“A bissel was“ bewegt: Eva Menasse unterstützt Schröder

Schriftsteller im Wahlkampf

Kollegen, das ist blamabel!

Deutsche Schriftsteller streiten im Wahlkampf über eine E-Mail: Wie ein Wahlaufruf namens „Unterschreiben!.doc“ beleidigte Einzelkämpfer gegen autoritäre Gewerkschafter aufbringt.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. September 2005 12:28

Literatur steht traditionell links aber ohne schwarzen Rollkragen

thomas fix (fixit)

Ansich spielt die Lietaratur keine Rolle mehr im öffentlichen Raum. Sie hat sich quasi selbst liquidiert. Die Zeiten sind vorbei, als Künstler öffentlich heftig debattierten. Kurioserweise ist die SPD mit Grünen der Hort der Erzkonservativen , die der guten alten Zeit nachweinen und gerne das ancien regime wieder auferstehen lassen möchte oder sich einem komisch rückwärts gewandten Ökologismus verschrieben haben. Es gibt glücklicherweise Ausnahmen aber dies sind Literaten , die widerrufen sollen oder sich sofort entschuldigen sollen. Wir bräuchten mehr davon, dann gäbe es auch wieder echte Debatten.

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13. September 2005 19:26

Was Herrn Grass angeht, so...

Tano Carridi (Tano_Carridi)

...entsinne ich mich eines Artikels im Feuilleton der FAZ, der anläßlich der Vergabe des Literaturnobelpreises an Grass erschienen war.

Darin gab der Autor, der wohl durchaus Sympathien für Grass hegte, es gut mit ihm meinte, seiner Hoffnug Ausdruck, daß der prominente Schriftsteller von seinen bekannten, quasi hemdsärmlig vorgetragenen, Einwürfen in das tagespolitische Geschehen der BRD künftig Abstand nehmen, es überhaupt etwas ruhiger angehen möge. Und zwar sowohl im eigenen, als auch im Interesse des Publikums.

Es ist schade - insbesondere für Grass -, daß sich diese Hoffnung nicht erfüllt hat.

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