom Reichtum abhängt. Auch wenn sie in der Schule von den Lehrerinnen härter angegangen worden sind.

diese Problematik ist hausgemacht. Es sind die Männer, die diesen Beruf nicht ergreifen wollen - denn für sie ist das ein "Frauenjob", nach wie vor.
Keine Frau würde einen männlichen Lehrer als unnmännlich belächeln, sondern seine lieben Geschlechtsgenossen.
Anstatt sich zu beschweren, dass es ach so viele weibliche Lehrpersonen gibt, welche sich eher der Mädchen annehmen, sollte man lieber den Mann als Lehrer entstigmatisieren, und dies müssen die Männer selbst in die Hand nehmen, wie auch die Frauen es selbst in die Hand genommen haben, vom Hausmütterchen zur Berufstätigen werden zu können.
In meinem Umfeld wird beispielsweise ein Hausmann nur von den Männern verspottet, nicht von den Frauen. Die finden das sogar toll.
Wie gesagt - es sind die Männer, welche ihre Geschlechtsgenossen in die Schranken des starken, erfolgreichen Berufsmannes verweisen.
Wenn ihr etwas ändern wollt, müsst ihr das schon selber in Angriff nehmen..

Die Diskriminierung der Jungen konnte ich erst kürzlich wieder feststellen: als ich auf ein Plakat einer Autofirma aufmerksam wurde, auf dem ein zweiwöchtiger Kurs in der Forschungsabteilung angeboten wurde, um in den Ingenieurberuf reinzuschnuppern, wurden tatsächlich ausschließlich Mädchen damit angesprochen.
Es mag ja richtig sein, dass diese zwar oft die Fähigkeiten für ein natur oder -ingenieurwissenschaftliches Studium haben, durch ein männliches Umfeld abgeschreckt werden und dadurch nicht Naturwissenschaftlerin oder Ingenieurin werden wollen. Jedoch stelle ich fest, dass dies aber auch am fehlenden Interesse liegt, d.h. selbst die Fähigsten lieber z.B. ihren LK in einer Sprache wählen. Bei uns im Chemie LK gibt es gerade einmal 2 "Quotenfrauen" (von 10 Teilnehmern insgesamt).
Als ich jedenfalls das Plakat gesehen hatte und sehr interessiert war, konnte ich einfach nicht verstehen, warum die heutige Förderung so einseitig ausgerichtet ist und nicht einfach beide Geschlechter umschließt.

Weibliches und männliches Verlierertum gehen Hand in Hand. Denn die Gleichheit, die Frauen sich nicht erobert haben im Berufsleben, rächt sich (auch) an Männern: Nun hemmt also die übergroße Zahl von (Grundschul-)Lehrerinnen, die durch die systematische Abwertung von frauenlastigen Berufen bedingt wird, Männer arbeiten nicht für schlechtes Geld, die Entwicklung der Jungen.
Und dass Jungs, vor allem aus Unterschichten- und Immigrantenfamilien, ein falsches Rollenverständnis der Geschlechter vermittelt wird - eine Erziehung, die ja wohl auch als gleichstellungsfeindlich bezeichnet werden kann - gereicht den zukünftigen Ernährern, ja, ja, die Steinzeitjäger, nicht zum Vorteil.
Vielleicht sollte man doch langsam aufhören, gegen die Emanzipation zu wettern (zB in der FAZ, die in ihrer Online-Ausgabe erst vor wenigen Tagen eine Umfrage über "Tagesglücksdauern" (Ergebnis: Frauen, die im Beruf stehen, sind weniger glücklich als die gute alte Hausfrau es vor 50 Jahren war) sinnreich resümierte: Frauen sind glücklicher mit weniger Gleichheit.).
Auf dass wir - geschlechtsunabhängig - alle glücklich werden!

