Studentenrabatte

Handy, Ticket, Girokonto

Studenten sparen sich bei vielen Banken die Kosten fürs Girokonto

Studenten sparen sich bei vielen Banken die Kosten fürs Girokonto

17. Oktober 2006 

Brasilianische Bikinis gefällig? Für Studentinnen gibt es die günstiger. Immerhin zehn Prozent vom Preis kann die Käuferin bei einem Internetversender sparen, wenn sie ihre Immatrikulationsnummer angibt. Auf diese Idee kommen aber nicht nur Bikini-Händler. Ob Handy, Kino oder Software: Der Studentenausweis ist die ultimative Rabattkarte.

Das fängt schon bei der Schaltstelle allen Geldes an, dem Girokonto. Das ist für Studenten bei vielen Banken kostenlos, die Kreditkarte gibt es billig dazu. Die Zeitung kostet für Immatrikulierte oft nur rund die Hälfte vom normalen Preis. Auch die meisten Zeitschriften haben einen Studentenrabatt im Angebot.

Mit dem Studentenausweis billig ins Theater

Konzerthäuser und Theater bieten meist billigere Studententickets an - manchmal aber erst an der Abendkasse. Computerprogramme kosten in der Studentenversion manchmal weniger als die Hälfte, das Betriebssystem Windows gibt es an manchen Universitäten sogar gratis. Wer gerne mit dem Handy telefoniert, findet bei den meisten Anbietern spezielle Konditionen. Oft gibt es dabei zusätzliche SMS.

Manche Dinge sind billiger, weil Studenten wenig Geld haben: Wer nicht viel verdient, kann sich von der Rundfunkgebühr befreien lassen. Wer das geschafft hat oder Bafög erhält, dem schenkt die Deutsche Telekom jeden Monat 6,94 Euro zum Vertelefonieren.

Internationale Ermäßigungen

Zum Thema

Auch international gibt es Ermäßigungen für Studenten. Um sie zu bekommen, sollte man den internationalen Studentenausweis "ISIC" besitzen. Ausgegeben wird er an fast allen Universitäten und in einigen Reisebüros in Uni-Nähe.

Doch nicht alles, was Studentenrabatt heißt, ist tatsächlich billig. Einige Läden schreiben das Wort über ihre ganz normalen Sonderangebote. Und manchmal ist das gleiche Gerät nebenan schon regulär günstiger. Wer wirklich Geld sparen will, sollte deshalb immer mit einem Auge auf die Preise in anderen Läden blicken.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.10.2006, Nr. 41 / Seite 56
Bildmaterial: picture-alliance / dpa/dpaweb

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2010.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Bleiben Sie pausenlos informiert. Mit den RSS-Services von FAZ.NET behalten Sie alle Nachrichten stets im Blick. Alle Informationen unter www.faz.net/rss-serviceVerlagsinformation

Bleiben Sie pausenlos informiert. Mit den RSS-Services von FAZ.NET behalten Sie alle Nachrichten stets im Blick. Alle Informationen unter www.faz.net/rss-service

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche