
etwas wesentlich Wichtigeres an, wie jene Krankenversicherung, von deren echtem Nutzen wir tatsächlich nichts wissen können (also ganz im Sinne Ihrer Vorhaltungen ;-). Er spricht die Umweltprobleme an, die China produziert und die ein Mass angenommen haben, für welches - zum Beispiel - eigens die Skala möglicher Verschmutzungsgrade von Fliessgewässern um eine zuvor unbekannte Stufe erhöht werden musste. Selbst wenn man also ihren Gedankengängen folgen wollte (was ich keinesfalls tue), dass alles, was in China passiere, halt einfach Innenpolitik sei und uns nichts angehe - worunter dann logischerweise auch sämtliche Rechtsstandards bis hin zur klaren Trennung der drei Gewalten fällt! - , ist die Umweltfrage in dieser klein und immer schmutziger gewordenen Welt kein Problem, das einfach an einer Grenze (sei es die eines Staates oder jene eines beschränkten Vorstellungsvermögens) halt machen wird. Es trifft alle: Die arroganten "Besserwessis" wie auch die ernsthaft Besorgten, die überzeugten Weggucker oder plumpen Amibasher bis hin zu den fleissigsten Peking-Bejublern. Ganz abgesehen davon, dass der "Wallmart-Effekt" schon seit Jahren zu greifen anfängt... Was sich aber ganz offensichtlich gemütlichst verdrängen lässt.

Es fällt mir und sicherlich anderen Lesern auch, sehr schwer nachzuvollziehen, was die Message des Beitrages von Stefan Sell v. 30.8.08 sagen will. Berührt werden darin ausschließlich innerstaatliche Regelungen oder meint er, dass sich Europäer besserwisserisch mit Fragen befassen sollten ,ob und wenn ja, welcher Krankenversicherungstyp in China ein- oder fortgeführt werden soll? Herr Sell, Sie haben das Ursprungsthema leider voll verfehlt.

Wir werden sehen, was diese "Krankenversicherung" wirklich bedeutet. Wenn es sich dabei nur um einen Gutschein für zwei Tabletten Aspirin handelt, ist sie nichts wert. Ansonsten halte ich die staatlich tolerierte massive Umweltverschmutzung - und Umweltzerstörung für erheblich schädlicher, als das mit einer Mini-Krankenversicherung kompensiert werden könnte. Übrigens hat schon Bismarck versucht mit sozialen Trostpflastern die Gegner zu besänftigen - erfolglos. Es bleibt dabei: Wirtschaftliche Erfolge ohne Fortschritt bei den Menschenrechten ist belanglos.

Westeuropäer sind seit Jahrzehnten mit TUI & Co auf Entdeckungsreisen. Wir schlendern über Basare, sind vielleicht sogar arrogant gegenüber dortigen Einheimischen und leben im Ausland i. d. Regel in einem abgeschotteten Areal. Der erbärmliche Nahrungsmittelaustausch auf dem dortigen Markt dient als Video- oder bunte Fotokulisse. Von lauwarmen Mitleid begleitet. Verbandelt sind wir deshalb aber nicht im Entferntesten. Die wahren Verhältnisse lernen wir ohnehin nie kennen. Die "Anderen" sind unsere Dienslteister. Kaum einer von denen würde unsere Kulturinhalte übernehmen wollen. Für die dortigen Geschäftemacher sind wir mehr oder weniger willige Konsumidioten. Auch gegenüber China sollten wir uns Besserwisserisches abgewöhnen, keine aufklärerischen Sinnsprüche oder amerikanische Demokratieverständnisse verbreiten, denn wir sind keine Missionare, wollen das, wenn wir klug sind, auch nicht werden. Und deren Innenpolitik geht uns erst einmal nichts an. Wenn wir helfen wollen, sollen, müssen, wäre es intolerant oder kindisch, nach der Einstellung der Hilfeempfänger zu fragen. Kulturen verbreiten und verändern sich völlig anders, in der Regel nicht...und erst recht nicht über die BILD - Zeitung oder andere Boulevard"ismen".

