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„Beinahe ausschließlich“ hätten Frauen angegeben, nach dem Examen Zeit für Kinderbetreuung aufgewendet zu haben anstatt zu arbeiten.
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Das bedeutet nichts weiter, dass diejenigen die angegeben haben fast ausschließlich Frauen sind (insgesamt waren es 30% der Befragten).
Das Ganze mal anders formuliert:
Beinahe ausschließlich gaben Männer an mit einem Teil ihres Lohnes Frau und Kind(er) zu unterstützen.
zugegeben ist es schwer, sich in dieser Materie zurechtzufinden. Am besten kommt man damit wohl klar, wenn man mit einem Minimum an Verständnis für die logischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge ausgestattet - also ein Mann ist.
Dennoch sei der (vermutlich erfolglose) Versuch unternommen es Ihnen zu erklären.
Das Arbeitsentgelt (Lohn, Gehalt, Gage usw.) ist KEIN Bonus für den Phänotyp, sondern der Tauschwert für die erbrachte Leistung. Leistungsbewertung im wirtschaftlichen Sinne hat IMMER was zu tun mit Angebot und Nachfrage; d.h. es werden Knappheitslöhne gezahlt.
Wer also eine Leistung anbietet, die nur wenige andere im Angebot haben und die am Markt gefragt ist (heute sind das ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen) wird viel verdienen. Wer nur anbietet, was die Menschen ohnehin „von Natur aus“ können (z.B. Möbel tragen oder frisieren), wird eben wenig kriegen. Wer gar nicht arbeitet krieg nichts. Und solange die hochemanzipierten und hochqualifizierten Powerfrauen im Zustand der Arbeitsverweigerung verharren, ja mehrheitlich nicht mal bereit sind einen Beruf zu lernen, werden die (andernfalls bricht die Wirtschaft vollends zusammen) eben weniger oder nichts kriegen.
Ist das wirklich so schwer zu begreifen?
"Wenig erbaulich sind die Ergebnisse der Studie... unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit...: Immer noch besteht ein deutliches Gehaltsgefälle zwischen Männern und Frauen". Ich frage mich, wie oft wir solche Sätze noch lesen müssen. Wenn das pauschal so ist, dann stellen die Betriebe wohl nur noch Frauen ein, denn die kosten 8600 Euro im Jahr weniger als Männer; in der heutigen Zeit ein unschätzbarer Kostenvorteil. Macht das irgendein Arbeitgeber? Wohl kaum. Das liegt daran, durch viele Studien belegt, dass die Entlohnung von einer Vielzahl von Faktoren abhängt. Hier in diesem Fall wohl zum größten Teil von der Wahl des Studienfachs. Eine ausgelernte Kunsthistorikerin mit Notendurchschnitt 1,0 wird wohl kaum das gleiche Geld verlangen können wie ein Maschinenbau-Absolvent, der "nur" auf einen Schnitt von 2,0 kommt. Also, mal wieder, nichts als Augenwischerei.
Schwer erträglich auch das Gejammere über zu wenig Freizeit oder fehlende Kinder-Betreuungsmöglichkeiten für Mütter. Es geht hier nicht um einen VHS-Frauenselbstfindungskurs, sondern um knallharte Karriere, um Verantwortung für viele Mitarbeiter und viel Geld. Wann kapieren die endlich, dass Karrieremachen kein Zuckerschlecken ist?
Im Artikel selber erfährt man verklausuliert dann doch wieder, daß es bei gleicher Tätigkeit offenbar keinen "Bonus" gibt und der Unterschied lediglich darauf beruht, daß Männer die vermeintlich harten, produktiven Fächer bevorzugen, die eben auch besser bezahlt werden. Und daran wird sich auch nichts ändern, egal was Frau Schavan sich vorstellt. Die Forderung nach mehr Frauen in den MINT-Berufen kommt bemerkenswerterweise vor allem von solchen Frauen, die sich selber gegen deren "sehr gute Karrierechancen" entschieden haben. Dr. Annette Schavan beispielsweise studierte Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaften. Welche 19jährige Abiturientin entscheidet sich für einen technischen Beruf mit richtig viel Arbeit, weil eine Ministerin sie dazu bringen will, die ihre eigene Karriere in kirchlichen Organisationen und einer Partei gemacht hat?
Wie bei jeder Statistik entscheidet auch hier die Perspektive das Ergebnis. Dass die Geisteswissenschaften mit keiner Silbe erwähnt werden, spricht für sich. Hier sind die Verhältnisse katastrophal. Weder eine sehr gute Promotion, noch Berufserfahrung usw. erschließen einem Absolventen echte Chancen auf eine Stelle.
nur gibt es leider davon so wenig. Frau schaue sich an wie die Studienanfänger verteilt sind. Und das OBWOHL die Frauen meist die besseren Zeugnisse haben. Sie interessieren sich für anderes....