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![]() Neuer Schwung für alte Sprache 11.03.2008, 11:35 Latein gehört zu den elementaren Wurzeln unserer Kultur. Man kann die europäische Kultur, Pholosophie, Religion und Geschichte nicht verstehen ohne die lateinische Sprache. Es gehört zu den leichtsinnigen Fehlern der Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte, sich darüber hinweg zu setzen. Es ist sehr zu hoffen, dass dieser Fehler korrigiert wird. Dazu scheint es eine Chance zu geben. Auf diese Chance hat Anna Weiland dankenswerter Weise aufmerksam gemacht. Das Thema sollte man nicht aus dem Auge verlieren. ![]() Bacheluschen brauchen kein Latein 09.03.2008, 21:03 Daß Studenten der Romanistik Lateinkenntnisse erspart werden sollen, ist ein unglaublicher Skandal. Selbst das Mitwerten der Schulnote führt nicht zu wissenschaftlichem Studium - gerade wer Romanistik studiert, müßte eigentlich regelmäßig Latein zumindest laut lesen und übersetzen. Das ist doch die Mutter der romanischen Sprachen. Wer sich damit nicht befassen kann oder will, soll sich auf eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten beschränken. Was aber zum Teufel hat all dies mit Wissenschaft zu tun? Diese allgemeine Verflachung und Elitenfeindlichkeit sogar an den Hochschulen ist doch grotesk. Naja, der Titel "Bachelor" klingt ja auch schon wie ein hingerotztes Kaugummi. Sollen die halt vor sich hin bätscheln. Die Guten werden von selbst das Gute suchen und sich auch den guten Dozenten zuwenden. Soll sich die Masse halt einbilden, sie habe studiert. Wichtig ist nur, daß es im Ausland nicht irgendwo mal besser gemacht wird. ![]() Hört auf zu jammern 09.03.2008, 19:43 Immer dieses Gejammer über das Latinum. Für einen einigermaßen intelligenten Abiturienten sollte es kein großes Problem darstellen, ein Latinum nachzuholen. Gut, man muss sich ein paar Wochen hinsetzen und pauken. Aber ohne Latein gehts nun einmal nicht in den Geisteswissenschaften. Wer denkt, er könne Englisch oder Geschichte studieren, ohne Latein zu "brauchen", hat ohnehin nichts von seinem Studienfach kapiert. Wir brauchen keine Schmalspurakademiker, sondern Gelehrte, die ein tieferes Verständis von Kultur und Geist entwickeln. Und das geht nun einmal nicht ohne Sprache.
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