Obwohl ich mich natürlich etwas scheue. Denn ich möchte nicht glauben, dass damit einfach erlärt werden könnte und sollte, dass "wir" halt einfach "weiter" seien, als die "Gelben". Lassen Sie mich den Gedanken aber trotzdem weiterführen: Im Gegensatz zu Rom oder Athen, sind wir einfach viel enger verbandelt mit China. Zwischen der Seidenstrasse und dem Datenhighway besteht bereits ein Riesenunterschied. Zwischen Karawanenkamelen und riesigen Containerschiffen erst recht. Im Gegensatz zu den Wirtschaftsverflechtungen des römischen Reiches ist es ja nicht so, dass wir von fernen Ländern - welche die Römer selbst niemals betraten und somit auch nur einen lächerlich marginalen soziokulturellen Austausch bewirken konnten! - Dinge importieren, die es bei uns einfach gar nicht gibt; also z.B. Seide oder Weihrauch. Wir importieren ausschliesslich Güter, die wir hier genau so gut, wenn nicht besser produzieren könnten. Bloss nicht so billig. Und das wiederum nicht, weil wir hier diesen anderen gesellschaftlichen Konsens gefunden hatten, der uns nun verloren zu gehen droht: Wandel durch Handel! - Aber in die vollkomen falsche Richtung, die weder uns noch den chinesischen Arbeitnehmern zu gönnen ist. Wir MÜSSEN auf Rechts-Standards bestehen!

Mein Vorredner vergisst die europäische Zeit vor der französichen Revolution, in der Gewalt, Bevormundung, Rechtlosigkeit und Menschenverachtung, gerade vom selbstherrlichen Adel ausgehend, üblich und verbreitet waren. Von Bürgern im Jahre 2008 zu sprechen, wenn man die Bewohner der 1,3 Milliarden großen Population "Chinesen" meint, verrät den Geist von 1789 oder den von Rom oder Athen... Die kannten immerhin "Barbaren". Also nochmals: Was wollen Sie mit (nur hier!) wohlklingenden Worthülsen in einer völlig anderen Kultur? Demokratische Errungenschaften sind für China (noch) unverständlich. Und, wie hätten unsere absolotistischen Herrscher seinerzeit wohl reagiert wenn damals die "Gelben" gekommen wären um ihnen vorzuhalten, wie sie mit dem Volke umzugehen haben? Und, noch hübscher: sonst bekämen sie keine Seidenstoffe mehr... Alles zu seiner Zeit, alles in seiner Zeit. Billige Vor- /Urteile, gerade über beklagenswerte Zustände in anderen Kulturen, können keinen Millimeter weiter führen. Steinmeier könnte vielleicht mit der Führung anregend diskutieren... Wenn er für Chinesen in diesen Fragen, und nur darin, kompetent ist. Ich habe da ein paar Zweifel.

"Sie brauchen keine Bevormundung von dem Westen" - Nein. Ganz gewiss nicht. Es kann allerdings schlecht "Bevormundung" genannt werden, wenn bloss im Westen über Themen berichtet werden darf, welche die chinesischen Bürger zwar direkt betreffen, daheim aber auf keinen Fall ausgesprochen werden können. Oder es geht ab hinter schwedische Gardinen (siehe Dissidenten, die einfach bloss auf Rechte von Chinesen aufmerksam zu machen versuchten). Jene Chinesen, welche die Willkür ihres Regimes trifft, sind sehr froh darüber, wenn zumindest im Westen über sie berichtet wird. Ist für diese Situation das Wort "Bevormundung" gerechtfertigt? Durch den Westen gar?! Der chinesische Staat verhindert doch mit Willküranordnungen bis hin zu nackter Gewalt gegenüber den eigenen Bürgern, dass auch nur über Unstimmigkeiten berichtet werden könnte. Er schaltet bewusst - und absichtlich über die Köpfe der Betroffenen hinweg! - die Möglichkeit aus, dass sich die chinesische Öffentlichkeit mit bestehenden Problemen selbst auseinander setzen kann und verhindert damit jede Selbstregulierung. DIESES Vorgehen nennt man zu Recht "Bevormundung". Gerade das dem Westen vorzuwerfen, wäre lächerlich... Wenn es nicht so brutal menschenverachtend wäre!

Kritik ohne fundierte Hintergrundwissen auszuüben ist einfach, zumal Kritik an China zurzeit sehr In ist. Aber es stellt sich auch die Frage, wie die chinesischen Bürger, die ja in diesem Land leben über ihr eigenes Land denken. Sie brauchen keine Bevormundung von dem Westen, das über ihre all so schlimme Menschrechtslage beklagt und sie kaum zu Wort kommen lassen. Es wird einfach über ihren Köpfen hinweg über sie diskutiert. Das ist, wie ich finde auch eine Diskrementerung!

