Gedenkrede Martin Walser

Anprall der Wahrheit

Von Martin Walser

Das letzte Buch Joachim Fests: Ich nicht

Das letzte Buch Joachim Fests: Ich nicht

22. September 2006 Es war zu früh. Es ist nicht immer zu früh. Mit Jahreszahlen hat das nichts zu tun. Joachim Fest ist plötzlich gestorben. Daß einer stirbt, solang er noch am Leben ist, tut weithin weh. Auch wenn Joachim Fest dann kurze Zeit hinfällig war, es war zu früh. Im Mai sah er noch aus, wie er immer ausgesehen hat: auffallend gut. Kein Mensch hätte im Mai oder Juni sagen können: Im September stirbt der. Dann erscheint dieses Buch: „Ich nicht“. 367 lebensvolle, lebensnahe, lebenskluge Seiten. Ich hätte dieses Buch erst im Lauf der Zeit gelesen. Jetzt las ich es gleich. „Ich nicht“. Kann ein Erinnerungsbuch lebendiger daherkommen?

Fest hat immer einen offenen, einen einladenden Ton gehabt. Durch seinen Ton sagt er zum Leser: Was meinen Sie dazu, sagen Sie's ruhig. Er teilte sich in allem immer selber mit, und aus dieser andauernd erlebbaren Subjektivität spürt man, daß man von ihm angesprochen wird. Ein Erzähler produziert Zuhörer. „Ich nicht“, dieses so lebendig daherkommende Buch, ist durchzogen und bestimmt von den feinsten Tugenden dieses Geschichtserzählers.

Joachim Fest zitiert einmal, der Historiker Golo Mann habe sich als verhinderten Erzähler gesehen. Verhinderte Erzähler waren sie beide nicht. Große Erzähler waren sie. Eine Bedingung haben Historiker und Erzähler gemeinsam: die Perspektive. In seinem Erinnerungsbuch will Joachim Fest, daß wir erfahren, woher er hat, was er uns erzählt. Wenn er jetzt eine Art Begeisterung für einen früheren Deutschlehrer nicht ganz von sich abhalten kann, erfahren wir, dieser Ton nähre sich von Briefen, die er damals als Flak-Helfer der Mutter und dem Großvater geschrieben habe. Natürlich dem Großvater mütterlicherseits, ehedem Reisemarschall des Herzogs von Sagan, dessen Lieblingsautoren Balzac und Flaubert gewesen waren.

„Im Zweifel für den Zweifel!“

Jener Deutschlehrer Dr. Kiefer, der im Friedrichshafener Flak-Quartier vor die Klasse trat und „seinen Schlapphut aufs Pult“ warf und Literatur vorlebte, der hatte in einer Zeit der „verordneten Gläubigkeiten“ seinen uniformierten Schülern den Zweifel so empfohlen: „Im Zweifel für den Zweifel!“ Dafür war Joachim Fest empfänglich. So wurde er, was er ist. Selbst in „Gegenlicht“, einem von deutschen Lasten fast erlösten Prachtsbuch aus dem Jahr 1988, in dem er endlich seine eigene Italianità sprachlich auslebt, selbst da heißt es nach einer ausdrucksvollen Skizzierung römischer Vorstadtmisere: „Ich verwarf diese Notizen von unterwegs. Unlust, das Gesehene im einzelnen zu beschreiben. Vielleicht weil man damit unvermeidlich auf die Seite der Lakrimisten gerät.“ Er ist kein Lakrimist geworden, wohl aber ein Schriftsteller, der durch das, was er erlebt und gesehen hat, schwermütiger wurde, als ihm recht war. Er hat diese Grundstimmung, frei von empfehlender Färbung, einmal Skeptizismus genannt, hat aber betont, daß er sich verpflichtet fühle einer „daseinsdienlichen Tradition“, daß nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart das eigentliche Thema der Geschichte sei.

