"Ein Studium aus Kredit zu finanzieren" wie im Artikel steht, sollte wirklich die letzte Alternative sein, auf die ein Student zurückgreift, da die Verschuldungsgefahr sehr hoch ist. Mittlerweile gibt es vielen Produkte auf dem Markt: von zinslosen Darlehen, Studienkredite und Studienbeitragsdarlehen bis zu den Bildungsfonds... Gefördert kann mittlerweile wirklich jeder. Doch sollte dies wohl überlegt sein.
Unter www.studilux.de kann man sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Studienfinanzierung kostenlos und anonym informieren. Jeder Finanzierer ist dort mit seinen Konditionen aufgelistet. E-fellows.net führt auf seinen Seiten eine komplette Stipendiendatenbank und dient als Karrierenetzwerk für Studierende. Bevor man sich also in eine Bank begibt oder anderen Finanzierern seine Daten zuschickt/preisgibt, sollte man sich im Netz ausführlich informieren, da genügend Plattformen sich diesem Thema mittlerweile widmen.
Die Tatsache, dass Studieren auf Pump nichtsdestotrotz eine unangenehme Sache ist wird in diesem Artikel vollkommen liegen gelassen.
Dieses Modell mag im Moment das beste sein. Dass das beste aber auch ziemlich schlecht sein kann, wird überhaupt nicht erst erwähnt. Der von den Studierenden weit entfernte Leser denkt sich dass alles gut sei und bekommt einen völlig falschen Eindruck davon, wie es Studenten in Geldnöten heute wirklich ergeht: der Druck, nach dem Studium 60.000 € Schulden zu haben erschwert ein Studium nämlich ähnlich und oft mehr als 8h Arbeit in der Woche.
Auch die Zeile "Kredite lohnen sich immer" macht deutlich, das hier etwas absurd falsch läuft.