Dass die 700 Millionen Bauer eine Krankenversicherung vom Staat bekommen haben, dass eine schwere Krankheit nicht gleich dem Ruin bzw. Abrutsch in einen Schuldenberg bedeutet, dass man auch in so einem Fall genug Reis auf den Tisch bekommt, dass die Menschen auch in den ungelegensten Gegenden allmählich eine Stromversorgung bekommen zählt für Sie also nicht zu den Erfolgen in Sachen Menschenrechte?

Wäre es ev. auch humorig, wenn Sie als nächstes behaupten würden, Sie kennen einen Mann, der als Bauernjunge zu Sklavenarbeit in Ziegeleien gezwungen wurde, statt Lohn nur Schläge und Hunger erlitt, aber angeblich gar keinen Sinn für Arbeiterrechte habe? Wollen Sie uns ev. weis machen, dass die enteigneten Menschen der Staudammprojekte, denen Heim und Herd gegen leere oder wertlose Kompensationsversprechen abgenommen wurden, eigentlich gar keine Rechtsstaatlichkeit wünschen... Weil die sowieso nur westlich dekadent ist? Wollen Sie uns vielleicht ausführen, dass Sie z.B. eine Tibeterin kennen, deren Famlienangehörige (ebenso wie der Panchen-Lama als 6jähriger) einfach verschwunden sind, nachdem z.B. ein Bild des Dalai Lamas bei ihnen gefunden wurde, sie aber die Idee der Menschenrechte als blödsinniges Hirngespinst französischer Aufklärung ablehnt? Humorig ist das falsche Wort; okay! Absurd trifft es aber ganz gut. Und frivol ist es auf jeden Fall. Trotzdem wäre es schön, Sie würden etwas mehr Energie dafür verwenden, was es für den EINZELNEN heisst (oder halt auch nur heissen kann) in einem Willkürregime zu leben. Die Argumente der Profiteure zu übernehmen, hilft weder Ihnen noch mir und den Bewohnern Chinas schon gar nicht!

Wir diskutierenden Europäer blicken historisch auf die Kulturen der Griechen, der Römer, auf Rethoriker zurück, doch schon Karthago war eine dem Senat unpassende Welt...Und dann durchliefen wir noch die Aufklärung... Was soll erreicht werden, wenn wir heute, 2008, "die Chinesen" mit unseren Worthülsen zuschmeißen? Ich zitiere aus den Beiträgen: "Bürger" - "Menschenrechte" - "Toleranz" -- "Rechtsstaat" - "Willkür"- "Selbstregulierung" Fragen wir doch einmal, welches Menschenbild der Chinese von sich hat und für sich reklamiert. Fragen wir, wie Chinesen mit den (überhaupt bekannten?) Inhalten der zitierten Begriffe ohne Not umgehen. (Perspektive "von unten" und "Perspektive von oben"...) Ich kenne eine Chinesin, die im Tischtennis (Staatsinternat) zur Studentenweltmeisteirn herangezogen wurde. Morgens bekam sie ein Glas Wasser, wenn sie gut geleistet hatte, anstelle des Wassers: Kuhmilch. Sie ist (heute ca. 40 Jahre) erstaunt, wenn wir darüber staunen... Ist das humorig?

Danke für Deinen aufschlussreichen Kommentar. Da Du mich darin ebenfalls Duzt - diese Verhalten bei mir aber anprangerst - kann ich Dich leider nicht ernst nehmen. Und Toleranz für die Verherrlichung und Verharmlosung der DDR und die bringe ich gleich gar nicht auf. Für Isolationismus und Selbsthass habe ich ebensowenig Verständnis. Genau so beeindrucken mich die wirtschaftlichen Erfolge Chinas nicht, da sich an der Menschenrechtssituation nichts verbessert hat.

"Was haben die Chinesen mit der Kultur der Griechen, des Abendlandes und der so jungen amerikanischen Kapitalisten-Kultur zu tun?" Auch der zweite Teil dieser absurden Aussage (Stichwort: entrechtete Arbeitssklaven) wäre mit Leichtigkeit zu zerpflücken. Aber angesichts der Komik beschränke ich mich auf den ersten Teil.... Wo kommt die olympische Idee, die China so obsessiv für sich zu instrumentalisieren versuchte, gleich noch mal her?