Und jetzt dieses alles fundierende Buch mit dem nicht nur sprechenden, sondern fast schon schreienden Titel „Ich nicht“.

„Ich nicht“ sei „keine Geschichte der Hitlerzeit“, teilt er im Vorwort mit, „sondern nur deren Widerspiegelung in einer familiären Umgebung“. „Nur eine „Widerspiegelung in einer familiären Umgebung“, das kann der Historiker so formulieren, wir aber lesen ein Buch, das alles fundiert, was dieser Autor je geschrieben hat. Natürlich haben wir gewußt, wie der Schriftsteller Joachim Fest von der schlimmsten deutschen Geschichte in Dienst genommen wurde, und wir sind mit ihm glücklich gewesen, wenn er sich vorübergehend befreien und „Im Gegenlicht“ schreiben konnte. Es ist ein bewegender Entwicklungsroman, was er jetzt als die wirkliche Geschichte des Gewesenen erzählt hat. Daß ihm als Thema die italienische Renaissance lieber gewesen wäre als diese zwölf deutschen Jahre, haben wir auch gewußt. Jetzt wird erzählt, woher der Zwang stammt, sich, gegen die eigene Neigung, mit dem Schlimmen statt mit dem Schönen beschäftigen zu müssen.

Wir werden Zeuge einer Prägung

Das Erinnerungswerk hat eine Hauptfigur, den Vater. Der Erzähler selbst wird, was er werden kann, nur im liebenden Streit mit diesem Vater. Der Erzähler und Sohn hat ihn in keinem einzigen Satz zu dem kulturüblichen Übervater verkommen lassen, für den alle Urteile schon in der psychohistorischen Schublade liegen. Johannes Fest, Rektor der 20. Volksschule, ist in der Erzählung seines Sohns ein großer Vater, ein großer Mensch. „Denklinien“ nennt Joachim Fest die im Vater wirkenden Tendenzen, die sich im Widerstand gegen das NS-Regime zu einer einzigen uneinschränkbaren Tendenz zusammenfanden. Er war „überzeugter Preuße“, ebenso überzeugter Republikaner, ebenso strenger Katholik und „ein bekennender Bildungsbürger“. Und dann eben ein Mensch, der zwölf Jahre lang hassen mußte.

Schon im Italienbuch fragt Joachim Fest: „Hat man darüber nachgedacht, daß Aeneas, als er Gewißheit über sich und sein Leben erlangen will, zum toten Vater Anchises in die Unterwelt steigt und nicht zu den Müttern?“ In den Neapel-Passagen will Fest den deutschen Leser zu Vergil verführen. Auf dem Weg zu Vergils Grab überlegt er, warum die Deutschen auf Homer so viel produktiver geantwortet haben als auf Vergil. Und kommt zu dem Schluß, Vergils Werk sei „in aller Kunstschönheit mit einem immer spürbaren Element von politischem Wirklichkeitssinn durchsetzt“ und der sei eben nicht die Sache der Deutschen gewesen. Während die Odyssee in einer Romanze ende, ziele die Heimkehr des Aeneas auf eine Staatsgründung hin.

Das war in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Jetzt, im Erinnerungswerk, erfahren wir dazu, daß Joachim Fest im Juni 1943 zwei Freunde von Freiburg mit nach Berlin brachte, in Freiburg ging er ins Gymnasium, weil er in Berlin wegen einer in die Schulbank geritzten Hitler-Karikatur von der Schule verwiesen worden war, einer der mitgebrachten Freunde redete klug über Troja und Karthago, da schaltete sich der Vater ein, Vergil sei in Deutschland weniger berühmt als sonst in Europa, und bezeichnend sei doch, daß die Odyssee „mit einer Eheidylle ende“, die Aeneis dagegen mit einer Staatsgründung. Wir werden Zeuge einer Prägung.

