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Bachelor-Mediziner: das fehlte noch ... Es ist schon schlimm genug, dass die Universitäten dieser vordergründigen "Modernisierung" ohne Rückgrat gefolgt sind. Aber jetzt zu meinen, es gäbe irgend eine Verwendung für einen Bachelor-Mediziner (oder Juristen) ist absurd. Das Medizinstudium bildet einen Rund-um Arzt aus, der beim Staatsexamen zumindest beim theoretischen Wissen in allen Fachgebieten auf seinem Kenntnishöhepunkt ist. Danach folgt die Facharztspezialisierung mit praktischem Erfahrungserwerb in diesem Fachgebiet und Vertiefung, um angesichts von Tausenden von Publikationen im Spezialgebiet auf dem neuesten Stand zu bleiben. In der Breite gelingt dies niemandem. Wie es auch einem KFZ Ingenieur nicht möglich ist, im Bereich zb des Software-Engeneering an der Spitze zu bleiben. Ich kann nur hoffen, dass unsere wissenschaftlichen Spitzenvertreter sich hier standhaft zeigen. Oder defätistisch konnte man auch sagen, es ist eh egal. Jeder rational denkende Mediziner, der nicht aus persönlichen Gründen an D gebunden ist, sollte angesichts der Perspektiven und Trends bei uns sowieso ins Ausland gehen.
Dr. med. U. Reinking |  | | | |
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