Sehr gute Analyse, allerdings geht dabei ein bisschen verloren, dass Jungens durch alle môglichen Aktivitäten - Sport in der Mannschaft, Pfadfinder u;ä; auch ausserhalb der Schule Siegerwillen entwickeln lernen können. es gilt aber, diese Angebote auch anzunehmen. Es hgibt auch ausreichend Beispiele für gemeinsamle Aktivitäten (Musikmachen u;ä) wo das Zusammensein geübt und gelernt werden kann.
Dass im Regelfall die Lehrer an unseren Schulen überfodert scheinen, ist richtig. Das scheint mir aber eher an dem Nichtinteresse der Lehrer an Pädagogik als an ihrem Unvermögen zu liegen und trifft die Damen ebenso wie die Herren.
Als Mutter von drei Kindern, nicht in Pädagogik ausgebildet, frage ich mich oft, ob ich auf einem anderen Stern lebe, weil Pädagogik eigentlich so einfach wäre, wenn die lehrer(innen) sich ein wenig zuûckgnehmen würden und gelegentlich kritisch überdenken würden, was sie da tun. Insbesondere fehlt es vielen an der Lust und an der Liebe zu Kindern als wesentliche Voraussetzung für die Ausübung des Lehrerberufes.
Es mag sein, dass dies die Jungen eher trifft als die Mädchen. Männliche Bezugspersonen ausserhalb der Schule und Familie könnten hier hilfreich sein.
amwer

Als Mutter von drei Kindern, zwei Söhnen und einer Tochter, sehe ich das alles sehr viel differenzierter. Meine Söhne sind durchaus in der Lage zu kommunizieren. Sie haben auch sehr gute soziale Kompetenzen. Dass sie in der Schule benachteiligt wurden, mag auch mal vorgekommen sein. Aber auch meine Tochter ist als Mädchen weiterhin in dieser Gesellschaft - so wie ich als Frau auch - ebenfalls benachteiligt. Wo stehen denn die Frauen im Berufsleben? Wer verdient mehr? Wer kümmert sich im Zweifelsfall um die Kinder? Wer geht dennoch arbeiten? Wer muss sich mit 400-Euro-Basis-Jobs zufriedengeben? Wer lebt im Alter - und nicht nur dann - an der Armutsschwelle?
Das ist kein Plädoyer dafür, Männer zu benachteiligen! Aber eines dafür, mal genauer hinzusehen. Das Problem der sozial weniger kompetenten Jugendlichen liegt doch viel eher in der Verwahrlosung der Gesellschaft schlechthin. Und da sieht es immer häufger auch für Mädchen nicht rosig aus.

Ich als junger Mann habe bis jetzt immer wieder das pädagogische Versagen, nicht nur der Lehrer und Lehrerinnen, bei uns Jungs am eigenen Leib erfahren.
Ich muss mich nur an meine Zeit im Gymnasium zurück erinnern und bekomme schon eine Wut im Bauch. Die so lieben Mädchen durften den gesamten Unterricht über quasseln, kichern und Briefchen schreiben. Nie, wirklich nie, hat eine Klassenkameradin dafür eine Strafe bekommen. Sollte aber mal einer von uns Jungs etwas gesagt haben, wozu er nicht aufgefordert wurde, war das Geschrei, speziell der Lehrerinnen groß und spätestens beim zweiten Mal bekamen wir eine Strafarbeit oder einen Klassenbucheintrag. Von völlig normalen Schulhofrauferein, die bei uns Jungs nunmal sein müssen, um einen notwendigen Beitrag zur Entwicklung beizutragen, werden als schreckliche Taten von den bösen Jungs hingestellt und wenn ich Lehrerinnen sagen höre, dass sie am liebsten nur Mädchen in ihren Klassen hätten, dann wundert mich gar nichst in diesem Land.
Wir jungen Männer meiner Generation sollten uns das nicht länger gefallen lassen, auch wenn ich dafür wahrscheinlich als chauvinistisch hingestellt werden sollte, stehe ich zu meinen Worten,
mfG Tobias!

