15. März 2006 Die eine träumt vom elektrischen Kühlschrank, eine andere von der Flucht nach Nicaragua und eine dritte von der wissenschaftlichen Karriere. Aber bei der ersten geht der Schwiegervater unter die Decke, die zweite traut sich und ihrem Geliebten dann doch nicht recht, und die dritte scheitert an den Begrenzungen ihrer Zeit und ihrer Herkunft.
Feridun Zaimoglu, Elke Schmitter und Martin Kluger haben in diesem Frühjahr neue Romane veröffentlicht, und so unterschiedlich ihr Erzählen, ihre Geschichten und ihre Figuren auch sind, eines verbindet sie: Alle drei beschreiben das Schicksal junger Mädchen, die vom Leben in die Schranken gewiesen werden, sei es in der Türkei der sechziger Jahre, im Westdeutschland der Siebziger oder im Berlin der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts.
Text: @kue
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