Klingt mir ein Bisschen zu sehr nach dem immer wieder bemühten "Autobahn"-Argument (als Beispiel dafür, was der gute Adolf doch auch Positives getan habe). Ich möchte die erwähnten Errungenschaften nicht in Abrede stellen (obwohl wir uns trotzdem vergegenwärtigen sollten, dass in einem Land, das keine freie Presse kennt, die Behauptung, dass nirgends mehr gehungert würde, überhaupt nicht zu überprüfen ist). Und ich würde meine Haltung sogar ernsthaft einer Prüfung unterziehen, wenn mir jemand ernsthaft einen Zusammenhang darlegen könnte, wieso diese Fortschritte nun einmal nur umsetzbar seien, wenn man tibetische Flüchtlinge, Frauen, Kinder, Alte, vor den Augen westlicher Bergsteiger weiterhin einfach abknallt wie die Hasen. Da dies nun einmal schlecht möglich ist, kann man doch den Kritikern nicht vorwerfen, dass sie darauf hinweisen, was in China schief läuft... Wenn das Regime dies den Chinesen selber nicht ermöglicht - und sich damit eben auch der Möglichkeiten zur Selbstregulierung beraubt! Die von Ihnen angesprochen Verbesserungen wären doch unter einer Regierung, die ihre Bürger nicht mit Willkürmassnahmen regiert, nicht schlechter, sondern in einem Rechtsstaat sogar besser - nämlich tatsächlich einklagbar - umzusetzen!

Hallo Stefan. Wie alt bist Du eigentlich, dass Du Dir erlaubst hier jeden ungefragt zu dudsen? Ein bisschen mehr Respekt wäre in Deinem Fall wohl angebracht. Aber wie Du schon kommentiert hast, Niemand ist perfekt, auch wir machen Fehler

Sie haben somit Ihre Grenzen der Toleranz gezeigt. Ich glaube nicht, dass Sie die (Ex-)SED/PDS/Linkspartei/Die Linke wirklich gut kennen, aber Ihre Art zu argumentieren nähert sich geanu die Intoleranz der (Ex-)SED, damit ist jegliche ernsthafte Diskussion mit Ihnen hinfällig.

Das so viel schlechtes und negatives über China berichtet wird, ist schon kaum auszuhalten. Unter seriösem Journalismus gegenüber diesem Land, das einfünftel der Menschheit ausmacht, würde ich etwas Anderes erwarten: Zum Beispiel die Erfolge, die das Land gemacht hat. Ich glaube, nur die Wenigsten wissen Bescheid über dieses Land und die Menschen: China hat in zwanzig Jahren über 300 Mio. Menschen aus der bitteren Armut herausgeholt. Es muss im ganzen Land niemand mehr hungern. China hat seit letztem Jahr eine allgemeine Krankversicherung für über 680 Mio. bzw. seit diesem Jahr für fast alle Bauer eingeführt, die die Krankenversorgung auch für die ärmeren Menschen sichert. Dies wurde im Jahr 2003 begonnen und bis jetzt fast ganz ausgeweitet. Bemerkenswert ist auch, dass selbst das reichste Land der Welt nicht schaffen könnte bzw. nicht willig ist für ihre Bevölkerung eine allgemeine Grundkrankenversicherung einzuführen, wobei China dies für die dreifache Gesamtbevölkerung der ganzen USA in kürzester Zeit bewerkstelligt hat. Das sind Fortschritte, die, wie ich finde, nicht unerwähnt bleiben sollten, zumal man nur mit den angehobenen Zeigefinger auf dieses Land deuten kann.

Ah, wie ich Deinen Ausführungen entnehme bist Du ein Anhänger der (Ex-)SED/PDS/Linkspartei/Die Linke. Schade, damit ist jegliche ernsthafte Diskussion mit Dir hinfällig.