Ich möchte Herrn Fischer und Herrn Meier zusprechen.
Und:
Wenn die Jungen im Unterricht raufen, dann ist das einerseits ein disziplinarisches Problem. Einerseits!
Andererseits wird von Jungen auch heute noch -von ihren potentiellen Partnerinnen- Stärke und Überlegenheit erwartet (siehe Vorbilder dieser Altergruppe!). Die Gesellschaft verlangt also gleichzeitig Raufen und Ruhe. "Was denn nun?" mag mancher Junge empfinden. Aber er bekommt keine Antwort.
Und: Diese Unterrichtsform scheint offensichtlich Jungen am wenigstens gerecht zu werden. Sie ist dem konformen Verbalisieren entsprungen, nicht dem Handeln.
Wenn Ihnen das egal ist, benoten Sie ruhig weiter, dann machen Sie da weiter, wo wir seit rund 30 Jahren hinarbeiten: bei der systematischen Benachteiligung von Jungen.
Lesen Sie bitte die Studien und unterschiedliche Statistiken!
Es ist politisch nicht gewollt, dass diese Erkenntnis der Jungenbenachteiligung zu Taten führt.
Feminismus ist seltsamerweise salonfähiger als Machokultur, obwohl es doch beides dasselbe ist, nur unterschiedliche Geschlechter bevorteilt.
Die Gleichmacherei ist totaler Blödsinn. Sie ist nicht artgerecht!

Ein Problem ist, daß der Begriff "Bildung" verrutscht ist. Er wird oft mit Pauken und Bravsein gleichgesetzt. Die Förderung von Begabungen tritt immer mehr in den Hintergrund. Schüler müssen von den Lehrern als Persönlichkeiten akzeptiert werden. Stattdessen wird ihnen eingebleut, daß es nur darum gehe, um jeden Preis gute Noten zu bekommen. Starke, kreative Persönlichkeiten - auch Kinderpersönlichkeiten - nehmen es aber in kauf, auch mal schlechte Noten zu bekommen, wenn sie nicht kuschen oder nicht jedes pädagische Experiment mitmachen. Viele von denen, die in der Schule nicht zu den Braven zählten, waren nachher im Leben erfolgreich. Dies betriift selbstverständlich nicht alle Schüler mit schlechten Noten. Am anderen Ende gibt es die, die durch klare, für sie nachvollziehbare Sanktionen auf den richtigen Weg gebracht werden müssen. Lehrer, die nicht auch diesen beiden Gruppen gerecht werden,
sind keine guten Lehrer.
Und, Herr Altmann, "Streber" beiderlei Geschlechts hat dieses Land schon genug. Und mit der Methode "auf Prüfungen lernen" wird in Fächern wie Mathematik und Physik niemand wirklich erfolgreich sein.

zeigt sich dies in der Schule. In allen Bereichen, wo aber Frauen schlechter sind(Sport z.B) werden Frauennach anderen Maßstäben bewertet und nicht nach genereller Leistung. vielleicht können Frauen sprachen besser und Männer Naturwissenschaften, aber trotzdem werden nur Frauen in Naturwissenschaften besser bewertet. Männer müssen in sprachendagegen mit den Maßstäben der Frauen leben.

Ich bin 48 Jahre alt, männlich, evangelisch, seit 15 Jahren in erster Ehe verheiratet und habe 2 Kinder von einer Frau (meiner Frau). Außerdem glaube ich an eigenverantwortliches Handeln, ohne staatliche Einmischung. Anscheinend bin ich ein Dinosaurier, der in diesen Zeiten, ob er will oder nicht, gegen den politisch korrekten Mainstream anschwimmen muß und dem von allen Seiten Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Aber ich glaube an das alte indianische Sprichwort: "Du musst nur lange genug am Ufer sitzen bleiben, um die Leichen deiner Feinde vorbeischwimmen zu sehen".

Wer anstatt auf Prüfungen zu lernen
lieber den Unterricht durch Raufereien
stört, muss sich über schlechte Noten
und lausige Zeugnisse nicht wundern.
Aber nein, es ist natürlich wieder mal
"das System mit seinem Lernterror"
schuld.
Worin sollen denn bitte die "adäquaten
Unterrichtsfächer" für die beschriebenen
Jungs bestehen ?
Eigentlich sollte die Hauptschule den
Schülern, denen es an Interesse für
abstrakte Sachverhalte mangelt, eine
realistische berufliche Alternative
z.B. im Handwerk vermitteln.
Stattdessen sind natürlich "die Streber"
(oder besser, die Streberinnen) schuld
daran, dass die "Andersbegabung" nicht
gebührend bewundert wird.