Ein erbittertes Telefongespräch

„Es war eine ganz und gar politische Welt, in der wir aufwuchsen“, schreibt der Sohn. Das lag am NS-Regime und am wirklich absoluten Haß, den der Vater gegen dieses Regime empfand und praktizierte. Vor 1933 als führender Reichsbanner-Mann in den Straßenkämpfen, nach 33 als Gefeuerter, der jede Mitläufer-Möglichkeit brüsk zurückwies. Wenn er dann in rasanter Verbitterung im abendlichen Familiengespräch Zornausbrüche erlitt, warf er sich vor, er halte sich raus, Haß sei zu wenig. Er ertrug schon das Reden gegen das Regime nicht mehr. Das finde nur statt, sich die Schuld vom Hals zu schaffen. In Haß und Verbitterung gegen das Regime zu verharren, warf er sich als Schuld vor.

Unter solchen Ansprüchen wuchs Joachim Fest auf. „Ich nicht“, die Matthäus-Stelle aus der Ölberg-Szene, ließ der Vater die Söhne Wolfgang und Joachim lateinisch aufschreiben, als nur Wolfgang, der älteste, wußte, was das heißt und bedeutet. Etiam si omnes - ego non! Wenn auch alle mitmachen - ich nicht. Der Vater sprach vom NS-Regime nur als von der „Verbrecherbande“. Als Joachim sich in Freiburg freiwillig zur Luftwaffe meldete, um sicher zu sein, daß er nicht zur SS eingezogen werde, wollte der Vater sofort nach Freiburg fahren, um diese Meldung rückgängig zu machen. Ein erbittertes Telefongespräch. Der Vater hängt ein, schreibt dem Sohn einen Brief, zu dem „Verbrecherkrieg Hitlers“ melde man sich nicht freiwillig, „auch nicht um den Preis, der SS zu entgehen“. Joachim meldete sich trotzdem. Jahre später, also nach dem Krieg, sagte der Vater: „Du hast . . . nicht unrecht gehabt. Aber recht gehabt habe ich!“

Anfang der sechziger Jahre starb der Vater, Joachim saß an seinem Bett, der Vater sagte: „Ich habe im Leben viele Fehler gemacht. Aber nichts falsch.“ So einen Vater muß man zuerst einmal haben. Und dann diese äußerste Zuspitzung nach 45. Der Sohn hat eine erste Möglichkeit, etwas über die Hitlerjahre zu schreiben. Der Vater hatte das schon vorweg abgelehnt. Hitler und dessen Herrschaft, das sei ein „Gossenthema“, der Sohn solle zu seinem Lieblingsthema, der italienischen Renaissance, zurückkehren. Statt über „das minderwertige Pack der Ley, Streicher oder Sauckel“ zu schreiben, soll der Sohn Colleoni darstellen, die Gonzagas und Lorenzo den Prächtigen. Schon im Jahr 39 hatte der Vater dem noch nicht Vierzehnjährigen geraten, die italienische Renaissance zu studieren und das vielleicht zum Beruf zu machen, auf jeden Fall sollte er sich in der Geschichte nicht weiter als bis zum fünfzehnten Jahrhundert der Gegenwart nähern, weil er sonst an die von den Nazis besetzten Epochen gerate. Es ist kaum ein strengerer Anspruch denkbar. Der Nazismus könne, wie auch immer man ihn darstelle, dadurch nur aufgewertet werden.

Das Falsche richtig erzählen

Als Joachim im Unterricht in Freiburg von Eckart Peterich hörte, der in einer Villa über Florenz als Privatgelehrter und Schriftsteller denke und schaffe, schrieb er am 22. November 1941 heim: „Ich habe einen Beruf.“ Und wurde dann Privatgelehrter und Schriftsteller und realisierte beides: die Neigung zu Italien und dessen anregenden Stadtstaaten und das Gossenthema: die Hitlerjahre.

