Unternehmen schätzen den Austausch unter Kollegen - solange er postiv ausfällt

Mundpropaganda ist fester Bestandteil des Personalmarketings. Empfehlungen unter Kollegen gelten als glaubwürdig. Doch die Mitteilungsfreude der Mitarbeiter ist für die Unternehmen nicht ohne Risiko. Von Anna Loll

Lesermeinungen zum Beitrag

04. September 2008 14:52
Leider noch nicht in den Köpfen  
Thorsten zur Jacobsmühlen (blogaboutjob_de)

Das Employer Branding ist zum Schlagwort geworden. Alle reden davon, dass etwas getan werden muss und man daran arbeiten wolle. Dies allerdings scheint man immer weiter vor sich her zu schieben und lieber abzuwarten wann denn die anderen etwas tun.

Vielen ist der Ernst der Lage noch gar nicht bewusst. Der Fachkräftemangel ist tatsächlich nicht nur ein deutsches oder europäisches Problem. Selbst große Automobilhersteller die eine fantastische Reputation bei den Absolventen besitzen, müssen nun schon im asiatischen Raum die Fühler nach dem Nachwuchs ausstrecken.

Gerade unser Mittelstand hat da den Zug verpasst. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, aber das scheinen Sie auch zu bleiben. Vorerst jedenfalls. Und wer nicht verstanden hat das Praktikanten ebenso ein Recruiting Instrument sind und diese hegt und pflegt, muss sich nicht wundern im Zeitalter des Mitmachwebs, dass wenn der Student nach Praktikas sucht und die anbietenden Unternehmen googelt, lieber Abstand vom Angebot nimmt, weil die Vorgänger schlechtes zu berichten haben.

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