Fthenakis scheint das Problem zwar erkannt zu haben, wie seine hellsichtige Schilderung der Symptome erkennen lässt.
Die Lösungsansätze, die er vertritt, lassen einen jedoch erschaudern. Die Gender-Mainstreaming-Umerziehungsideologie, das "Dekonstruieren" von Geschlechterrollen entspringen weltfremden 70er-Jahre-Auffassungen von "social engineering". Es handelt sich um Versuche, an sozialwissenschaftlichen Reißbrettern den "neuen Menschen" zu entwerfen, geschlechts-, klassen- und alterslos. Versuche dieser Art sind aber bislang immer gescheitert, weil sich die menschliche Natur, Kultur und Tradition bisher immer noch gegen solche Entwürfe aus sozialpädagogischen Elfenbeintürmen durchgesetzt hat. So auch diesmal.
Die Benachteiligung von Männern und Jungen nach den Rezepten von Fthenakis überwinden zu wollen, hieße die Fehler der letzten 20 bis 30 Jahre fortzuschreiben. Man kann hoffen, dass die nachwachsende Generation von Wissenschaftlern zu tauglicheren Ansatzpunkten gelangen wird.

Die Jungen und Männer werden in D bewusst diskriminiert. Der Schwarzer Spruch „Wenn wir wollen, dass es unsere Töchter einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen“ ist ein Leitsatz nachdem die Regierungen der letzten Jahrzehnte handeln. Das Ministerium für Frauen hat sich den Beschluss des AFSH Berlin zu eigen gemacht der lautet „Natürlich ist hieraus auch eine Männerförderung ableitbar, beispielsweise: die Förderung von männlicher Familienarbeit, die Förderung von Männern im Erziehungs- und Pflegebereich, immer unter dem Aspekt, dass Männer innerhalb dieser Bereiche nicht automatisch wieder die privilegierten und besser bezahlten Jobs erhalten“. Das ist das was unsere Regierung unter Gendermainstream versteht und auch umsetzt. Die Webseite Neue Wege für Jungs ist eine politische Umerziehung die den Beschluss des ASFH versucht 1 zu 1 umzusetzen. Oder wie kann man das Nichtstun in der Bildungsmisere der Jungs anders deuten. Iglu und Pisa Studie zeigen klar auf wo die Defizite stecken, aber was hört man „es müssen Förderprogramm aufgelegt werden um den Migranten Mädchen zu helfen“. Von den Jungs ist hier keine Rede. Gendermainstream ist Frauenbevorzugung wer was anders behauptet lebt nicht in Deutschland

Ftenakis brabbelt das daher, was ihm seine Karriere ermöglichte in einem vom feministischen Zeitgeist dominierten Zeitalter. Es muß deshalb nicht richtig sein.
Die Wirklichkeit wird bestimmen was passiert, nicht die Illusion der politischen Correctness:
„Ein Grund für die Fiktionalisierung der Berichterstattung ist sicher die so genannte Political Correctness, die ja bekanntlich von Mao Tse-tung stammt, der 1963 in einem programmatischen Aufsatz gefordert hat, Denken und Reden müssen den Zielen der KP entsprechen und nicht der Realität. Die Folgen waren dann 1969 die Gräuel der Kulturrevolution. Diese Forderung Maos ist dann in den siebziger Jahren über feministisch-maoistische Gruppen in den USA auch zu uns gekommen, nämlich als Forderung, öffentliches Reden und Denken müssen mit den liberalen Idealen übereinstimmen und nicht mit den Fakten." Dagobert Lindlau über den Fall Joseph in Sebnitz (2000). Und:
“Wer die Wahrheit nicht kennt, ist dumm. Wer die Wahrheit kennt, sie aber eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.”
Immerhin beginnt der alte Esel Ftenakis, sich am Kopf zu kratzen.