
dass im Zeitalter des linken Meinungsterrors einer wie Broder noch was sagen darf.
Und schön zu sehen wie die Terroristenversteher jaulen.
Dank an Broder für seine politische Unkorrektheit!

Die Verleihung des Börne-Preises an Henryk M. Broder ist eine schlichte Referenz an den Zeitgeist in Deutschland.
Polemische Ausfälle gegen den Islam sind "in" und werden von allen Volksschichten applaudierend goutiert.
Ein ausgewogen argumentierenden Autor hat bei Markwort und dem weitgehend gleichgesinnten Medienfilz vonvornherein schlechte Karten.

damit er gegen einen der seltenen, hervorragenden Zyniker von Format, der sich wahrlich nicht den Mund verbieten läßt, auf billige Weise polemisieren kann.
Lachhaft.

Also Broder schreibt "ohne Ruecksicht auf politische Correctness"!? Da politische Correctness in Deutschland hauptsaechlich verlangt, Israel nicht zu kritisieren und auch juedische Themen mit "aeusserster Behutsamkeit" (ein Begriff der politischen Correctness selbst) anzufassen, dann ist Broder wohl eher ein Star der politischen Correctness. Seine Ausfaelle gegen Araber, Islam, seine kriegsluesterne Nahostkommentare sind wohl auch nicht unbedingt politisch unkorrekt. Boerne und Heine - echte Querdenker und Kritiker - wuerden sich im Grab umdrehen, wenn sie von dieser unsaeglichen Preisverleihung an einen unbegabten Polemiker erfahren koennten.