„Unsere Frauen retten die belgische Ehre”: Belgiens einzige Olympiasiegerin Tia Hellebaut

Bilanz bei Deutschlands Nachbarn

Sogar noch hinter Teppichland

Europa - ein Gewinner von Peking. Die Starter der EU-Staaten gewannen 87 Goldmedaillen, genau so viele wie China und Amerika zusammen. Doch die individuellen Bilanzen fielen zwiespältig aus. Von Christian Eichler

Lesermeinungen zum Beitrag

26. August 2008 19:02

Europa-Nationalismus.

bernd ullrich (demokrat2)

Mensch Meier! Wir die Gewinner! Wir können stolz sein! Wir sind besser, als die anderen. Natürlich kann jeder erfolgreiche Athlet stolz auf seine Leistung sein. Warum sich der Stolz dann auf das ganze Land ausbreiten soll, war mir noch nie verständlich. Auch ich freue mich, wenn ein Mensch nach hartem Trainung die Früchte seiner Anstrengungen erntet. Der Sieg bedeutet aber nicht den Triumpf über andere. Wer den olympischen Gedanken so definiert, hat ihn wohl nicht begriffen. Der Ansatz für "Europa - ein Gewinner von Peking" beschwört einen Gedanken. Wir Europäer sind noch lange nicht so weit. Und die FAZ tut gerade nicht viel dafür, dass sich das ändert.

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26. August 2008 10:12

Bilanz bei.....

Bevan Engelbrecht (bevan)

Hut ab für Hwerr Roeske. sie haben es sehr genau formuliert. Vielen dank für diese betrachtungsweise.

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26. August 2008 09:41

Das Sportsystem funktioniert!

Rolf Huchthausen (huchthausen)

In Peking waren 204 Nationen in 302 Entscheidungen im sportlichen Wettbewerb. Allein schon deshalb streut die Medaillenverteilung besser als zuvor, 88 Nationen mit zumindest einer Medaille. Und allein das ist schon ein hevorragendes Ergebnis, Sport fasziniert jeden! Das IOC verteilt hohe Anteile der finanziellen Überschüsse aus den Spielen auf die Verbände. Und diese fördern ihren Sport weltweit, Sportinfrastruktur, Trainingscamps und Sportleraustausch. Auch das ist gut. Was zählt, ist die unterschiedliche Motivation an einen Sport heranzugehen. Bei der überragenden Anzahl von Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Nationen wundert die hohe Anzahl von Medaillengewinnern nicht. Fraglich wäre diese hohe Medaillenanzahl, wenn sich Europäer in Ausscheidungswettkämpfen für Olympia zu qualifizieren hätten. Aber so wie es ist, ist es doch auch gut, oder? Was China anbelangt, stelle ich mir in dem einen oder anderen Fall die Frage, ob die Sportler freiwillig antraten oder in ein Erfolgssystem gepresst wurden, um auf die geforderten 50 Goldmedaillen zu kommen. Daher fiel die Freude erheblich bescheidener aus bei Gewichtheberinnen, Ringerinnen, etc. Lieber tot als Zweiter! Und das kann es ja nicht sein!

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25. August 2008 20:51

Schön, wenn Europa so gut abschneidet, obwohl........

wolf haupricht (emilgilels)

hier die Chancengleichheit, insbesondere mit Peking, nicht vorhanden ist. Man sollte aber nicht nur die Medaillen als einzigen Nachweis sportlicher Ansätze im Sinne eines Breitensports heran ziehen, sondern auch die Plätze 4 bis 6 oder sogar bis 8 (Finalteilnahmeberechtigung). Dann sähe es sicherlich noch besser für Europa aus.

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