Spricht von einem „Problem mit historischer Dimension”: Ben Bernanke

Finanzkrise

Fed signalisiert Bereitschaft zu Zinssenkung

Die amerikanische Notenbank unternimmt weitere Schritte zur Überwindung der Kreditklemme. Zudem hat Notenbankchef Ben Bernanke am Dienstag angesichts der Finanzkrise die Bereitschaft zu einer Zinssenkung signalisiert. Von Claus Tigges, Washington

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Oktober 2008 14:44

Ein kaputes Land - Bibelbelt und Kreditmentalität

Dietrich Wollheim (tillwollheimgmx.de)

Die USA werden diese Krise mit Sicherheit nicht nutzen um das von Grund auf defekte, korrupte und von Dummheit durchwaberte System zu restaurieren. De Fakto ist die USA vollkommen bankrott und dazu noch bigott verlogen und verklemmt! Das kann nicht gut gehen. Nur leider ist sie mit diesen "Gütern" Exportweltmeister ... Der größte Kreditgeber China ist aber selbst gefangener, denn die Schuld ist so groß, daß es selbst untergehen würde, würde es streng mit den USA umgehen. Schon vor dieser Krise war die USA nach legalen maßstäben Zahlungsunfähig. Diese unvorstellbaren Schulden werrden sie nie zurückzahlen können - aber si werden dann halt einen Krieg machen und alle Unterlagen in Schutt und Asche bomben. So kann man auch Schulden bereinigung betreiben. "Machet euch die Welt Untertan" klingt es aus dem grenzdebilen Bibelbelt ... Till

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Oktober 2008 12:11

greenspan und die niedrigen Zinsten

georg hellner (georg58)

Bis jetzt ist doch erklärt worden, daß die Politik des billigen Geldes den ganzen Schlamassel erst ermöglicht hat !!

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Oktober 2008 11:45

Bilanzregeln

Sven Weihusen (highlife)

Das große Problem sind die Bilanzregeln. Alles muß zu Marktpreisen bilanziert werden, das funktioniert aber nur wenn es einen Markt gibt. Das ist sogar super, wenn alles steigt, denn dann hat man gigantische Überschüsse die man an die Manager und Aktionäre verteilen kann. Bricht der Markt aber komplett zusammen ist diese Bilanzierung tödlich. Ein Kreditvolumen von 100Mrd.$ ist selbst wenn man 10% Ausfälle einrechnet immer noch 90Mrd. $ wert. Das kann eine Bank verkraften. Bricht der Markt aber zusammen gibt es keine vernünftigen Preise für diesen Kredit und er ist buchtechnisch plötzlich nur noch 50Mrd$ oder weniger wert. Das kann einer Bank das Genick brechen. Wenn man die Bilanzierung so ändert, das die Banken den real zu erwartenden Wert der Kredite in die Bücher stellen kann, inklusive eines Abschlags, dann sähe es schon anders aus. Zum Leidwesen der Bänker könnte man dann aber eben auch nicht so super an potentiell steigenden Immobilienpreisen verdienen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
08. Oktober 2008 00:05

Erstmal ist Trichet dran

Robert Schrey (etiterum)

Aber, zugegeben, Inflationbekämpfung hat Vorrang. Am Ende werden wir uns vielleicht freuen, wenn wenigstens das Geld intakt geblieben ist. Das Komische an dieser Bankenkrise ist ja auch, dass es so lange gedauert hat, bis die realwirtschaftlichen Effekte sichtbar wurden. Öl steht noch immer auf Boom-Niveau. Das Timing dieser Bankenkrise wirkt wie ein Fremdkörper im Konujunkturzyklus, wie Machwerk.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
07. Oktober 2008 18:17

Verlustangst

kristian kroflin (kroflin)

Diese Verluste sind mit den Persönlichkeiten derer begründet, die diese Verluste verwalteten. Ausreden wie Unvorhersehbarkeit werden nicht akzeptiert.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 5 von 5 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche