Auch Mark Medlocks Buch findet seine Fans

Bilanz der Buchmesse

Lässt sich das nicht leiser stellen?

Es hilft dem Buch, wenn sein Autor prominent ist. Die Frankfurter Buchmesse ist ein ständiger Kampf um Aufmerksamkeit. In diesem Jahr kam das Leben der Literatur gefährlich nah. Tobias Rüther bilanziert.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Oktober 2007 03:32

Ich war da CHRISTINE GENC

christine genc (christinegenc)

Mein zweiter Kunstband im Rahmen einer Lyriktrilogie ist in Frankfurt präsentiert worden.
Die Messe ist nicht vergleichbar mit anderen. Sie ist unpersönlicher, aber trotzdem sehr nützlich für Kontakte. Dennoch finde ich, dass manche Verlage vielleicht mehr Wert auf Qualität legen könnten. Zumindest sollten die, die schreiben lassen nicht so gross ins Licht gestellt werden. Es ist ein Affront gegen alle, die die Buchkultur auch als solche betrachten.
Schuster bleib bei deinen Leisten, heißt es nicht umsonst. Somit wäre der Qualitätsverlust nicht so extrem. Ich habe aber auch viele sehr gute Bücher gefunden. Es sind die stillen leisen, die berühren, die die Phantasie des Lesers anregen. Spannend, bunte und schwarz/weiss Betrachtungen. Alles war zu finden. Wie gesagt, man mußte nur den Pfad der Pfaue verlassen.
Ein Name macht noch keinen Menschen, keinen Autor und zu letzt auch keinen Verlag aus. Es wäre sehr nützlich, wenn die Medien kleine Verlage durchforsten und dort die Suche nach Neuem beginnen. Vieles gäbe es da zu entdecken.
Mit einem herzlichen SERVUS aus Wien
Christine Genc

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