Mary Ruppert

„Die richtige Wahl“

Mary Ruppert

Mary Ruppert

10. Dezember 2007 

Ich bin 41 Jahre alt und haben mich an der Hertie School of Governance für den „Master of Public Policy“ eingeschrieben. Für mich war die Hertie School erste Wahl - ich wollte Public Policy in Berlin studieren, Hertie bot ein tolles Programm an und hatte außerdem die Arbeitssprache Englisch als Bonus.

Ich bin Rechtsanwältin und habe mehrer Jahre im amerikanischen Justizministerium gearbeitet. Außerdem habe ich ein Jahr lang beim National Security Council mit Policy-Themen gearbeitet. Ich möchte mich in meiner Karriere auch künftig stärker auf die Policy-Seite konzentrieren. Denn obwohl ich mich auch gerne mit juristischen Fällen beschäftige, möchte ich breitere Themen bearbeiten. Ich glaube, das MPP-Programm der Hertie School wird mich in eine exzellente Ausgangsposition für dieses Ziel bringen.

Einige Dinge gefallen mir hier besonders gut. Die Studenten sind unglaublich verschieden, was für interessante Diskussionen in den Seminaren und Interaktion zwischen den Kommilitonen sorgt. Diese bereichernde Diversität ist wirklich ein Plus für Hertie. Ich finde auch die europäische Perspektive hier erfrischend. Ich hätte Public Policy in den Vereinigten Staaten studieren können, aber ich bin froh, es nun in Europa tun zu können. Hier bin ich mit europäischen Ansätzen zur Lösung von Problemen ausgesetzt und kann die Unterschiede kritisch miteinander vergleichen - hätte ich in den Vereinigten Staaten studiert, wäre das wahrscheinlich nicht so gut möglich gewesen. Schließlich ist Hertie eine kleine Schule mit einer sehr persönlichen Atmosphäre. Ich mag die kleine Größe der Klassen und die Flexibilität, die eine kleine Schule hat.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für Hertie. Soweit ich es verstanden habe, ist es in Deutschland ungewöhnlich, für ein zweites Studium an die Universität zurückzukehren, wenn man schon in den Vierzigern ist und zwei kleine Kinder zu Hause hat. Manchmal ist es eine logistische Herausforderung, in einem fremden Land und mit Kindern zur Graduate School zu gehen. Aber die Erfahrung lohnt sich sehr, und ich glaube, sie wird meine Karrierechancen in den Vereinigten Staaten verbessern. Für mich war die Hertie School die richtige Wahl.

Mary Ruppert ist Amerikanerin, zurzeit studiert sie in Berlin.

(Aus dem Englischen übertragen von Sebastian Balzter)



Text: F.A.Z.
Bildmaterial: privat

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