Frank Asbeck: Bislang hatte er stets überall einen guten Riecher

Solarworld-Chef Asbeck

Der Sonnenkönig will Opel beherrschen

Frank Asbeck, Gründer und Vorstandschef der Bonner Solarworld AG will Opel übernehmen - besser: Er will sich Opel schenken lassen. Was die einen als PR-Aktion werten, nehmen die anderen bitter ernst. Denn geschäftliche Luftnummern sind nicht unbedingt Asbecks Ding. Ein Porträt. Von Helmut Bünder

Lesermeinungen zum Beitrag

22. November 2008 23:52

Auch wer bislang erfolgreich war ...

Guido Stepken (stepken)

kann fürchterlich irren und scheitern, wenn er sich auf unbekanntes Terrain begibt!

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20. November 2008 01:24

Schwarzes Loch GM

walter hedderich (walter339)

Zitat Vorredner: daß ein Unternehmen über 566 Mio. Aktien bei 2 $ die Aktie zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Schnäppchen ist. Na, da empfehle ich mal einen kurzen Blick in die GM-Bilanz. Total bescheuert ist der Aktienmarkt nun auch nicht. Eigenkapital negativ mit 60 Mrd USD bei 170 Mrd Schulden und heuer bereits 25 Mrd Verlust, das laufende Quartal nicht gerechnet. Geschenkt wäre viel zu teuer. Die 500 Mios von Hessen heute und die ein, zwei Mrd die der Bund noch geben wird werden in diesem schwarzen Loch praktisch ohne Effekt verdampfen. Aber was solls, wir haben den Amis ja schon an die 200 Mrd über unsere Landesbanken ohne Gegenleistung rübergeschoben, da kommts hierauf auch nicht mehr an. Ein Kapitalismus ohne Pleiten ist wie Kommunismus mit Reisefreiheit, eine Unmöglichkeit. Asbeck hat durch seinen Büttenauftritt (Karneval läuft bereits) seine braven Aktionäre gerade mal kurz um 20% ihres Aktienwertes gebracht, dafür werden sie ihn lieben.

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19. November 2008 18:57

Schlimm so einen Nachbarn zu haben - man weiß immer wann er vorbeifährt

Dietrich Wollheim (tillwollheimgmx.de)

zum Glück gibt es nicht viele Parvenues, die ihren Neureichtum so primitiv zur Schau stellen müssen - sönst wären alle Bemühungen den Verkehrslärm zu reduzieren perdu! Es ist aber natürlich auch ein Fehler der Regierung, daß solche Krach-Exhi-Autos überhaupt erlaubt sind. Wenn er dann mal einen Opel Insignia fahren würde, könnte ich ihm Respekt zollen! Aber es ist klar: auch dieses Übernahme Angebot für Opel ist schlicht Exhibitionismus - einer der erlaubt ist, obwohl er viel mehr stört als der verbotene :-)!!

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19. November 2008 18:51

Lieber KRN, natürlich fällt jemandem auf ...

Rolf Huchthausen (huchthausen)

... das ein Unternehmen über 566 Mio. Aktien bei 2 $ die Aktie zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Schnäppchen ist. Darin sind alle Grundstücke, Anlagen-Kapitalstock, etc. enthalten. Und das ist GM gesamt. Im Grunde ist das Angebot an GM gut. Darüber hinaus ist der Mief in den Stuben der Automobilbauer so gewaltig, dass es erst externen Drucks bedarf, um wieder in Entwicklung und Marketing zu denken. Heute denken Forster und Wagoner, wir sind so groß, wir können mit dem Schreckensgespenst von Millionen Arbeitslosen jeden erschrecken. Wenn der Irrläufer durchgeht, gibt es eine satte Bonuszahlung und der Fisch ist geputzt. Und wir machen dann weiter wie bisher. Bravo, Asbeck, ob wir nun Milliarden in Banken und Autobauer versenken oder wirklich einmal unternehmerischen Wagemut mit Steuergelder belohnen. Für die Steuerzahler ist es dasselbe. Opel ist längst Marktbereinigung und kein Sanierungsfall mehr. Das sich die Analysten überschlagen, ist ihrer eindimensionalen Vorstellungskraft geschuldet, die springen immer nur auf rollende Züge. Am Standort kann Innovation umgesetzt werden anstelle vom Bau langweiliger Ladenhüter. Dazu kommen Patente, Materialforschung, etc. Infrastrukturanpassung also Bauindustrie, usw..

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19. November 2008 18:49

@ Herr Dingel

Thomas Spaniel (Echnaton1970)

Herr Dingel, Sie schreiben "Die Erfolgschance ist weit größer als 70% wenn die Potentiale OPEL und Asbeck sich addieren." Diesen Synergie-Effekt mit > 70 % Erfolgschance muessten Sie mir dann doch mal bitte erklaeren. Bisher war mir naemlich nicht bekannt, dass Opel ein Solarauto zur Serienreife entwickelt, aber vielleicht habe ich da auch was verpasst??

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19. November 2008 18:31

Endlich mal ein Unternehmer, der nicht herumjault, sondern die Chance sieht!

Stefan Schaller (hnosteve)

Man sollte ihm Opel geben, allerdings nicht zu diesem Preis! In einem Land mit Vollkaskodenken Sticht Asbeck als Macher angenehm heraus.

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19. November 2008 17:52

OPEL AG, Übernahme durch Frank Asbeck.

Siegfried Dingel (dingel36)

Man kann nur wünschen, dass OPEL in die Hände eines Unternehmers kommt und so verhindert wird, das Scharen von nichtwissenden Schlauköpfen hier wie in USA, ein Unternehmen mit diesem Potential zu Tode quälen! Mut und schnelles Handeln sind gefragt und werden zielführend sein. Die Schar der sich jetzt bereits formierenden Bedenkenträger weiss gar nicht was das ist - Unternehmerischer Mut. Asbeck sieht die Chancen alle anderen ergehen sich in Risikobetrachtungen. Also helft ihm das Schätzchen zu erwerben - Frau Kanzlerin Merkel, Herren Minister Glos, Steinbrück, Herren Ministerpräsidenten Koch, Althaus, Rüttgers u.A.m. Die Erfolgschance ist weit größer als 70% wenn die Potentiale OPEL und Asbeck sich addieren. Die Signalwirkung in der jetzigen krisenhaften Situation wird gewaltig sein, der politische Erfolg unermesslich. Sie haben es in der Hand und Sie können es, das wäre wirklich "soziale Marktwirtschaft" . Siegfried Dingel

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19. November 2008 17:08

Fällt denn niemandem auf ...

Rüdiger Noll (krn)

wie absurd dieser Vorschlag ist? Mit ein wenig Zahlengefühl müßte man doch erkennen, daß die Grundstücke, Maschinen und sonstige Werte der Firma Opel viele Milliarden Euro wert sind. Und dann kommt einer, der sich selbst "Sonnenkönig" nennt (das sagt schon alles!), mit einem solch schwachsinnigen Vorschlag daher. Diese Meldung hätte sofort in den Papierkorb gehört und es erschreckt mich, daß die Medien auf so einen Blödsinn einsteigen. Das Vertrauen in Unternehmensführer welche mit solch hirnrissigen Vorschlägen in den Schlagzeilen stehen fehlt mir und ich verstehe jeden sehr gut, der diese Papiere aus seinem Depot entfernt.

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