Eine dieser neuen Ideen, die sich durchgesetzt hat: Beachvolleyball - auch bei strömendem Regen im Bikini gespielt

Olympische Spezialisierung

Raus aus der Sonnenfinsternis

Und nun: vier Jahre warten. Ginge das nicht jährlich: Olympia? Was nützen Athleten, die sich vier Jahre lang unsichtbar in seltsamen Spezialdisziplinen abarbeiten? Nur um irgendwann zum Strichlein im Medaillenspiegel zu werden? Der Zuschauer will Sport, von dem er jede Woche etwas hat. Von Christian Eichler

Lesermeinungen zum Beitrag

31. August 2008 17:55

„Braucht die Welt Sportler, die so selten auftreten wie eine Sonnenfinsternis?“

Matthias Cantow (mc005)

„Über die Hälfte der Spiele 2008 bestand aus Disziplinen, die man erst 2012 wieder bemerken wird.“ Vielleicht sollte der Autor einmal überlegen, woran das liegt? Solange internationale Titelkämpfe in solchen (und nicht nur in „teuren, technologischen Künstlichkeits-“)Sportarten zuungunsten zweit- und drittklassiger Fußballspiele den Sendeplatz räumen müssen, können sie von den Zuschauer nicht wahrgenommen werden und schon gar nicht deren Interesse wecken. Es ist auch absurd, die Förderung einer Sportart vom so durch die TV-Programmdirektoren – Sport findet nun mal hauptsächlich im Medium Fernsehen statt – beeinflussten Kriterium „Schauwert“ abhängig zu machen. So brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn bei Olympischen Spielen wirklich attraktive Sportarten ohne oder nur mit chancenloser deutscher Beteiligung stattfinden und wegen der so fehlenden Spannung die nächsten vier Jahre völlig aus dem Programm und damit der Wahrnehmung der Fernsehzuschauer gestrichen werden. Eine Streichung der ohnehin gekürzten Mittel würde einen Teufelskreis in Gang setzen, der in einigen Jahren nur noch eine Handvoll Sportarten übrig ließe. Sport in seiner ganzen Vielfalt ist mehr als bloße Unterhaltung oder Bühne für das Marketing der Sponsoren.

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31. August 2008 14:26

weniger ist mehr?

kwiesatz haderach (kwiesatz)

? mehr sport sehen wollen aber weniger in den sport investieren? liegt es an den sportlern, dass intendanten und redakteure nur alle vier jahre etwas von ihnen zeigen? die sportler die an großen wettkämpfen teilnehmen betreiben ihren sport 24/7 und jede sportart hat auch ihre wettkampfsaison, ihre jährlichen höhepunkte und ihre sehenswürdigkeiten. ...und alle wären glücklich darüber, wenn ihre sportart nur ein bruchteil des interesses bekäme, dass dem fußball zuteil wird. es sind nicht die sportler, die sich verstecken oder die verbände - es sind die medien zu wenig werbeeinnahmen befürchten... ich habe mich sehr über diesen artikel aufgeregt, weil ich ihn als herablassend und beleidigend für alle profisportler und betreuer empfinde. der gescheiterte versuch sich dabei auch noch lustig zu machen zeugt in meinen augen von massiver unsportlichkeit. my 2ct

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31. August 2008 12:01

Olympische Sportarten nach Zahl der Aktiven ausrichten...

Michael Meier (never1)

...dann regelt sich dieser Sachverhalt quasi von alleine. AUch ich frage mich, ob Ringen, Gewichtheben, Schiessen u.ä. teuer in die Sportförderung muss.

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