Die CSU will sich als die Kraft der Republik profilieren, die eine verlässliche Gewähr gegen einen Linksruck bietet

Bundespräsident als Wahlkampfthema

Die CSU sieht ihre Chance

Bayerische Nachwirkungen der Berliner Kabalen um die Wahl des Bundespräsidenten: Wer wolle, dass Köhler im Amt bleibe und die Republik sich nicht rot einfärbe, müsse CSU wählen - diese Botschaft soll am 22. September die eigenen Anhänger mobilisieren und die Zweifel am Führungstandem Beckstein-Huber übertönen. Von Albert Schäffer, München

Lesermeinungen zum Beitrag

24. Mai 2008 05:17

Juhuu

heinz peter (pitiplatsch)

dr Nuschi hat was endeckt, wenn die Schwan den Köhler ablöst, wohlgemerkt durch demokratische Wahlen, dann soll Deutschland voran Bayern, rot eingefärbt sein !! Och Huber wunderbar. Soviel Schwachsinn kann man sich nur in Bayern ausdenken. Er soll erst mal Schadensersatz für die Bayrische LB bezahlen die er an die Wand gefahren hat. Wo sind die Staatsanwälte ?? Na ja das Huberhirn wird noch mehr Unsinn produzieren lassen wir ihn weiterschwafeln.

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23. Mai 2008 23:47

Liebe Bayern,

René Colin Fuchs (ReneColin)

die CSU versucht derzeit bei jeder sich bietenden Gelegenheit davon abzulenken, dass es am 22. September "nur" um die kommende Sitzverteilung im Bayerischen Landtag geht. Trotzdem spricht niemand von den bayerischen Schulen, von der Landespolizei, den Umweltschutzprojekten, dem Straßenbau, den Flughäfen, mittelständischen bayerischen Unternehmen, der Gesundheitsversorgung vor Ort usw. usw. Das ist eine Art von Wählerverdummung die zu Verdrossenheit führt. Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt. Ja, aber was ist wichtiger, ob einer der voraussichtlich beiden guten Kandidaten mit welcher auch immer gearteten Mehrheit gewählt wird, oder die Schulbildung der eigenen Kinder und die Versorgung im nächsten Krankenhaus? Die Steuerpolitik ist natürlich diskussionswürdig, wird aber nun wirklich nicht in München gemacht und auch von der CSU nur für Berlin geplant. Welcher Bayer hier seine Stimme mit einbringen will, muss es aber bei der Bundestagswahl machen, bei der die CSU-Fraktionsstärke im Bundestag zu Mehrheiten bei Steuergesetzen beitragen kann. "Ja, aber wenn am 22., dann in Berlin ...", ist doch nichts als Illusion.

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