China war in seiner Geschichte schon immer ein Eigenbrötler, der chinesische Instinkt bestand immer darin, Ausländern mit Misstrauen zu begegnen, sich von der restlichen Welt abzukapseln und seinen eigenen Weg zu gehen (was bei einem so riesigen Land auch nicht überrascht). Das hatte zum Teil verhängnisvolle Folgen. So verschlief China im 19. Jahrhundert die Industrialisierung, womit es zur leichten Beute der europäischen Großmächte und Japans wurde. Auch heute besteht wieder die Gefahr, dass China sich selbst ein Bein stellt. Denn solange sich die chinesische Führung politischen Reformen versperrt, wird China niemals sein enormes Entwicklungspotential voll ausschöpfen können. Die Chinesen glauben offenbar, eine kapitalistische Wirtschaft und eine kommunistische Diktatur ließen sich problemlos miteinander kombinieren. Doch das ist ein Trugschluss, und das chinesische Experiment, einander widersprechende ökonomische und politische Systeme miteinander zu verbinden, ist zum Scheitern verurteilt.

Man muss den Kommentatoren zurufen: Besinnt Euch auf den urspünglichen Artikel. China ist eine eigene Kulturwelt, von unserer deutlich verschieden. Was ist die eigentliche Schnittmenge, das unbestritten Gemeinsame? Wer Birnen mit den Maßstäben von Äpfeln vergleicht und umgekehrt, Äpfel mit den Maßstäben von Birnen, hat viel zum"Meckern". Dieses Mecker - Geräusch kommt ursprünglich von Ziegen. Und die haben ja bekanntlich schon immer gewusst, wie eine Wiese zu sein hat...

1. zitat: "Toleranz hat Grenzen - und zwar gegenüber der Intoleranz.", sagen Sie es dem putin und dem bush, und zwar sofort! 2. zitat: "Das war die Lektion der beiden Weltkriege, die wir begannen und beendeten." vergessen Sie es! die andere nationen haben aus dieser Lektion 'was gelernt, aber nicht wir!

woher diese agression? haben Sie mich überhaupt verstanden? ich glaube nicht, und ganau das ist Ihres problem und problem der gleichen leuten wie Sie. ich sage Ihnen mal ganz ehrlich, 1.wir haben 1936 gehabt, wir haben immer noch viele opfern nicht wieder gut machen können, sprich z.B. 'ne kleine rente für viele opfern und deren hinterlassenen, genug beispiele können Sie selber finden, danke demokratie und meinungsfreiheit. desswegen sollten wir noch lange mit uns selber beschäftigen anstatt den anderen eine lehre zu verpassen. wir sind immer noch schuldig, wir können es nicht weg schauen in dem wir den moralischen zeigefinger auf den anderen zu zeigen. 2. spätestens seitdem pferde-doping in hongkong haben wir uns vor der ganzen welt so was vom lächerlich vorgeführt, dass ALLE unsere aussage einfach wirkungslos und nicht mehr zu glauben sind, egal was wir jetzt tun, wir können nur noch unsere glaubwürdigkeit retten, in dem wir von jetzt an bis ewigkeit nie nie nie fehler solcher art machen, schaffen wir es? ich glaube nicht!

der rest der welt hat eben andere vorstellungen von>eine welt ...ein traum!!aber in europa sehen wir eben diese bilder,die uns zu einem negativen bild ueber china bringen. ist ist es nicht so? in 20 jahre werden bei ihnen 3 mrd menschen leben und dann brauchen sie die anderen nicht mehr zum handeln ,sie leben dann in einer eigenen welt und machen die grenzen dicht!gut das sie schon eine mauer haben.

Im Vorfeld der Olympiade hat mich das Befrachten einer sportlichen Veranstaltung mit vornehmlich politischen Themen gestört. Sportler, die sich jahrelang gequält haben, verdienen ein großes sportliches Fest. Aber die chinesische Bevölkerung war enttäuschenderweise garnicht an einem sportlichen Fest interessiert. Gabs kein Gold für China, sank das Interesse gegen Null. Leerere Stadien und damit miserablere Gastgeber hat man noch nie gesehen bei Olympia. Die Egozentrik der chinesischen Bevölkerung stimmt sehr nachdenklich.

