Neue Handke-Bücher

Weiter in die Irre gehen

Peter Handke mangelt es an Medienkompetenz, er kann seine Gedanken nicht auf eine bündige Aussage bringen. Seinem politischen Urteil gereicht das zum Nachteil - nicht so seiner Dichtung. Das beweisen drei Neuerscheinungen.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. November 2006 14:20

fridmar apel - handke rezension

michael roloff (mikerol)

"Aktives Zuschauen als Ideal, das ist die Fortsetzung von Goethes Projekt einer Rettung der Sichtbarkeit gegen die Anmaßungen der theoretischen Vernunft wie der Metaphysik." dies trifft ganz besonders zu dem letzten stueck "spuren der verirrten" welches auch als fortsetzung der fruehren stuecke, insbesonders von STUNDE, all dem pilgernden zu verstehen ist... Herr Apel hat schon einigermassen recht ueber "der chinesen des schmerzen" ausser dass er es verpasse auf das stifterische, die zwiespaeltigkeit, hier die ruysdael artige beschreibung der salzurger umwelt dort der zerklueftete loser protagonist, aufmerksam zu machen.

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