13. August 2008 Bei einer Probe für die spektakuläre Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking ist vor mehr als zwei Wochen ein Ensemble-Mitglied drei Meter in die Tiefe gefallen und schwer verletzt worden. Wie chinesische Medien erst am Mittwoch berichteten, könnte die prominente Tänzerin Liu Yan nach dem Unfall womöglich für immer gelähmt bleiben.
Der Generalsekretär des Organisationskomitees, Wang Wei, bestätigte den Unfall. Er wisse aber nicht, ob die 26-Jährige gelähmt sei oder nicht. Sie wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Liu Yan war für den einzigen Solo-Tanz ausgesucht worden
Die Tänzerin war laut Shanghai Daily am 27. Juli bei einer Probe von einer beweglichen, drei Meter hohen Bühne gefallen und liege nun in einem Krankenhaus der Volksbefreiungsarmee. Ihr Zustand sei stabil. Die Tänzerin habe sich einen Brustwirbel verletzt und sei nun unterhalb der Hüfte gelähmt.
Nach Angaben eines Arztes könnte Liu Yan möglicherweise wieder gehen lernen. Ihren Beruf werde sie voraussichtlich aber nicht mehr ausüben können. Liu Yan sei seit ihrem neunten Lebensjahr als Tänzerin erfolgreich und vom Direktor der Eröffnungsfeier Zhang Yimou für den einzigen Solo-Tanz während der Zeremonie ausgewählt worden. Der bekannte Regisseur besuchte die Verletzte laut Medienberichten zusammen mit anderen Organisatoren im Krankenhaus.
Text: sid
Bildmaterial: AFP