
Karen Krueger schrfeibt im Artikel "Die Wiwe" folgendes: "Bei einer Gedenkfeier für die Journalistin in einem Londoner Club sei Litwinenko auf Putin getroffen.."
Ich moechte gerne wissen das Datum der Gedenkfeier.
Wenn diese Information fehlt, muss ich annehmen, dass alles eine ausgedachte Geschichte des Herrn Goldfarbkowski ist.

Agenten eines Geheimdienstes handeln im Auftrag und im Interesse eines Staates und zum Schaden eines anderen Staates. Das macht ihr Leben an sich schon gefährlich genug. Wechseln sie nun gar die Seite, dann haben sie nur noch Gegner und keinen Auftraggeber mehr, der die schützende Hand über sie hält.
Eine Überlebenschance besteht dann vielleicht noch für sie, wenn sie völlig untertauchen.
Alexander Litwinenko hat nun genau das Gegenteil getan und sich zwischen die Fronten begeben.
Das macht ihm aber auch beim britischen Geheimdienst nicht sympathischer, denn wer einmal die Seite gewechselt hat, der könnte es jederzeit wieder tun.
Eine so spektakuläre Vergiftung mit Polonium passt zwar sehr gut in einem Krimi, aber kaum zum russischen Geheimdienst. Dieser hätte sicher nach einer Lösung gesucht, die wie ein Unfall ausgesehen hätte, den Ex-KGB-Spion spurlos verschwinden lassen oder nach Russland entführt.

"Noch am 1. November hatte Litwinenko zusammen mit seiner Frau den Jahrestag ihrer Ankunft in Großbritannien gefeiert. Wenig später klagte der ehemalige Geheimdienstagent über starke Magenschmerzen." - Danach ist zwar nicht gleich infolgedessen. Oder vielleicht doch?