
...weil dort keinerlei - von einer Fachkraft angeleitete - aktive Auseinandersetzung mit den Wünschen, Fähigkeiten und Potentialen jedes einzelnen Schülers stattfindet. Diese wäre aber dringend nötig.
Wie in dem Artikel bereits erwähnt, nehmen Abiturienten oft ein Studium auf, weil es sich "ganz interessant angehört hat" (sie aber nicht wirklich informiert waren) oder weil sie seitens der Eltern in diese Richtung gedrängt wurden.
Sinnvolle Entscheidungen bezüglich der Studienwahl kann man aber nur treffen, wenn man sich zum einen im Vorfeld mit grundlegenden Fragen auseinandergesetzt hat wie "Was kann ich, was kann ich nicht, was macht mir Spaß", "Wie stelle ich mir mein ideales Arbeitsumfeld vor", "Wie wichtig ist mir der Verdienst", "Wieviel Verantwortung möchte ich übernehmen" usw. usw.
Zum anderen muss den Schülern dabei geholfen werden, die unglaubliche Flut an Informationen, die es zu den einzelnen Studiengängen und -möglichkeiten gibt, zu bewältigen und aus dieser Flut sinnvoll zu selektieren.