Viele Hochschulen sind mit ihrem Namen nicht zufrieden und suchen eine neue Bezeichnung für sich selbst. Nicht immer tun sie sich damit einen Gefallen. Denn oft kommen am Ende statt einfallsreicher Namen Wortungetüme dabei heraus. Von Sebastian Balzter
Der Wissenschaftsrat empfiehlt den Aufbau neuer Institute für Islamische Studien. Zwei Universitäten haben diesen Weg schon eingeschlagen. Zündstoff aber enthält der Vorschlag für die Beiräte. Von Regina Mönch
Die Burg Giebichenstein in Halle gilt als einer der besten Orte, um Kunst und Design zu studieren. Wer sich an dieser Hochschule einschreibt, macht es aus Leidenschaft - und ohne zu wissen, was danach kommt. Von Julia Löhr
Großbritannien ist für viele Hochschulreformer vorbildhaft. Dort glauben viele stark ans schnelle, marktkonforme Studieren, an den so genannten Impact, den ein Studium haben muss. Wohin das führen kann, zeigen Londoner Pläne, die das Ende der Wissenschaftsfreiheit wären. Von Christopher Metcalf
Deutschlands Unis sollen internationaler werden, lautet die Devise. Ein Fall aus Frankfurt stellt die schönen Worte in Frage. Denn wenn die Abschiebung ausländischer Studenten droht, gilt erstmal: Recht ist Recht, gute Noten helfen nicht. Von Sascha Zoske und Sebastian Balzter
Als 2002 an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen die erste Vorlesung für Kinder stattfand, rechnete wohl niemand damit, dass die Idee so schnell so große Kreise ziehen würde. Mittlerweile gibt es Kinderuniversitäten fast in jeder Stadt. Wie viel Wissen sie vermitteln, ist jedoch fraglich. Von Sabine Hildebrandt-Woeckel
Wie eine Monstranz trägt die deutsche Universität die Humboldt-Formel der Einheit von Forschung und Lehre vor sich her. Doch empirische Studien finden kaum einen Zusammenhang zwischen der Güte von Lehre und Forschung bei den betreffenden Personengruppen. Von Christian Hilgert
Zusammen sind wir stark: Das ist die Idee von Kooperationen zwischen Hochschulen. Für Studenten lohnen sich Netzwerke wie Eucor und CEMS - trotz einiger Hürden. Von Sebastian Balzter
Wer Wirtschaftswissenschaften studiert und seine Zukunft in der Entwicklungshilfe sieht, hat die Qual der Wahl: Den Königsweg für die Karriere gibt es nicht. Dafür eine ganze Menge Möglichkeiten. Von Nadine Bös
Sauftouren sind ein Ritual für Erstsemester in Großbritannien. Unternehmen bieten sie gar in organisierter Form an: Zehn Kneipen am Abend, Getränke für ein Pfund - da geht der Alkoholpegel schnell in die Höhe. Nun wächst die Kritik. Von Anna Loll
Britische Eliteunis gelten als die besten in Europa. Auch viele Deutsche zieht es nach dem Abitur auf die Insel. Aber auch dort ist nicht alles Gold, was glänzt. Oft brauchen Studenten eine große Portion Selbstbewusstsein - und Durchhaltevermögen. Von Anna Loll
Wer hat versagt, wenn ein Studium abgebrochen wird, und hat überhaupt jemand versagt? Die Abbrecherquote allein macht noch keine eindeutige Aussage. Der Studienabbruch kann auch das positive Ergebnis eines Lernprozesses sein. Von Jürgen Kaube
Viele Managerschulen verlangen von Bewerbern die Teilnahme am Graduate Management Admission Test (GMAT). Der Test hat seine ganz eigene Logik. Darauf sollte man sich vorbereiten. Von Sebastian Balzter
Frankreichs Präsident Sarkozy wünscht, dass die grandes écoles, also Eliteinstitute wie Ena, Ecole Polytechnique, Centrale oder Essec verstärkt junge Migranten oder sozial Benachteiligte ausbilden. Doch die grandes écoles wehren sich gegen Quoten. Von Michaela Wiegel