
Nach der Abschaffung der Autorität durch 68er und ff kann man nur noch hoffen, dass der letzte dieser Sorte seinen Marsch durch die Institutionen beendet hat und in Pension geht. Die Wiederherstellung von Ordnung und Disziplin an den Schulen wird allerdings noch eine weitere Generation brauchen.
Es kann doch nicht sein, dass Lehrer nur mit Security vor der Tür unterrichten können, dass lernwillige Schüler - immer noch die Mehrheit - von unwilligen Schülern am Lernen gehindert werden; dass intergrationsunwillige Türken und andere aus dem moslemischen Kulturkreis bestimmen, wie und ob Unterricht in Deutschland gemacht wird.
Die Debatte, ob diese oder jene Schulform die deutsche Schule beim Pisa-Test nach vorne bringt, ist doch völlig belanglos, wenn Lehrer nur noch 50 % einer Unterrichtsstunde unterrichten können, weil einige Schüler einen gelungenen Unterricht verhindern können.

Das trifft dann wohl nur für den Unterricht zu. In anderen Bereichen sind Lehrer als durchaus stritbar bekannt. Die Gerichtshöfe unseres Landes können davon manches Lied singen.
Im Übrigen sind solche Zusatzvorbereitungen eindeutig zu begrüßen. Ein Studium ersetzt zudem NIE die Praxis. Zu den Besonderheiten im Umfeld von Migrantenkindern gab es vor kurzem einen Artikel in der FAS. Hier wurden die Erfahrungen der holländischen Journalistin Margalith Kleijwegt in Amsterdam geschildert. Meines Erachtens lassen sich ihre Erfahrungen auf deutsche Großstädte eins zu eins übertragen.