Vorsicht, Sprachwächter, selbsternannter

Niedergang der Sprache? Tatsächlich fallen Germanisten beim Grammatiktest durch, müssen noch Referendare den Konjunktiv büffeln. Dennoch: Junge Erwachsene sind heute sprachkompetenter als vor 40 Jahren. Von Andrea Herzig

Lesermeinungen zum Beitrag

04. September 2007 14:07
Interessant ...  
Martin Buchwald (Denken)

ist gerade der letzte Verweis "Das Klagelied vom schlechten Schüler".

Wie kann immer mehr erwirtschaftet werden, wenn doch die jeweils neue Generation immer fauler ist? Tatsache scheint eher zu sein, dass eine jeweils leistungsfähigere Generation die neu Heranwachsende zu immer noch mehr Leistung drängt. Das der Erfolgsdruck nicht unermesslich steigen kann muss klar sein.

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04. September 2007 10:17
Garnicht so abwegig ..  
Werner Hannappel (Brooce)

Dass die "heutige" Jugend im Durchschnitt bessere Sprachqualität haben soll als noch "wir" (Jahrgang 1953), halte ich für möglich ..
Ich habe es bei einem Sohn erlebt, dass seine Sprachkompetenz durch Beteiligung am Internet-Smalltalk und in Foren deutlich zugewonnen hat. Er ist ein Mensch, der kein Interesse an "Lesen" hat und hätte sich ohne Internet sicher nicht sprachlich weiterentwickelt. Das wird kein Einzelfall sein. Der Stimulus "Internet" fängt die auf, die früher "unbelesen" blieben.

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