Nicht ganz anders als Johannes Fest war Golo Mann gesinnt, als er zu Joachim Fest über dessen Hitler-Biographie bemerkte, ob Fest bedacht habe, daß alle stilistische Anstrengung Hitler doch in jene zivilisierte Welt zurückhole, aus der ihn das Buch im ganzen so überzeugend ausschließe. Fest dagegen: Ob man also über deplorable Charaktere nur deplorabel schreiben dürfe. Mann lenkte ein. Schon in „Gegenlicht“ hat Fest einen Satz des aus Israel nach Berlin zurückgekehrten Arztes Walther Hirsch zitiert: „Wenn eine Geschichte sich falsch ereignet hat, sollte man sie wenigstens richtig erzählen.“ Das hat er getan.

Später heißt es einmal, das Hitler-Buch habe er auch zur „Selbstverständigung“ geschrieben. Das hat der Vater nicht steuern können, daß der Sohn forschen und schreiben mußte, um zu begreifen, warum, was geschehen war, hatte geschehen können.

Er begann dann mit ebenjenen Verbrechern, die der Vater ins Vergessen verbannen wollte: „Das Gesicht des Dritten Reiches“ hieß 1963 das Buch. „Profile einer totalitären Herrschaft“. Die Kunst seines Erzählens führt uns Göring, Goebbels, Himmler und Konsorten vor, als ein Quartier des Verbrechens und der Gewissenlosigkeit. Der Autor arbeitet mit diesen Figuren wie ein Regisseur mit Schauspielern. Die Figuren geben sich selber preis. Der Autor liefert die Stichworte, die Figuren antworten hemmungslos. Es ist, als habe der Autor das Vertrauen der Göring, Goebbels, Himmler und Konsorten, sie sagen ihm mit ihren eigenen Worten, wie schlimm sie sind beziehungsweise waren. Wie Fest die Welt des totalitären Staates, der aus Menschen Monstren macht, denn vorher waren sie ja alle Menschen, wie er diese Welt beschreibt, erinnert ihn selber an Kafka: „. . . die vertrackt gestaffelten Zuständigkeiten mit den Möglichkeiten der Instanzenverwirrung . . . die leidenschaftslose Vernichtung wirklicher oder möglicher Gegner . . . der Terror in einem ordnungsmäßig geführten Apparat . . .“

Die größte Figur des vergangenen Jahrhunderts

Wir lesen das ohne Furcht und ohne Mitleid. Wir empfinden eine Art sachlichen Grausens und eine Erweiterung unseres Bewußtseins vom Menschenmöglichen. „Rohheit und Kälte“ hat er Hitler im Hitler-Buch attestiert, Rohheit und Kälte charakterisiert alle diese Figuren.

Die Energie für die ungeheure Genauigkeit, mit der Joachim Fest ein Leben lang unseren Zivilisationsbruch beschreibt, kann nur aus dem von 1933 bis 1945 erlebten Leiden stammen, das er in „Ich nicht“ als solches erzählt. Der Held dieses Buches ist ganz von selbst der Vater, der gefeuerte Rektor. Es sind tausend Taten, die er vollbringt. Seine Söhne hält er aus der HJ heraus. Die Jungfunktionäre kommen so frech wie machtbewußt ins Haus, er wirft sie hinaus. Die Söhne kaufen am Samstag ein für befreundete jüdische Familien, Joachim für Dr. Meyer, Wolfgang für Rosenthals. Wie berlinisch trocken die andauernd von der Todesstrafe bedrohte Beziehung Joachims zu Dr. Meyer durch das ganze Buch hindurch erzählt wird, weist den Autor als großen Erzähler aus. Dr. Meyer versorgt Joachim mit Büchern. Als Joachim die „Buddenbrooks“ mit heim bringt, schickt der Vater das Buch zurück. „Die Betrachtungen eines Unpolitischen“, die dieser Autor veröffentlicht hat, haben, sagt er, der Republik sehr geschadet.