@ xia liao (xialiao): Jede Regierung der Welt - egal ob deutsch, amerikanisch, sowjetisch oder chinesisch nutzt(e) die Olympischen Spiele zur Eigenwerbung und Propaganda. Da wir das schon seit 1936 kennen, könne wir auch ganz gut beurteilen, wie gut oder schlecht die jeweilige Show war. Nur ist eine Feier nicht alles, was ein Land oder eine Situation ausmacht. @ Hakan Kiyar (laudatio): Finde Dich damit ab, dass Kritik im Westen erlaubt ist! Wir ändern uns nicht, weil Du oder 1,3 Mrd. andere Chinesen damit ein Problem haben. 1. Klar haben auch wir Interessen - genau wie China. 2. Niemand ist perfekt, auch wir machen Fehler. Aber was die Menschenrechte angeht bestehen immer noch Welten zwischen dem Westen und China. 3. Jedes Volk muss seinen eigenen Weg gehen. Den ist auch der Westen gegangen - und am dessen Ende kam die Demokratie heraus. @ Karl Wilhelm Goebel (kwg1a): Wir behalten uns eine eigene Meinung vor. Und wir haben eine Meinung (mehrere sogar) bezüglich eures Verhaltens. Solltest Du Wert darauf legen von uns respektiert zu werden, dann solltest Du über diese Meinung nachdenken. Toleranz hat Grenzen - und zwar gegenüber der Intoleranz. Das war die Lektion der beiden Weltkriege, die wir begannen und beendeten.

Warum warnt Frau Kolonko vor der Gefahr antiwestlicher Toene? Hoeren sie im Westen erstmal auf mit ihren antichineischen Kampagnen. Was die Menschen hier stoert ist die Reduktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit hier auf Kommunismus, und Skandale. Die Wirklichkeit ist hier, eingeschlossen die Partei, viel facettenreicher als das im Westen wahrgenommen wird. Es ist schlicht unertraeglich, dass das Motto "eine Welt, ein Traum in Verschiedenartigkeit" in den Schmutz gezogen wird. Kommt niemand im Westen auf die Idee, dass das das ernst gemeint sein koennte, oder will man zur "Pax Americana" keine Konkurrenz zulassen, weil man dann zugeben muesste, dass das der Friede der Waffen zur Gleichschaltung der Welt ist. Die chines. Bevoelkerung ist friedfertig und verachtet Militaerisches: aus gutem Stahl macht man keine Naegel, aus guten Menschen keine Soldaten. Der Westen sollte sich schnellstens von seinem ueberkommenen Chinabild des Kalten Krieges verabschieden und ein realistisches Bild gewinnen. Es waere die vornehmliche Aufgabe der Presse, Aufklaerung zu betreiben, und nicht die wohlfeile Bedienung kleinbuergerlicher Vorurteile und Aengste.

Erfolg ist doch eben immer noch eine Definitionssache....

Es war nicht nur für die vielen Ausländer ein Fest. Und Millionen von Chinesen, bewiesen, was im Kollektiv mit Begeisterung möglich ist. Wer hat das Recht, diesem Volk Demokratie zu oktroyieren? Was haben die Chinesn mit der Kultur der Griechen, des Abendlandes und der so jungen amerikanischen Kapitalisten-Kultur zu tun? Wer wirklich tolerant ist, kann zusehen, wie sich dieses Volk, dessen Historie älter ist als die des Westens und 15,75 mal mehr Menschen umfasst als Deutschland seinen historisch ebenfalls ganz anders vorgezeichneten Weg sucht und vermutlich findet. Ihr deutschen Redner und Schreiber, redeti nicht nur von Toleranz, sondern übt sie aus. Das wäre ein vorbildliches Signal. "Nationalismus", was ist das für ein Wort? Können Chinesen damit wirklich etwas anfangen?

1.weil ich da ganz andere Motive vermute 2.weil die Anwendung der Menschenrechte vom Westen sehr heuchlerisch eingesetzt werden (Saudi-Arabien,Ägypten ,Libyen) 3.China seinen eigenen Weg gehen soll; wieviele Länder auf der Welt gibt es denn schon die der westlichen Vorstellung einer parlamentarischen Demokratie entsprechen? Nur eine Handvoll! Sind die Bevölkerungen da zu blöd für oder kann es dafür auch anderen Gründe geben wie zB das sich in manchen Ländern eine sog. Streitkultur nicht kompatibel mit der Bräuchen un den Traditionen der einheimischen Bevölkerung erweist? Diese Länder müssen halt einen anderen Weg finden.

"...da ja der Dalai Lama und seine Anhänger der chinesischen Führung ihre Spiele fast verdorben hätten". warum will man einfach nicht anerkennen, dass die spiele nicht nur der führung sondern auch vielen vielen normalen chinesen und der welt gehörten? es scheitert eigentlich alles an diesem punkt, wann will man das alles verstehen und dem entsprechend verhalten bzw. berichten?