Wenn ich nicht dagegen wäre, Zustimmung mit Hilfe von Superlativen auszudrücken, würde ich sagen, dieser Vater ist für mich die größte Figur des vergangenen Jahrhunderts. Er ist durch dieses Buch genausosehr ein wirklicher Mensch wie eine literarische Figur. Und noch einmal: Wie stünden wir da, wenn der Rohheit und Kälte in Deutschland nicht die Feinheit und Wärme dieses Vaters entgegenstünden. Seine Unbeirrbarkeit und sein Eigensinn, sein Anspruch und wie er ihm entsprach, das macht Johannes Fest für mich zur hellsten, schönsten, gewinnendsten Figur des deutschen zwanzigsten Jahrhunderts.

Die Sätze sind auch ohne uns schön

Dafür bin ich Joachim Fest dankbar. Wie gern würde ich ihm zu dieser Vaterfigur gratulieren.

Wir, in diesem Land, bedürfen solcher Menschen, solcher Figuren.

Jetzt würde ich gerne sagen, wenn diese elende deutsche Geschichte nicht gewesen wäre, hätten wir an Joachim Fest im französischen Sinn einen Moralisten gehabt. In seinem Italien-Buch schreibt er sich frei und genießt seine ebenso radikalen wie düsteren Visionen. Er schreibt sich hinein in die Galerie von Montaigne bis Valéry und trauert. Auch vor ihm wurde, wenn das Ende einer Epoche erlebt werden mußte, getrauert, weil, was da versank, unwiederbringlich zu sein schien. Er aber sieht, daß da öfter vorschnell getrauert wurde. Das, was etwa von Valéry betrauert wurde (“Geist und Stimmung der Epoche Montesquieus“), sei im Fin de siècle noch einmal wiedergekehrt. Vergangen sei das alles erst jetzt. Er sieht sich als Zeugen eines Zerfallsprozesses, den keine Verfeinerung begleitet. „Keine Apotheose, sondern ein Tod ohne Verklärung.“ Das ist Joachim Fests Stimmung, wenn er sich uns, der Gegenwart, gegenübersieht. Er zählt auf, was ihm bei uns jetzt fehlt, und am meisten fehlt ihm: „. . . überhaupt die Verwandlung aller Wirklichkeit in Literatur. Statt dessen herrschen nun Gesinnungen vor.“

Trotzdem, die Schreibfreude beherrscht auch noch die Vision der Aussichtslosigkeit. Das ist die intime Aufhebung der harten Vision: daß sie so wunderbar geschrieben ist. Trotzdem bleibt, was er unserer Kultur hinsagt, furchtbar ernst. Trotzdem ist es in seiner Gelungenheit eine Sprachfreude. Der Abend, an dem wir solche Sätze lesen, findet gleichsam vor einem Goldgrund statt, der an Siena erinnert.

Wir machen mit den Gegenlicht-Sätzen Joachim Fests eine Leseerfahrung: Diese Sätze bedürfen, um schön zu sein, nicht unserer Zustimmung. Sie sind auch ohne uns schön. Und werden es bleiben.

Zum Schluß er selbst, seines Tons wegen: „Und die Kultur ist nichts anderes als ein Ausdruck der Fähigkeit, den nie zum Schweigen gelangenden Widerspruch zwischen dem Ersehnten und dem Möglichen auszuhalten. Der berühmten Wendung Vergils von den ,lacrimae rerum' liegt daher nicht nur die melancholische Einsicht zugrunde, daß vieles auf Erden beweinenswert ist, vielmehr nimmt sie auch, gefaßt ins Unvermeidliche, hin, daß die Dinge und die Tränen eins sind.“

Die Gedenkreden, die Frank Schirrmacher und Martin Walser auf der von der Stadt Frankfurt ausgerichteten Trauerfeier für Joachim Fest in der Paulskirche gehalten haben, wurden leicht gekürzt.

Der Schriftsteller Martin Walser, geboren 1927, veröffentlichte soeben den Roman „Angstblüte“.



Text: F.A.Z., 23.09.2006, Nr. 222 / Seite 39
Bildmaterial: Verlag

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